Interkulturelle Kampfzone: "Willkommen bei den Hartmanns". - © Reinhard Maximilian WernerRundschau

Flucht

Migration am Theater3

  • Die Politik lässt das Theater nie kalt: Neue Stücke an Wiens Bühnen kreisen um Migration und Integration.

"Zeus, Flüchtlingshort, Schau gnädig herab auf uns!" In Aischylos’ Drama "Die Schutzflehenden" flehten Danaos 50 Töchter König Pelasgos um Aufnahme an. Rund 500 Jahre vor Christi Geburt, als Aischylos’ Text uraufgeführt wurde, löste die Bitte um Mitmenschlichkeit und Schutz Gewissenskonflikte aus, die das Theater bis heute bewegen... weiter




Rund 10.000 autochthone Roma leben nach Expertenschätzungen heute in Österreich. Konkrete Daten gibt es aber nicht. Nach Angaben der EU-Agentur für Menschenrechte gehören Roma zu den am meisten von Armut, Arbeitslosigkeit und Analphabetismus betroffenen Gruppen in Europa. - © Flickr, sara

Vielfalt

Roma vor 25 Jahren als Volksgruppe anerkannt

  • Im Parlament fand eine Jubiläumsveranstaltung statt. Sobotka forderte die EU-Kommission zu Förderung der Volksgruppen auf.

Wien. Vor 25 Jahren, am 16. Dezember 1993, wurde in Österreich die Volksgruppe der Roma anerkannt. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) und Bundesratspräsidentin Inge Posch-Gruska (SPÖ) luden anlässlich des Jubiläums am Sonntag unter dem Motto "Vielfalt und Verantwortung" zu einer Matinee ins Parlament... weiter




Die Asylunterkunft in Drasenhofen wurde geschlossen. Doch es gibt ein politisches Nachspiel. - © APAweb, Helmut FohringerVideo

Niederösterreich

Grüne wollen U-Ausschuss zu Drasenhofen8

  • Die Fraktionsobfrau Helga Krismer kündigte auch Misstrauensantrag gegen Waldhäusl an.

St. Pölten/Wien. Die niederösterreichischen Grünen wollen im Zusammenhang mit dem mittlerweile geschlossenen Asyl-Quartier für unbegleitete Minderjährige in Drasenhofen einen Untersuchungsausschuss. Fraktionsobfrau Helga Krismer berichtete, dass sie SPÖ und NEOS diesbezüglich heute kontaktiert habe. Die NEOS werden dem zustimmen... weiter




"Die Allianz 'Menschen.Würde.Österreich' arbeitet nach dem Grundsatz 'Wir lassen niemanden zurück, drum kommen wir immer weiter'. Diesen Grundsatz wollen wir der Regierung mitgeben", erklärte Ferry Maier (links, im Bild mit Christian Konrad), einst ÖVP-Generalsekretär. - © APAweb, Roland Schlager

Flüchtlinge

Onlinepetition für "modernes Bleiberecht" gestartet9

  • Konrad und Maier präsentierten Initiative "Menschen.Würde.Österreich".

Wien. Die ehemaligen Flüchtlingskoordinatoren und Initiatoren von "Menschen.Würde.Österreich" Christian Konrad und Ferry Maier haben am Freitag eine Onlinepetition für ein "modernes Bleiberecht" gestartet. Ziel sei es, einen Aufenthaltstitel für jene zu schaffen, die bereits gut integriert sind. Präsentiert wurde die Petition im Dachgeschoß des... weiter




"Diese Kinder haben nur begrenzten Zugang zu wesentlichen Dingen, die sie brauchen - inklusive Nahrung, Bildung, psychosoziale Unterstützung und Gesundheitsversorgung", teilte Unicef am Mittwoch in New York mit. - © APAweb/AFP, Pedro Pardo

Migration

Unicef besorgt über Situation von Kindern an US-mexikanischer Grenze3

  • Die Gefahr der Ausbeutung und der Misshandlung seien sehr hoch.

