• vom 28.03.2018, 10:06 Uhr

Gesellschaft

Update: 28.03.2018, 10:22 Uhr

Waffenhandel

Rechtsextremer Betreiber der Plattform "Migrantenschreck" verhaftet




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat Durchsuchungen wegen illegalen Waffenhandels angeordnet.

Der rechtsextreme Betreiber der Online-Plattform "Migrantenschreck" soll Waffen verkauft haben, die gegen Flüchtlinge eingesetzt werden sollten.

Der rechtsextreme Betreiber der Online-Plattform "Migrantenschreck" soll Waffen verkauft haben, die gegen Flüchtlinge eingesetzt werden sollten.© APAweb / P, Keith Srakocic Der rechtsextreme Betreiber der Online-Plattform "Migrantenschreck" soll Waffen verkauft haben, die gegen Flüchtlinge eingesetzt werden sollten.© APAweb / P, Keith Srakocic

Berlin. Der mutmaßliche Betreiber der Internetplattform "Migrantenschreck" ist am Mittwoch in der Früh in Ungarn verhaftet worden. Der Vorwurf lautet auf illegalen Waffenhandel, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Die Durchsuchungen dauerten noch an, weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Nach Informationen von ARD, "Süddeutscher Zeitung" und der Nachrichtenseite "Motherboard" nahmen ungarische Spezialkräfte den 35-jährigen untergetauchten Rechtsextremen Mario Rönsch in der Früh in Budapest fest. Er soll illegal Waffen an Kunden in Deutschland verkauft haben, um sie gegen Flüchtlinge zu bewaffnen. Demnach soll er mit in Deutschland verbotenen Gaspistolen im Wert von mehr als 100.000 Euro gehandelt haben. Zu seinen Kunden sollen auch mehrere Hundert Deutsche gehören.

Im vergangenen Juli hatten Zollfahnder bei Durchsuchungen in Berlin, Brandenburg und Thüringen 13 Schusswaffen gefunden, die sich Waffenkäufer aus Deutschland über die Internetseite Migrantenschreck.ru besorgt hatten. Die Ermittlungen richteten sich damals gegen insgesamt gegen 14 Beschuldigte im Alter zwischen 16 und 66 Jahren.





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Dokument erstellt am 2018-03-28 10:17:04
Letzte Änderung am 2018-03-28 10:22:01


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