Uni

Die Mathematikerin Gizem Yildirim hat an der TU Wien promoviert und bald danach einen Job gefunden. Ob sie ihn antreten darf entscheidet sich, wenn ihr Antrag auf eine Rot-Weiß-Rot Karte durch ist. - © Luiza Puiu

Brain Drain

"Österreich macht es uns unnötig schwer"49

  • Viele Akademiker mit Doktortitel verlassen das Land. Die Hürden für Absolventen aus Nicht-EU-Ländern sind hoch.

Wien. Sobald das Gesprächsthema komplexer wird, zeichnet Gizem Yildirim ihre Gedankengänge auf ein Blatt Papier. Das ist gut so. Denn die Gedanken der quirligen Mathematikerin sind noch flinker als ihre Zunge. Die 34-Jährige hat im Juli 2017 an der Technischen Universität (TU) Wien promoviert. Davor hat sie das Masterstudium der... weiter




Konrad Pesendorfer, Chef der Statistik Austria. - © Statistik Austria / Zsolt MartonInterview

Brain Drain

"Man sollte nicht zusätzliche Hürden auferlegen"8

  • Statistik Austria-Chef Pesendorfer: "Volkswirtschaftlich problematisch", wenn Uni-Absolventen das Land in großem Ausmaß verlassen.

"Wiener Zeitung": Wieviele Menschen, die in Österreich ihren Doktor gemacht haben, verlassen das Land? Konrad Pesendorfer: Es gibt große Unterschiede in der Mobilität je nach Staatsangehörigkeit: Drei Jahre nach dem Studium sind knapp 56 Prozent der Doktoranden aus Deutschland nicht mehr im Land, bei Nicht-EU-Bürgern sind es fast Dreiviertel... weiter




2012 gingen hunderte Studenten gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen auf die Straße.  - © APAweb / Georg Hochmuth

SPÖ Burgenland

Petition gegen Studiengebühren ist gestartet10

  • Burgenland solle "studiengebührenfreie Zone" bleiben, sagt SPÖ-Landtagsabgeordneter Brandstätter.

Wien/Eisenstadt. Unter dem Motto: "Ja zur Bildung - Nein zu Studiengebühren" hat die SPÖ Burgenland eine Petition gegen Pläne zur Einführung von Studiengebühren durch die schwarz-blaue Bundesregierung gestartet. In den kommenden Wochen werde man unterwegs sein, um Partner für die Initiative zu suchen... weiter




Bildungsminister Faßmann ist gegen zusätzliche Plätze im Medinzin-Studium.  - © APAweb / Georg Hochmuth

Medizinstudium

"Keine weiteren Mediziner-Plätze vorgesehen"4

  • Bildungsminister Faßmann: "Österreich liegt bei Medizin-Absolventen im OECD-Spitzenfeld".

Wien. Eine weitere Schaffung von Medizin-Studienplätzen an staatlichen Universitäten zur Überbrückung von befristeten Arzt-Engpässen ist nach Angaben von Bildungsminister Heinz Faßmann "derzeit nicht vorgesehen". Schon jetzt liege Österreich bei der Zahl der Ärzte bzw. Medizin-Absolventen im Spitzenfeld der OECD-Staaten... weiter




Der Klubobmann der Grünen im Tiroler Landtag, Gebi Mair, hatte in diesemZusammenhang vorgeschlagen, eine Historikerkommission einzurichten, diedas Verhältnis zwischen Uni Innsbruck und den drei deutsch-nationalen Burschenschaften untersuchen soll. - © APA/C. LACKNER

Untersuchungen

Uni Innsbruck prüft an Studentenverbindungen vergebene "Ehrentitel"1

  • "Wir wollen eine klare Trennlinie der Universität Innsbruck zu rechtsextremem Gedankengut".

