Südtiroler Weinlandschaft wie aus dem Bilderbuch: die Gegend rund um St. Magdalena bei Bozen mit dem Rosengartenmassiv im Hintergrund. - © Florian Andergassen

Weinjournal

Weinreise durch Südtirol – Teil 116

  • Wenn es darum ginge, eine europäische Weinregion zu bestimmen, die in den letzten drei Jahrzehnten die größten Fortschritte gemacht hat, wäre wohl die nördlichste Weinprovinz Italiens eine der ersten Anwärterinnen auf diesen Titel.

Die Gründe für die rasante Qualitätsoffensive sind vermutlich ebenso mannigfaltig wie die landschaftlichen Gegebenheiten des überaus pittoresken, kleinen Weinlandes. Blicken wir einmal kurz zurück: Anfang der Achtzigerjahre galt Südtirol vor allem als Produzent anonymer, billiger Massenware, die vornehmlich aus der anspruchslosen Vernatsch-Traube... weiter




Willi Schedlmayer (l.) bei einer Degustation in seinem Refugium "La Trouvaille – Bücher und Weine" in Wien-Josefstadt. - © Johann Werfring

Weinjournal

Preiswerte Burgunder12

  • Am Mittwoch, den 27. September und Donnerstag, den 28. September, jeweils von 18–20 Uhr, findet im "La Trouvaille – Bücher und Weine" eine Verkostung französischer Weine statt.

Im "La Trouvaille", einem Refugium wohltuender Entschleunigung in einer Welt, die unter das Joch wischender Zeigefinger geraten ist, gibt es nicht nur hochpreisige gereifte Weine von Côte de Nuits und Côte de Beaune, sondern auch wirklich preiswerte Weine aus Givry, Rully und Mercurey von der Côte Chalonnaise... weiter




Blick vom Seeberg (von dem der Siegerwein stammt) zum Heiligenstein, links die Zöbinger Kellergasse. - © Johann Werfring

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Im Zeichen der Weinberggeiß21

  • Im Kamptaler Weinort Zöbing bietet die Winzerin Barbara Öhlzelt erlesene Weine im sehr guten Preis-Wert-Gefüge an. Ihre Kunden empfängt sie im wunderbaren Umfeld eines traditionellen Presshauses mit alter Baumpresse.

In den österreichischen Weinbauregionen gibt es von alters her den Brauch, dass die Winzer beim Erntedankfest mit einer mit Trauben und Weinblättern behangenen sowie mit Äpfeln und Birnen besteckten Tierskulptur, der sogenannten Weinberggeiß, in die Kirche einziehen. "Die Weinberggeiß verkörpert Lebensfreude, das gefällt mir", sagt Barbara Öhlzelt... weiter




Stift Dürnstein und die pittoreske Ruine Dürnstein im Hintergrund. - © Johann Werfring

Weinjournal

Von Hunden und Katzen in der Weinlandschaft17

  • Im prächtigen Ambiente von Stift Dürnstein präsentierte kürzlich die Kremser Germanistin Elisabeth Arnberger ihr Buch über Riednamen aus den bedeutenden Weinbaugebieten Kamptal, Kremstal und Wachau.

Als einen "Glücksfall für die Winzer" bezeichnete der bekannte Winzer Emmerich H. Knoll, Obmann des Vereins "Vinea Wachau", die nun in Buchform vorliegenden Forschungsergebnisse von Elisabeth Arnberger. Bereits im Rahmen ihrer 1970 vorgelegten Dissertation hat sich die gebürtige Kremserin der Erforschung der Riednamen ihrer Heimatgemeinde gewidmet... weiter




Erich, Christoph und Walter Polz. - © Weingut Erich und Walter Polz

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Eine feierliche Kreszenz vom Hochgrassnitzberg11

  • Es gibt Momente im Leben von Vinophilen, in denen sie Lust auf etwas Besonderes verspüren. Für solche Gelegenheiten eignet sich der 2015er Weißburgunder Hochgrassnitzberg vom Weingut Erich und Walter Polz aus der Südsteiermark.

Jüngst ergab es sich wieder einmal, dass sich eine weinkundige Runde bei mir einfand. Wie es sich bei solchen Gelegenheiten gehört, wurden auch einige Überraschungen "gedeckt" (also mit abgedecktem Etikett) präsentiert. Allseitiges Entzücken löste ein von einem Freund mitgebrachtes Gewächs aus, dem ich das rare Prädikat "Kreszenz" und das (noch... weiter




Ein rustikaler Wein gehört in ein rustikales Glas. Die Zugabe von Zitronenspalten zum G’spritzten ist obsolet, weil das Getränk ohnedies bestens durch den Wein vitalisiert wird. - © Johann Werfring

Weinjournal

Gedankenkrümel zum sommerlichen Spritzwein25

  • Über das hierzulande als G’spritzter respektive Spritzer bezeichnete Erfrischungsgetränk wurde in den vergangenen Jahren reichlich publiziert: G’scheites und Befremdliches.

Es ist schon fast zu einem Ritual geworden, dass die österreichische Weinwirtschaft alljährlich zur Sommerzeit den G’spritzten bewirbt. Weil ja sonst das ganze Jahr über ohnedies meist nur die hochstehende Weinkultur propagiert wird, darf zumindest in der warmen Jahreszeit auch diese rustikale Weinspezialität ins Rampenlicht gerückt werden... weiter




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