• vom 27.10.2017, 12:50 Uhr

Migration

Update: 27.10.2017, 12:54 Uhr

Flüchtlinge

Heuer bisher 30 Prozent weniger Ankünfte in Italien




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Von WZ Online, APA

  • Rückläufiger Trend konsolidiert sich.

Rom. Seit Juli kommen weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien. 111.240 Migranten erreichten seit Jahresbeginn die italienische Küste, das sind 29,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie das Innenministerium in Rom am Freitag mitteilte. Im Vergleichszeitraum 2016 waren noch 158.164 Migranten in Italien eingetroffen.

Seit Jahresbeginn 2017 landeten 14.579 minderjährige Migranten in Italien. Im Gesamtjahr 2016 waren es 25.846. Die meisten der 2017 eingetroffenen Menschen stammen aus Nigeria, Guinea, Bangladesch, Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste), Mali, Senegal und Gambia, erklärte das Innenministerium.

Italien versorgt derzeit etwa 200.000 Flüchtlinge in Hotspots und anderen Einrichtungen. Die Flüchtlinge sind im ganzen Land verteilt, die größte Gruppe (14 Prozent) der Migranten sind in der Lombardei untergebracht, neun Prozent in Kampanien und in Latium mit der Hauptstadt Rom.

Die Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache zur Bekämpfung des Menschenhandels habe bisher positive Resultate gezeigt, wie die stark rückläufige Zahl der Ankünfte in Italien seit Juli bezeuge, teilte das Innenministerium mit. Die Kooperation mit Libyen gegen die illegale Migration soll ausgebaut werden.





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Flüchtlinge, Migration

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Dokument erstellt am 2017-10-27 12:51:48
Letzte Änderung am 2017-10-27 12:54:16


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