• vom 26.04.2017, 14:37 Uhr

Ausbildung & Arbeitswelt

Update: 26.04.2018, 14:44 Uhr

Arbeitsmarkt

Zahl der arbeitslosen Asylberechtigten gestiegen




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Heuer waren Fördermaßnahmen für 34.000 Flüchtlinge geplant.

- © APAweb/dpa/Wolfram Kastl

© APAweb/dpa/Wolfram Kastl

Die beste Qualifizierung hatten Personen aus Syrien, dem Iran und dem Irak, während bei den Afghanen ein Viertel gar keine Schulbildung hat. Aber sie können die meisten Beschäftigten vorweisen.

Die beste Qualifizierung hatten Personen aus Syrien, dem Iran und dem Irak, während bei den Afghanen ein Viertel gar keine Schulbildung hat. Aber sie können die meisten Beschäftigten vorweisen.© APAweb Die beste Qualifizierung hatten Personen aus Syrien, dem Iran und dem Irak, während bei den Afghanen ein Viertel gar keine Schulbildung hat. Aber sie können die meisten Beschäftigten vorweisen.© APAweb

Wien. Im Jänner waren 28.720 Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte beim AMS arbeitslos gemeldet oder in Schulung - ein Plus von 33 Prozent gegenüber dem Jänner des Vorjahres. Die beste Qualifizierung hatten Personen aus Syrien, dem Iran und dem Irak, während bei den Afghanen ein Viertel gar keine Schulbildung hat.

Von den Menschen, die von Anfang 2015 bis Mitte 2016 einen positiven Asylbescheid erhalten haben, kamen 15 Prozent im Arbeitsmarkt unter. 67 Prozent waren beim AMS gemeldet und der Rest stand dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung.

Für 2017 plant das AMS Fördermaßnahmen für rund 34.000 Asylbeschäftigte. 28.518 davon werden an Schulungen teilnehmen. Dies teilte das Arbeitsmarktservice heute, Freitag, in einer Pressekonferenz mit.

Migration und Jobs größte Sorgen der Österreicher

Einwanderung und Arbeitslosigkeit bleiben aus Sicht der Österreicher die dringlichsten Probleme in Österreich und der EU - das zeigt eine "Eurobarometer"-Umfrage, die im November 2016 durchgeführt wurde und nun ausgewertet ist. Demnach macht die Migration 36 Prozent der befragten Österreicher Sorgen, 30 Prozent sorgen sich um die Jobs.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist das Thema Migration aber ein wenig in den Hintergrund gerückt, bei der Befragung sind die Nennungen im Jahresabstand um fünf Prozentpunkte zurückgegangen. Im Durchschnitt der EU-28 wurde die Migration von 45 Prozent der Befragten als problematisch empfunden. Dennoch sind zwei Drittel der EU-Bürger nach wie vor der Meinung, dass man Flüchtlinge helfen sollte, in Österreich sind es gegenüber dem Frühjahr 2016 nach wie vor 64 Prozent.

Die Freizügigkeit, also das Recht für EU-Bürger aus anderen Mitgliedsstaaten, überall in Europa zu arbeiten, zu lernen oder zu leben, sehen allerdings die meisten Österreicher (67 Prozent) und die große Mehrheit der Europäer (81 Prozent) nach wie vor positiv. Aus der Umfrage geht allerdings auch hervor, dass Österreich hier im EU-Vergleich das Schlusslicht bildet.

Für die Befragung wurden zwischen dem 5. und 13. November 2016 insgesamt 1.025 Personen in Österreich und 27.205 Personen EU-weit befragt.





Schlagwörter

Arbeitsmarkt, Asylwerber, Asyl, Jobs

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-04-26 14:38:57
Letzte Änderung am 2018-04-26 14:44:15


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Ich werde niemals zulassen, dass du als Schwuler lebst"
  2. Österreich behält Grenzkontrollen bei
  3. Keine Ausnahmen bei Lehre für Asylwerber
Meistkommentiert
  1. Keine Ausnahmen bei Lehre für Asylwerber
  2. "Ich werde niemals zulassen, dass du als Schwuler lebst"
  3. Österreich behält Grenzkontrollen bei

Werbung




Werbung