• vom 01.12.2018, 15:04 Uhr

Politik & Recht

Update: 01.12.2018, 15:06 Uhr

Asyl

Kickl hatte kein Problem mit Drasenhofen-Quartier




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Von WZ Online, APA

  • Der Innenminister über die Einrichtung für jugendliche Asylwerber: "Wenn man aufs Land rausfährt, hat fast jede Liegenschaft einen Zaun".

Innenminister Herbert Kickl im BVT-U-Ausschuss.

Innenminister Herbert Kickl im BVT-U-Ausschuss.© APAweb/HANS PUNZ Innenminister Herbert Kickl im BVT-U-Ausschuss.© APAweb/HANS PUNZ

Wien. Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) will sich zwar in innerniederösterreichische Angelegenheiten nicht einmischen, er selbst hatte mit dem umstrittenen Asylquartier für jugendliche Flüchtlinge in Drasenhofen aber sichtlich kein Problem. "Einen Wachdienst und einen Zaun - das alles gibt es auch in Traiskirchen. Wenn man aufs Land rausfährt, hat fast jede Liegenschaft einen Zaun", meint er gegenüber "Österreich".

Die Unterkunft in Drasenhofen war ja auf Verlangen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zumindest vorübergehend geschlossen worden, unter anderem weil es einen Stacheldraht um das Gelände gab.


In der Causa BVT wiederum missfällt Kickl offenkundig, dass VP-Fraktionschef Werner Amon die Suspendierung von BMI-Generalsekretär Peter Goldgruber angeregt hat, weil dieser als Verdächtiger geführt wird. "Ich brauche keine Zurufe", meint der Minister dazu und wirft Amon persönliche Befangenheit vor, weil dieser ein gutes Verhältnis zu einem der Hauptverdächtigen habe. Zur Suspendierung an sich äußert sich der Minister distanziert. Es gebe für solche Fälle ein standardisiertes Prüfverfahren: "Da schauen wir, was herauskommt."




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-12-01 15:05:26
Letzte Änderung am 2018-12-01 15:06:44


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