• vom 16.03.2018, 08:23 Uhr

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Update: 16.03.2018, 08:28 Uhr

Austauschprogramme

Ein virtuelles Erasmus-Semester




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Mit Online-Kursen will die EU Jugendliche im südlichen Mittelmeerraum fördern.

Brüssel. Eine virtuelle Variante des Austauschprogramms Erasmus+ soll in den kommenden zwei Jahren mindestens 25 000 junge Menschen erreichen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Mit den Online-Kursen will die EU den Austausch Jugendlicher zwischen Europa und Ländern des südlichen Mittelmeerraums fördern.

Das Programm richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren in den 33 Erasmus+-Staaten sowie in Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, dem Libanon, Libyen, Marokko, Palästina, Syrien und Tunesien. "Es wird Brücken schlagen und bei der Entwicklung von Kompetenzen wie der Fähigkeit zum kritischen Denken, der Medienkompetenz, dem Fremdsprachenerwerb und der Teamfähigkeit helfen", sagte EU-Bildungskommissar Tibor Navracsics.

"Erasmus+ ist erfolgreich, aber nicht für jeden zugänglich"

Erasmus+ sei zwar erfolgreich, aber nicht für jeden zugänglich. Bei der Online-Variante sollen die Jugendlichen in regelmäßigen Video-Chats über Themen wie Wirtschaftsentwicklung oder Klimawandel diskutieren. Geleitet werden die Runden von geschulten Moderaten. Das Programm soll mindestens ein Viertel nicht-universitärer Teilnehmer umfassen, die etwa über Jugendorganisationen angesprochen werden. Für eine Testphase bis Ende des Jahres fließen zunächst zwei Millionen Euro aus Brüssel. Im Erfolgsfall soll das Programm bis Ende 2019 verlängert werden.

Erasmus war im Jahr 1987 als Studenten-Austauschprogramm gestartet. 2014 waren in Erasmus+ bisherige EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengeführt worden.





Schlagwörter

Austauschprogramme, Erasmus

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-03-16 08:25:54
Letzte Änderung am 2018-03-16 08:28:27


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