Innsbruck. Das Rektorat und der Senat der Universität Innsbruck wollen allenfalls an Studentenverbindungen vergebene Ehrentitel prüfen. Recherchen im Universitätsarchiv sollen zeigen, in welchem Umfang derartige Ehrentitel vergeben worden sind, teilte die Uni in einer Aussendung mit. Vergebene Titel sollen in der Folge auf den Prüfstand gestellt... weiter




Eine Auswertung des Bildungsministeriums zeigt, dass das Betreuungsverhältnis an manchen Universitäten im Argen liegt. - © APAweb, Helmut Fohringer

Universitäten

Weniger Studierende, mehr Qualität?15

  • Zugangsbeschränkungen und Geld für Unis mit mehr Abschlüssen, das hebt die Qualität - aber nur ein bisschen.

Wien. Die Universitäten werden künftig neu finanziert. Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann konkretisierte, nach welchen sogenannten "Leistungsindikatoren" die künftig 11,07 Milliarden Euro in den Jahren 2019 bis 2021 an die Universitäten verteilt werden sollen: Zusätzlich zu individuellen Leistungsvereinbarungen und Mitteln für... weiter




Der stellvertretende uniko-Präsident Oliver Vitouch. - © APAweb / Herbert Neubauer

Uni-Zugang

Neue Beschränkungen, alte Reaktionen5

  • Der Entwurf zur neuen Unifinanzierung stößt bei den Rektoren auf Zustimmung, bei der ÖH auf Ablehnung.

Wien. Die von der Regierung geplante Neuregelung der Universitätsfinanzierung und des Hochschulzugangs sorgen für die gewohnten Reaktionen. Rektoren und Professoren begrüßen die mit neuen Hürden für Studenten verbundene Umstellung der Unibudgets, SPÖ und Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) äußerten sich ablehnend... weiter




Derzeit belegen in Österreich 280.000 Studenten insgesamt 340.000 Studien. Ab Herbst 2019 können Unis den Zugang zu Jus, Erziehungswissenschaften und Fremdsprachen beschränken. - © APAweb / dpa, Gero Breloer

Uni-Zugang

Neue Beschränkung in Jus, Sprachen und Pädagogik1

  • Die Uni bekommen außerdem die Möglichkeit, Zugangshürden für lokal überlaufene Studien einzuführen.

Wien. Die Universitäten sollen ab Herbst 2019 die Möglichkeit zu neuen Zugangsbeschränkungen in Jus, Erziehungswissenschaften und Fremdsprachen erhalten. Das sieht ein Entwurf zur neuen Uni-Finanzierung vor, der am Mittwoch im Ministerrat beschlossen werden soll. Die Universitäten bekommen außerdem die Möglichkeit... weiter




"Wenn man Gebühren einführen will, müsste man zuerst argumentieren, warum": Rektoren-Chefin Eva Blimlinger beim Interview mit der "Wiener Zeitung". - © Moritz ZieglerInterview

Eva Blimlinger

"Studiengebühren sind nie sozial verträglich"19

  • Die neue Rektoren-Chefin rät Studentenvertretern zu Protestaktionen und lehnt Studiengebühren generell ab.

"Wiener Zeitung": Sie sind seit Anfang des Jahres Präsidentin der Universitätenkonferenz (Uniko). Es gab keine Gegenkandidatur. Ist der Job so unbeliebt? "Eva Blimlinger": Unbeliebt würde ich nicht sagen. Aber es war auf jeden Fall sinnvoll, im Vorfeld viele Gespräche mit allen Rektoren und Rektorinnen zu führen... weiter




Universität Wien

Geschichtestudenten müssen Prüfung nach Diebstahl wiederholen

  • Betroffene können die Prüfung am morgigen Dienstag nachholen.

Wien. Nach einem Einbruch in ein Büro einer Geschichteprofessorin an der Universität Wien in den Weihnachtsferien müssen laut Uni-Angaben 33 Studenten eine bereits abgelegte Prüfung wiederholen. Da die Diebe alle bis zu diesem Zeitpunkt unkorrigierten Arbeiten mitnahmen, müssen die Betroffenen am Dienstag nochmals zum Test... weiter




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