Verschiedene Sofas wurde auseinandergeschnitten und mit jeweils anderen Sofahälften kombiniert. Darauf nahmen in vier Paarungen Menschen mit kontroversen Ansichten Platz und diskutierten über die Themen Migration, Obdachlosigkeit, Abtreibung und Feminismus.

Kunstinstallation

"Peace Sofas" laden zum Dialog1

  • Eine Kunstinstallation möchte bewirken, dass Menschen unterschiedlicher Ansichten sich auf ihr Gegenüber einlassen und voneinander lernen.

Wien. Im kulturellen Wohnzimmer Wiens, dem Museumsquartier, laden ab morgen nicht nur die Enzis, sondern auch "Peace Sofas" zum Verweilen. Die Kunstinstallation des europäischen Netzwerks für Gewaltfreiheit und Dialog (ENND) will mit den jeweils aus zwei unterschiedlichen Sofahälften zusammengesetzten Sitzmöbeln dazu einladen... weiter




Die Flüchtlingsunterkunft St. Gabriel soll bleiben, fordert diese Gruppe. Mehr als 12.000 Menschen haben die Online-Petition unterzeichnet, doch ohne Erfolg.

Asylquartier

Die ersten Flüchtlinge verlassen St. Gabriel10

  • Die humanitären Härtefälle können laut FPÖ-Landesrat Waldhäusl vorerst in St. Gabriel bleiben.

Maria Enzersdorf. Die ganze Mühe hat nichts gebracht. Nachdem mehr als 12.300 Menschen (Stand: Montagnachmittag) die Online-Petition gegen eine Schließung der Caritas-Asylunterkunft St. Gabriel unterzeichnet hatten, startete am Montag die Räumung des Heims. Nach der von Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) angekündigten Verlegung von Flüchtlingen... weiter




Die Wissenschafterinnen fanden bei den untersuchten Gruppen auch den bekannten Effekt, dass selbsteingeschätzte Religiosität mit steigender Bildung abnimmt. - © APAweb/dpa/Matthias Balk

Studie

Flüchtlinge sind ähnlich religiös wie Österreicher8

  • Forscher der ÖAW und WU Wien befragten Menschen, die 2015 nach Österreich kamen, zu Religiosität.

Wien. Die Menschen, die im Zuge der Flüchtlingswelle vor allem im Herbst 2015 kamen, sind laut einer Studie von Wiener Demografen im Durchschnitt ähnlich religiös wie die Österreicher. Als "sehr religiös" bezeichneten sich in Befragungen insgesamt elf Prozent der Flüchtlinge, unter den Österreichern tun das rund zehn Prozent... weiter




"Wir haben bemerkt, dass es extrem viel Solidarität gibt", sagt Vorstandsmitglied Sina Farahmandnia. Benjamin Storck

Integration

"Wir wollen ein Teil von euch sein"20

  • Der Verein "Vielmehr für alle" setzt seit 2012 Integrationsprojekte in den Bereichen Bildung, Wohnung und Arbeitsmarkt um. Eine Bilanz.

Wien. Außenministerin Karin Kneissl warnt davor, dass eine "Migrationskrise 2016 nicht zur Integrationskrise 2018" werden dürfe und Innenminister Herbert Kickl (beide FPÖ) kündigt eine erneute Verschärfung des Fremden- und Asylrechts an. Er selbst spricht von einem "vollziehbaren und restriktiven Fremdenrecht"... weiter




Eine Aufführung vom 1. Festival im Vorjahr: Alex Fifea aus Rumänien erzählte vom Mord an einem Roma. - © Roma Heroes Festival

Minderheiten

Weltweit einziges Theaterfestival "Roma-Helden" in Budapest3

  • Von 24. bis 27. Mai veranstaltet das "Studio K Theater" Stücke, die das Interesse für Roma wecken und auf ihre Lage aufmerksam machen wollen.