Washington/Mexiko-Stadt. Die UN-Kinderschutzorganisation Unicef hat sich zutiefst besorgt über die Situation von mehr als 1000 an der Grenze zwischen Mexiko und den USA gestrandeten Kindern aus der sogenannten Migranten-Karawane gezeigt. "Diese Kinder haben nur begrenzten Zugang zu wesentlichen Dingen, die sie brauchen - inklusive Nahrung, Bildung... weiter




Sollte Integration etwas Ähnliches sein wie Brot backen? - Firas Alshater in Aktion auf YouTube. - © Firas Alshater & Okayfactor GmbH

Integration

Was ist "das Leitkultur"?14

  • YouTube-Star Firas Alshater ist ein in Syrien geborener Comedian, der über deutsche Befindlichkeiten nachdenkt.

"Der Leitkultur? Die Leitkultur? Das Leitkultur", grübelt der Syrer auf dem Sofa sitzend. Sind regionale Speisen wie Brezeln und Sauerkraut Leitkultur? Oder die Casting-Sendung "Germanys next Topmodel"? Firas Alshater kommt in dem Clip nicht dahinter, was mit dem politisch aufgeladenen Wort eigentlich gemeint ist... weiter




"Keine Mauer ist groß genug, um die Freiheit der Menschen aufzuhalten", sagt Western-Union-Chef Hikmet Ersek. - © Christoph LiebentrittInterview

Western Union

Der Geldbote20

  • Western-Union-Chef Hikmet Ersek über das Geld der Armen und warum Mauern niemanden aufhalten.

Wien. Er verdient sein Geld mit Migranten, die Geld in ihre meist arme Heimat schicken. Hikmet Ersek ist seit fast neun Jahren Chef von Western Union und wurde heuer von der Wirtschaftsuniversität (WU) zum Manager des Jahres gekürt. Er wurde als Sohn einer Österreicherin und eines Türken in Istanbul geboren, hat in Wien studiert... weiter




Am 14. Oktober kam es wegen einer Ausweiskontrolle im Josef-Strauß-Park zu einem größeren Polizei-Einsatz. Rassismusvorwürfe streitet die Pressetelle ab. - © ORF, Screenshot

Racial Profiling

Debatte um Polizeikontrollen flammt erneut auf66

  • Die Rassismusvorwürfe werden intern geprüft. Nun wirft die Rechtfertigung der Wiener Polizei weitere Fragen auf.

Am 14. Oktober sorgte eine Amtshandlung im Josef-Strauß-Park im siebenten Wiener Gemeindebezirk für Schlagzeilen. Eine Gruppe junger Männer wurde von Polizeibeamten aufgefordert, sich auszuweisen. Die Polizei sprach von Schwerpunktkontrollen, die Betroffenen – alle dunkelhäutig – werfen den Beamten Rassismus und "Racial Profiling" vor... weiter




Geflüchtete kommen auf einem Boot der italienischen Küstenwache am Ufer in Sizilien an. Archivbild aus 2014. - © WZ / Eva Zelechowski

EU-Wahl

Kirchen gegen "Festung Europa"29

  • Europa müsse ein "Hafen" für Verfolgte sein und Zugang zu Sozialleistungen sichern.

Wien. Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) hat sich angesichts der EU-Ratspräsidentschaft und der im Mai bevorstehenden EU-Wahl gegen eine "Festung Europa" ausgesprochen. "Europa muss ein Hafen für Menschen sein, die Schutz vor Verfolgung suchen", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung... weiter




In diesem Gartenpavillon saß der Rapper T-Ser mit seinen Freunden beim Arbeitstreffen im Park. Er ist von allen Seiten einsichtig. Für die  Polizeibeamten war das Treffen verdächtig. - © Romar FerryInterview

Alltagsrassismus

"In Österreich bin ich das Objekt der Bedrohung"133

  • Schwarze Österreicher erleben Ausweiskontrollen als Alltagsrassismus. Ein Interview mit dem Rapper T-Ser.

Am Sonntag sitzen sechs junge Männer im Franz Josef Park bei der Kaiserstraße im 7. Wiener Gemeindebezirk. In der Vormittagssonne machen sie es sich in einem Gartenpavillon bequem, packen ihre Laptops aus, reden, lachen, arbeiten. Eigentlich nichts Besonderes. Dann kommt es zu einem Polizei-Einsatz, der das Meeting des Österreichischen Rappers... weiter




Die Beamten wurden im Park auf eine Gruppe Jugendlicher aufmerksam, heißt es bei der LPD Wien. Der Wiener Rapper "T-Ser" postete Videos der Amtshandlung im Internet mit dem Hashtag #nichtmituns. - © Screenshot, Instagram @t_ser_official

Polizeikontrollen

Rassismusvorwürfe gegen Wiener Polizei199

  • Bei einer polizeilichen Amtshandlung in einem Park wurden mehrere dunkelhäutige Personen zu Ausweiskontrollen aufgefordert. Der österreichische Rapper S-Ter wirft den Beamten nun Rassismus vor.

