• vom 27.06.2018, 14:40 Uhr

Gesellschaft

Update: 27.06.2018, 14:44 Uhr

Wien

Ersten zehn Imamen droht Ausweisung




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Von WZ Online, APA

  • Betroffen sind rund 60 Imame. Der Moscheen-Verein Atib wartet noch mit einer Reaktion.

Die geplante Ausweisung der Imame nimmt ihren Lauf. Atib-Sprecher Ersoy Yasar erklärte, dass man noch nicht entschieden habe, wie man auf das Vorgehen der Behörden reagieren werde. - © APAweb/dpa/Paul Zinken

Die geplante Ausweisung der Imame nimmt ihren Lauf. Atib-Sprecher Ersoy Yasar erklärte, dass man noch nicht entschieden habe, wie man auf das Vorgehen der Behörden reagieren werde. © APAweb/dpa/Paul Zinken

Wien. Die von der Regierung geplante Ausweisung von Imamen geht ihren Weg. Zehn Betroffene haben bereits einen negativen Bescheid des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl erhalten, bestätigte das Innenministerium einen Bericht des "Kurier".



Alle gehören zum Moscheen-Verein Atib, der seine Imame auslandsfinanziert. Sprecher Ersoy Yasar erklärte auf Anfrage der APA, dass man noch nicht entschieden habe, wie man auf das Vorgehen der Behörden reagieren werde. Die werde erst bei einer Vorstandssitzung geklärt. An sich können die Betroffenen gegen den Entscheid des BFA in Berufung gehen.

Insgesamt sind von der drohenden Ausweisung 60 Imame betroffen. Es laufen allerdings nur rund 40 Verfahren, da 20 Betroffene keinen Aufenthaltsverlängerungsantrag gestellt haben und sich daher das Problem gar nicht stellt, heißt es aus dem Innenministerium.





Schlagwörter

Wien, Atib, Imame, Moscheen

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-27 14:24:48
Letzte Änderung am 2018-06-27 14:44:22


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