• vom 20.06.2018, 14:42 Uhr

Gesellschaft

Update: 20.06.2018, 14:53 Uhr

Kunstinstallation

"Peace Sofas" laden zum Dialog




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Von WZ Online, APA

  • Eine Kunstinstallation möchte bewirken, dass Menschen unterschiedlicher Ansichten sich auf ihr Gegenüber einlassen und voneinander lernen.

Die Gespräche wurden aufgezeichnet und sind von 21. bis 27. Juni im Museumsquartier zu sehen.

Die Gespräche wurden aufgezeichnet und sind von 21. bis 27. Juni im Museumsquartier zu sehen.

Verschiedene Sofas wurde auseinandergeschnitten und mit jeweils anderen Sofahälften kombiniert. Darauf nahmen in vier Paarungen Menschen mit kontroversen Ansichten Platz und diskutierten über die Themen Migration, Obdachlosigkeit, Abtreibung und Feminismus.

Verschiedene Sofas wurde auseinandergeschnitten und mit jeweils anderen Sofahälften kombiniert. Darauf nahmen in vier Paarungen Menschen mit kontroversen Ansichten Platz und diskutierten über die Themen Migration, Obdachlosigkeit, Abtreibung und Feminismus. Verschiedene Sofas wurde auseinandergeschnitten und mit jeweils anderen Sofahälften kombiniert. Darauf nahmen in vier Paarungen Menschen mit kontroversen Ansichten Platz und diskutierten über die Themen Migration, Obdachlosigkeit, Abtreibung und Feminismus.

Wien. Im kulturellen Wohnzimmer Wiens, dem Museumsquartier, laden ab morgen nicht nur die Enzis, sondern auch "Peace Sofas" zum Verweilen. Die Kunstinstallation des europäischen Netzwerks für Gewaltfreiheit und Dialog (ENND) will mit den jeweils aus zwei unterschiedlichen Sofahälften zusammengesetzten Sitzmöbeln dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen, wie Initiator Doug Burnett heute sagte.

Verschiedene Sofas wurde dafür auseinandergeschnitten und mit jeweils anderen Sofahälften kombiniert. Darauf nahmen in vier Paarungen Menschen mit kontroversen Ansichten Platz und diskutierten über die Themen Migration, Obdachlosigkeit, Abtreibung und Feminismus. Die Gespräche wurden aufgezeichnet und sind zu sehen, wenn von 21. bis 27. Juni die Sofas an unterschiedlichen Stellen im Museumsquartier aufgestellt werden.

Information

ENND zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise gegründet

Das Museumsquartier als Kunstraum, Kreativraum und Lebensraum der Stadt sei ein idealer Schauplatz für eine derartige Aktion, unterstrich Erwin Uhrmann in Vertretung des kurzfristig verhinderten MQ-Direktors Christian Strasser bei der Presse-Präsentation am Mittwochvormittag. Das ENND sei 2015 am Höhepunkt der Flüchtlingskrise gegründet worden, erzählte ENND-Leiter Lukas Zorad. Ausgangspunkt der Aktionen sei die Überzeugung, voneinander lernen zu können. Nötig sei bloß die Bereitschaft zum Zuhören. Teil der Aktion ist ein Film und ein Online-Manifest.

Nach dem Ende der Installation sollen die Sofas über eine Online-Auktion des Dorotheums zur Versteigerung gelangen, wobei der Erlös der ENND für weitere Initiativen zugutekommen soll.





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Dokument erstellt am 2018-06-20 14:46:11
Letzte Änderung am 2018-06-20 14:53:11


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