• vom 21.01.2018, 09:43 Uhr

Gesellschaft

Update: 21.01.2018, 10:25 Uhr

Diskriminierung

Twitter-Hashtag #reichenhetze dokumentiert Alltagsrassismus




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Von WZ Online, red

  • In einer Talkshow warnte Kanzler Kurz auch vor Hetze gegen Reiche. Twitter-User reagieren mit dem ironischen Hashtag #reichenhetze, der Diskriminierung in Österreich dokumentiert.

In Wien glüht der Hashtag #reichenhetze. User berichten im Sekundentakt von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung. - © Screenshot/Trendsmap

In Wien glüht der Hashtag #reichenhetze. User berichten im Sekundentakt von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung. © Screenshot/Trendsmap

Wien. Es scheint derzeit schwierig für die Regierung zu sein, ein Fettnäpfchen auszulassen. Nachdem Innenminister Herbert Kickl vergangene Woche für Empörung sorgte, als er Asylwerber "konzentriert" in einem Lager unterbringen wolle, machte vor einigen Tagen auch Bundeskanzler Sebastian Kurz mit einer Aussage Schlagzeilen – zumindest im Internet. In der deutschen Talkshow "Maischberger" zeigte er sich besorgt. Auch Reiche wären Opfer von Hetze. In der Sendung erklärte Kurz, dass sein Koalitionspartner sich an das Regierungsprogramm halten werde und betonte abermals die proeuropäische Ausrichtung. Allerdings gelten die "roten Linien" nicht nur "nach rechts".

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Alle Beiträge zur #reichenhetze auf Twitter

Auf Twitter startete die Nutzerin @vnyshkr den Hashtag #reichenhetze, der inzwischen das gewaltige Ausmaß von Alltagsrassismus in Österreich dokumentiert. Zahlreiche User berichten hier von Erfahrungen und Kontakten mit diskriminierenden Mitbürgern, Nachbarn, Lehrern oder Mitschülern. Sie reichen von Erinnerungen aus der Kindheit bis in die Gegenwart. Am Freitag startete der Hashtag auf Twitter, Sonntagvormittag befand sich #reichenhetze unter den Österreich-Trends auf Platz eins. Allein am Samstag zählte Trendsmap 5.400 #reichenhetze-Tweets.

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Dokument erstellt am 2018-01-21 09:45:16
Letzte ─nderung am 2018-01-21 10:25:58