• vom 09.07.2016, 15:55 Uhr

Bier

Update: 09.07.2016, 16:08 Uhr

Ein kleines Stück vom Glück




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Von Edit Rainsborough


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Aus Brünn, nur 135 Kilometer nördlich von Wien, kommt die Brauerei Lucky Bastard. Die Brauerei von Jan Grmela, die sich ausschließlich den obergärigen Bieren, also Ales, verschrieben hat, ist auch in Österreich kein Geheimtipp mehr. Sie waren bereits auf den Craft Bier Festen Wien und Linz vertreten und zeigen, dass in jenem Land, in dem das Pils erfunden wurde, viel mehr als nur Lagerbiere gibt.

Und doch sind die Biere aus Brünn gerade auch für traditionelle Biertrinker pures Trinkvergnügen. Kein Überdrüber, kein Gehabe, kein Chichi. Und sie eigenen sich gut als Einstieg in die etwas andere Geschmackswelt von IPAs und Pale Ales.

Information

Lucky Bastard aus Brünn ist vom 7. bis 13. Juli zu Gast bei den Ottakringer Braukultur-Wochen.

www.lucky-bastard.cz/en/

Nach Wien, zu den Ottakringer Braukultur-Wochen, wo Lucky Bastard noch bis zum 13. Juli zu Gast ist, hat Jan Grmela zwei seiner fünf Standardsorten, das "Pale" und das "India" mitgebracht.  Ausserdem mit dabei ist diesmal auch ein harmonisches und sommerlich-leichtes "Wedding Ale" mit nur vier Volumenprozent. Die notwenige Harmonie, die ein Getränk dieses Namens haben sollte, bringt die Tschechische Hopfensorte gleichen Namens ins Bier.

Glücklich in Wien. Lucky Bastard aus Brünn bei den Ottakringer Braukultur-Wochen.

Glücklich in Wien. Lucky Bastard aus Brünn bei den Ottakringer Braukultur-Wochen.© Edit Rainsborough Glücklich in Wien. Lucky Bastard aus Brünn bei den Ottakringer Braukultur-Wochen.© Edit Rainsborough

Apropos Name: Warum Grmela seiner Brauerei "Lucky Bastard"  nannte, bedarf eigentlich keiner besonderen Erklärung. Denn wenn man endlich professionell seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen darf, hat man automatisch Glück gehabt. "Eine andere Erklärung gibt es auch noch", sagt Grmela und lächelt zu seiner Freundin hinüber, "sie hat Glück und ich bin der Bastard".

Doch auch Grmela hat vor drei Jahren Glück gehabt, als er seinen Traum wahr machte und die Mikrobrauerei gründete. Seit dem braut er auf einer 2,5-Hektoliter-Brauanlage sogar acht Mal in der Woche, um halbwegs genügend Bier herzustellen. Und weil das dann doch ganz schön mühsames Glück ist, baut er sich gerade eine neue "große" Brauerei mit einer Zehn-Hektoliter-Anlage. Ob er dann mehr Zeit zum Trinken hat, weil er weniger am Kessel stehen muss, wird sich weisen.



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Dokument erstellt am 2016-07-09 15:55:46
Letzte Änderung am 2016-07-09 16:08:53


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