Budapest. In einer stillen Straße im 11. Budapester Stadtbezirk befindet sich das Studio K. Rodrigo Balogh sitzt in dem spartanisch eingerichteten Proberaum bei einem großen Espresso und ordnet Fotos. Der 39-Jährige erzählt im APA-Gespräch von der Vorbereitung des 2. Internationalen Theaterfestivals "Roma-Helden"... weiter




Die Zahl der Einbürgerungen nach Bundesländern im 1. Quartal 2018. In Wien ist sie, wie zu erwarten war, am höchsten. - © APAweb

Staatsbürgerschaft

Einbürgerungen im ersten Quartal leicht gestiegen2

  • 561 Einbürgerungen von Jänner bis März. Ein Drittel wurde bereits in Österreich geboren.

Wien. Die Zahl der Einbürgerungen ist im ersten Quartal 2018 leicht gestiegen. Laut Statistik Austria haben von Jänner bis März 2.561 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten (plus 5,7 Prozent). Mehr als ein Drittel (886 Personen) wurden bereits hier geboren. Im Vorjahr waren 9.271 Personen eingebürgert worden (plus 7,5 Prozent)... weiter




In einigen untersuchten Gegenden gab es für die neu ankommenden Familien kaum Beschäftigungsmöglichkeiten, zeigte die Studie aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. - © WZ / EZ

Studie

Selbstständigkeit hilft Migranten beim Ankommen9

  • Laut einer Studie in benachteiligten Gegenden bleiben familiäre Netzwerk vielfach "sehr dominant".

Wien. Vor allem durch ein hohes Maß an Selbstorganisation haben sich Familien mit Migrationshintergrund in benachteiligten Wohngegenden eine Existenz aufgebaut, konstatiert eine Studie, die in Klagenfurt, Basel und dem deutschen Freiburg durchgeführt wurde. Neben selbstständiger Erwerbstätigkeit halfen dabei oft starke familiäre... weiter




"Es gibt keine Sicherheit in Afghanistan", so die deutsche Afghanistan-Expertin Friederike Stahlmann. - © twitter.com/hashtag/SicherSein?src=hash

Initiative

Kampagne gegen Abschiebungen nach Afghanistan10

  • Unterstützung kommt unter anderem von Margit Fischer und Karl Markovics.

Wien. Eine neue Initiative um Diakonie und Volkshilfe hat am Dienstag eine Kampagne gegen Abschiebungen nach Afghanistan gestartet. Unter dem Titel #sichersein wurde die Regierung aufgefordert, sich an die eigenen Verpflichtungen zu halten und niemanden in ein Land auszuliefern, wo ihm der Tod droht... weiter




Das Stück "Glück" im Landestheater Niederösterreich, das Anfang Juni zu Lesungen, Workshops oder Theatertstücken im Rahmen des Festivals "Zukunftsbüro" lädt. - © Alexi Pelekanos

St. Pölten

Partizipatives Festival "Zukunftsbüro" startet Tour

  • Von 4. bis 9. Juni lädt das Landestheater Niederösterreich zu Events rund um die Frage: Wie wollen wir leben?

St. Pölten. "Zukunftsbüro": Unter diesem Titel bevölkert ein partizipatives Festival vom 4. bis 9. Juni den Rathausplatz und andere Orte in St. Pölten. In Kooperation mit u.a. dem Verein makemake, dem Festspielhaus und der Fachhochschule (FH) lädt das Landestheater Niederösterreich zu Performances, Lesungen, Workshops, Kurzstücken und Vorträgen... weiter




Auffälligkeiten gab es auch beim Zeitpunkt der Meldungen. Vor allem im Oktober, rund um den Zeitpunkt der Nationalratswahl, habe es Spitzen gegeben - ähnlich wie im Jahr davor, als der Bundespräsident gewählt wurde. - © APAweb/dpa, Fredrik von Erichsen

Rassismus

Zahl der gemeldeten Vorfälle gegen Muslime deutlich gestiegen12

  • Laut dem von Dokustelle präsentierten Report für 2017, machten Übergriffe auf Frauen 98 Prozent der Fälle aus.

