• vom 20.12.2016, 11:44 Uhr

Ausbildung & Arbeitswelt

Update: 20.12.2016, 12:21 Uhr

Arbeitsprogramm

Berlin stockt Mittel für syrische Beschäftigungsinitiative auf




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Soll Fluchtursachen bekämpfen - Heuer wurden 57.000 Jobs geschaffen - Mittel auf 400 Millionen verdoppelt.

Bis Ende 2016 wollte Berlin mit der Initiative mindestens 50.000 Jobs schaffen, 57.000 sind es geworden.

Bis Ende 2016 wollte Berlin mit der Initiative mindestens 50.000 Jobs schaffen, 57.000 sind es geworden.© Deutsches Wirtschaftsministerium Bis Ende 2016 wollte Berlin mit der Initiative mindestens 50.000 Jobs schaffen, 57.000 sind es geworden.© Deutsches Wirtschaftsministerium

Damaskus. Die deutsche Bundesregierung baut ihre Beschäftigungsinitiative für Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Syriens aus. Nach Angaben des Entwicklungsministeriums sind mit dem "Cash for work"-Programm in diesem Jahr rund 57.000 Jobs geschaffen worden. Die Kosten der Initiative lagen bei 200 Millionen Euro. 2017 sollen die Mittel auf 400 Millionen Euro aufgestockt werden.

Im Jahresverlauf sollen damit insgesamt 65.000 Jobs entweder fortgesetzt oder aber neu geschaffen werden. Außerdem sollen Strukturen für eine längerfristige Beschäftigung entstehen.

Jobs schaffen und Spannungen abbauen

Flüchtlinge, die durch das Programm vorübergehend Arbeit gefunden haben, arbeiten unter anderem als Lehrer, Bauarbeiter und Straßenreiniger. Neben Jobs in Jordanien, im Libanon und in der Türkei werden den Angaben zufolge in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) auch 1.000 Jobs in acht syrischen Provinzen geschaffen.

Mit der Initiative will der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) einerseits die Situation der Flüchtlinge in der Region verbessern - auch damit sich diese nicht erneut in großer Zahl auf den Weg nach Europa machen. Andererseits sollen Spannungen zwischen den Syrern und den aufnehmenden Gesellschaften abgebaut werden. So profitieren beispielsweise jordanische Bauern von einer Landstraße, die syrische Flüchtlinge gemeinsam mit einheimischen Arbeitern reparieren. In türkischen Gemeinden pflegen Flüchtlinge Parks und Grünstreifen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2016-12-20 11:56:26
Letzte Änderung am 2016-12-20 12:21:27


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