• vom 18.06.2012, 15:31 Uhr

Ausbildung & Arbeitswelt

Update: 18.06.2012, 18:39 Uhr

Integration

Wirtschaftskammer macht sich für Asylwerber stark




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  • Integration am Arbeitsmarkt soll beschleunigt werden
  • Kenntnisse und Fähigkeiten von ausländischen Arbeitskräften unverzichtbar.

Wien. Die Wirtschaftskammer (WKÖ) plädiert dafür, Asylwerber rascher in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Damit würde man auch die heimischen Unternehmen unterstützen, die "immer stärker unter dem zunehmenden Mangel an Fachkräften leiden", betonte Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik, am Montag in einer Aussendung.

"Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind die Kenntnisse und Fähigkeiten von Arbeitskräften aus dem Ausland herzlich willkommen", sagte er. Wie die Plattform "Machen wir uns stark" fordert die WKÖ - unter Hinweis auf die Sozialpartner-Einigung in Bad Ischl im vorigen Herbst -, Asylwerbern nach sechs Monaten eine Beschäftigungsbewilligung zu erteilen.

Gleitsmann trat der Befürchtung entgegen, dies könnte zu einer Verdrängung am Arbeitsmarkt führen. Voraussetzung für die Beschäftigungsbewilligung sei, dass für die konkrete Stelle keine geeignete Arbeitskraft zur Verfügung steht. Es könnten also "schwer zu besetzende Stellen, etwa im Gesundheitsbereich, leichter besetzt werden".

Die Grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun forderte die Regierung auf, diese Forderungen zu erfüllen. Denn: "Kluge Politik würde die Selbsterhaltungsfähigkeit von AsylwerberInnen fördern, statt sie zum Nichtstun zu verdammen."




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Dokument erstellt am 2012-06-18 15:32:13
Letzte Änderung am 2012-06-18 18:39:02


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