Bücher

Zweimal Tirol3

  • Subjektive Erkundungen des Bundeslandes.

Der Tiroler Autor, Kolumnist, Essayist und Kapellmeister Alois Schöpf ist einer der sprachmächtigsten Männer seines Heimatlandes, weshalb es nur würdig und recht ist, wenn er sich - als Art Fortsetzung und Ergänzung zu Hans Weigels und Paul Floras einstigem Büchlein "Tirol für Anfänger" (1964) - nun der Aufgabe widmet... weiter




Schöpfer harmonischer Ikonen: Anton Reckziegel. - © Verlag

Plakatkunst

Leitbilder der Sehnsucht2

  • Der altösterreichische Plakat-Künstler Anton Reckziegel hat die Tourismus-Werbung der Schweiz nachhaltig geprägt.

Reisen ist, mit Kurt Tucholsky gesprochen, die Sehnsucht nach dem Leben. Im Umkehrschluss hieße das: Wir leben nicht, wir existieren nur. Den Takt schlagen andere. Reisen beginnt also mit einem großen Traum: mit dem Traum von Überschreitung des Alltags, seiner Spielregeln, Zeitkorsette und Hie-rarchien... weiter




- © Jugoslav Vlahovic

Reisephilosophie

Reisen im richtigen Gang14

  • Wir sind immer schneller unterwegs, aber ist das wünschenswert? Ein Vergleich zwischen Fortbewegungsmitteln und Reisephilosophien.

"Ich bin müde" sagte der west- afrikanische Schriftsteller Malidoma Somé, als er nach Jahren in der Ferne zum ersten Mal wieder den Boden seines Heimatdorfs in Burkina Faso betrat. Er war mit dem Flugzeug gekommen, und die Leute in seinem Dorf sagten: "Natürlich bist du müde. Deine Seele ist ja noch unterwegs... weiter




Runde und ovale Mauerreste, die sich in Terrassen den Berg hinaufziehen. Viel mehr ist nicht übrig von Ciudad Perdida, der Verlorenen Stadt, im Dschungel der Sierra Nevada. - © Lichterbeck

Reportage

Näher bei den Göttern3

  • Kolumbien wird bei Touristen immer beliebter: Eine der Hauptattraktionen ist die Verlorene Stadt, die man nach einer dreitägigen Dschungelwanderung erreicht.

Und dann rennt der schon wieder an uns vorbei. In weißer Tunika und weißen Hosen nimmt der Kogi leichtfüßig die Steigung; die Beine stecken in Gummistiefeln, die langen schwarzen Haare wehen im Wind. Auf der Stirn des kleingewachsenen Indios zeigt sich kein Schweißtropfen. Und so, als ob er unsere Wandertruppe verhöhnen wollte... weiter




Wie interpretiert man das Gesicht eines indischen Rikschafahrers? - © Ullstein Bild/Image Broker/Olaf Krüger

Reisekunst

Reisen mit Geist und Verstand11

  • In Zeiten des Massentourismus ist das Bewusstsein dafür geschwunden, dass das Unterwegssein eine Kunst ist. Aber man kann aus der Vergangenheit lernen, wie man sich klug bewegt.

Das Tor zur Welt, es öffnete sich mir an einem Schalter der Österreichischen Bundesbahn. In einer grauen Wartehalle schob mir ein grauer Beamter ein graues Billett zu, und als ich es in meinen Händen hielt, war die Erde mit einem Male bunt. Ich roch italienischen Kaffee und niederländisches Gras, hörte spanischen Flamenco und die Glocken des... weiter




Reisenotizen

Unter der Glasur eines Märchens

  • Asiatische Touristen, böhmisches Bier, deutscher Spargel und dunkle Hotelzimmer - Notizen von einer Reise durch Zentraleuropa.

Wisse er vielleicht, ob Herr Deim in Freistadt noch lebe? Das war meine Frage. Und ob, sagte er. Sonntags komme er oft hier zum Mittagessen vorbei. Das fand ich sonderbar. Besaß Herr Deim doch selbst das schönste Schankzimmer im gesamten Mühlviertel. Aber dann fiel mir ein, dass er seinen Gasthof längst verkauft hatte... weiter




zurück zu Lebensart


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Wenn der Vater mit dem Sohne
  2. Frischer Wind im Baltikum
  3. Das Hollywood des Mittelmeers
Meistkommentiert
  1. Frischer Wind im Baltikum

Werbung



Werbung