Eine Gruppe rund um den österreichischen Rapper T-Ser beschloss ihr Arbeitsmeeting an jenem sonnigen Sonntagvormittag in einen Park zu verlegen. Als die jungen Männer von Streifenpolizisten aufgefordert wurden, sich auszuweisen, nahmen sie die "Begegnung" mit dem Handy auf. Der Rapper postete am Sonntag mehrere Kurz-Videos... weiter




Therapie durch Sport und Bewegung. - © Hemayat

Betreuung

Mehr traumatisierte Flüchtlinge denn je30

  • Folter, Vergewaltigung, psychische Belastung: Mehr als 600 Menschen sind auf der Therapie-Warteliste.

Wien. Mehr traumatisierte Menschen denn je warten derzeit auf einen Psychotherapieplatz bei der Wiener Hilfsorganisation Hemayat, die sich speziell um psychisch belastete Flüchtlinge und Folteropfer kümmert. Das teilte die Organisation am Mittwoch in einer Aussendung mit. "Mit heutigem Tag verzeichnet das Betreuungszentrum Hemayat 616... weiter




Die unterirdische "Kaffeeküche" am Schottentor zählt zu Cuencas Lieblingsplätzen in Wien. Hier lernt sie Deutsch-Vokabeln und sieht dem Treiben in der Station zu. - © Zelechowski

Porträt

"Es ist so politisch korrekt hier"10

  • Wie die neue Perspektive im Leben der Mexikanerin einiges zurechtgerückt hat.

Wien. "Es klingt verrückt, aber ich musste mich anfangs an die Stille hier gewöhnen. Sie hat etwas Bedrohliches, wenn man sie nicht kennt. Wenn du hier alleine durch den Schnee stampfst, kannst du fast das Blut durch deine Adern fließen hören." Yunuen Cuenca ist in der 22-Millionen-Metropole Mexiko Stadt aufgewachsen... weiter




Mitte Februar tatsächlich geschehen: Ein Wiener Taxler fuhr mehrere Syrer von Parndorf nach München und handelte sich als mutmaßlicher Menschenschmuggler ein Strafverfahren wegen "Einschleusens von Ausländern" ein. - © Fluchthilfe.at

Fluchthilfe

"Du zahlst einen Kebab und bist Schlepperboss"16

  • Wer Flüchtlingen auf der Durchreise hilft, kann wegen "Schlepperei" angezeigt werden. Die Organisation "Fluchthilfe & Du?" will über kriminalisierte Fluchthilfe aufklären und den "Schlepper"-Diskurs aufbröseln.

Wiener Zeitung: Was ist "Fluchthilfe und Du?" genau? Katarzyna Winiecka: Gestartet haben wir mit einer Kunstaktion - einem großformatigen Plakat auf der Außenfassade der Wiener Secession - die zunächst einmal Aufmerksamkeit erregen sollte. Beim Kampagnenstart am 20. Februar haben wir uns öffentlich vorgestellt und unterstützt von Gastrednern auf... weiter




Xenia wächst im usbekischen Utschkuduk auf, ein Städtchen in der Wüste Kysylkum, die sich im Norden an die Seidenstraße schmiegt. - © Panoramio, узбек

Portrait

"Nichts zu verlieren, nur das Leben"34

  • Ein Leben wie eine Achterbahnfahrt: Wie die Usbekin Xenia dem Horror in Russland entkam, in einem Hospiz wieder Lebensfreude fand und Wien als Stätte der Seelentherapie erlebt.

Xenias Wohnung in Belvedere-Nähe ist mit einer Rampe ausgestattet. Die braucht sie für ihren Rollstuhl. Den Wohnzimmertisch hat die 40-jährige Usbekin mit Torte, Keksen und einer Schale einzelner Schokoladenrippen gedeckt. Usbekische Gastfreundschaft. Kater Niki rollt sich sofort auf meinem Schoß ein und startet den Schnurr-Motor... weiter




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