Wien. Immer mehr rassistische Vorfälle gegen Muslime werden gemeldet. Die Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 309 Angriffe, wie Beschimpfungen und Beschmierungen. Auch die Zahl der Hasspostings im Internet steige, berichteten Vertreter der Organisation am Dienstag in einer Pressekonferenz... weiter




Integrationsministerin Karin Kneissl am Dienstag, 3. April 2018, im Rahmen eines Besuches eines Werte- und Orientierungskurses für Flüchtlinge in Wien. - © APA/HERBERT NEUBAUER

Österreich

Zuwanderung gleichermaßen Problem und Chance2

  • Mehrheit der Bevölkerung sieht negative Auswirkungen.

Brüssel. Die Zuwanderung wird in Österreich mehrheitlich als Problem und Chance gesehen. 40 Prozent der Österreicher stimmten in einer am Freitag veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage dieser Aussage zu, im EU-Schnitt dagegen nur 31 Prozent. Für 37 Prozent der Österreicher ist die Zuwanderung ein Problem (EU-weit 38 Prozent)... weiter




Der Auftrag für das Stück stammt vom Bundesministerium für Inneres. Ausführende Agentur war "Acting Power". - © APAweb/HANS PUNZ

Regierungsauftrag

"Propaganda"-Kritik an Theaterstück über Flüchtlinge43

  • Schultheaterstück "Welt in Bewegung" entstand im Auftrag des Innenministeriums und zeige platte Vorurteile, so der Vorwurf einer Regisseurin.

Wien. Mit einem Auftrags-Theaterstück über einen guten Flüchtling und einen bösen Flüchtling wendet sich das Innenministerium seit dem Vorjahr gezielt an Schüler: "Welt in Bewegung" nennt sich das Stück, das die Agentur "Acting Power" auf Auftrag des Innenministeriums verfasst hat, und das bereits mehr als 70 Mal kostenlos an Schulen aufgeführt... weiter




Der rechtsextreme Betreiber der Online-Plattform "Migrantenschreck" soll Waffen verkauft haben, die gegen Flüchtlinge eingesetzt werden sollten. - © APAweb / P, Keith Srakocic

Waffenhandel

Rechtsextremer Betreiber der Plattform "Migrantenschreck" verhaftet13

  • Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat Durchsuchungen wegen illegalen Waffenhandels angeordnet.

Berlin. Der mutmaßliche Betreiber der Internetplattform "Migrantenschreck" ist am Mittwoch in der Früh in Ungarn verhaftet worden. Der Vorwurf lautet auf illegalen Waffenhandel, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Die Durchsuchungen dauerten noch an, weitere Details wurden zunächst nicht genannt... weiter




Besonders gegen Geflüchtete und Muslime richtet sich der von der Anti-Rassismusstelle Zara beobachtete Hass im Netz. - © APAweb / AP, Boris Grdanoski

Zara-Report

Rassistische Grundhaltung macht sich breit17

  • Die Zahl der rassistischen Übergriffe ist auf dem Höchststand, warnt Zara und fordert die Regierung zu Maßnahmen auf.

Wien. Rassistische Vorfälle haben neuerlich zugenommen, besonders im Internet, zeigt der Jahres-Report von ZARA. Mittlerweile scheine sich "eine Art rassistischer Grundkonsens breitgemacht zu haben", konstatierte Geschäftsführerin Claudia Schäfer bei der Präsentation am Mittwoch. Gefordert wäre die Politik - aber die fördere diese Entwicklung noch... weiter




Werte-Debatte statt Leitkultur, sagt die deutsche Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz. - © APAweb/dpa/Andreas Gebert

Deutschland

Integrationsbeauftragte distanziert sich von "Leitkultur"10

  • Der Begriff "führt uns nicht weiter". Die CDU-Politikerin Widmann-Mauz begrüßt aber die Werte-Debatte.

Düsseldorf. Die Integrationsbeauftragte der deutschen Regierung, Annette Widmann-Mauz, hat sich vom Begriff der Leitkultur distanziert. "Ich mag den Begriff nicht sonderlich, denn er führt uns nicht weiter", sagte die CDU-Politikerin der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" von Montag. "Wir müssen uns vielmehr konkret darüber verständigen... weiter




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