• vom 28.03.2013, 08:16 Uhr

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Update: 28.03.2013, 08:34 Uhr

Robert Menasse

"Heinrich-Mann-Preis" für Robert Menasse




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  • Begründung der Jury: "Ein Aufklärer vom alten Schlag".

Berlin. Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse nahm am Mittwoch in der Berliner Akademie der Künste den mit 8.000 Euro dotierten  "Heinrich-Mann-Preis 2013" entgegen.  Die Jury ehrt damit "vor allem auch den Europäer Robert Menasse", der etwa in dem Essay "Der Europäische Landbote" den Vorwurf widerlege, Intellektuelle hätten zu Europa nichts zu sagen. 


Den 58-jährigen Menasse beschreibt die Jury ebenso als Philosoph wie Schriftsteller, "doch zum Glück wissen wir nicht, in welcher Reihenfolge". Geprägt von Kant, Hegel und Marx zeichne der Wiener Autor "große Epochenbilder und beschreibt mit spekulativer Leidenschaft lange historische Linien", wie es in der Jurybegründung weiter heißt. "Er ist ein Aufklärer vom alten Schlag, er nimmt keinerlei Rücksichten, erst recht nicht auf die Aufgeklärten."

Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren und studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften in Wien, Salzburg und Messina. Neben dem Essay "Der Europäische Landbote" sind von ihm zuletzt u.a. "Permanente Revolution der Begriffe. Vorträge zur Kritik der Abklärung" und "Ich kann jeder sagen. Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung" erschienen. Als Heinrich-Mann-Preisträger folgt der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller u.a. Marie-Luise Scherer (2011) und Michael Maar (2010).




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Dokument erstellt am 2013-03-28 08:17:14
Letzte Änderung am 2013-03-28 08:34:50


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