• vom 07.06.2018, 13:00 Uhr

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Update: 07.06.2018, 13:18 Uhr

Ilija Trojanow

Für "Toleranz in Denken und Handeln" ausgezeichnet




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Von WZOnline, APA

  • Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 25. November überreicht.

"Ilija Trojanow kennt die Erfahrung der Flucht und des Fremdseins", so die Jurybegründung.

"Ilija Trojanow kennt die Erfahrung der Flucht und des Fremdseins", so die Jurybegründung.© APAweb/Arno Burgi/DPA "Ilija Trojanow kennt die Erfahrung der Flucht und des Fremdseins", so die Jurybegründung.© APAweb/Arno Burgi/DPA

Wien. Der in Sofia geborene Autor Ilija Trojanow erhält den diesjährigen "Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln". Das wurde am Donnerstag anlässlich der Jahrestagung des Buchhandels-Hauptverbands in Bad Aussee bekanntgegeben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, die seit 1990 vergeben wird, soll Trojanow am 25. November überreicht werden.

"Ilija Trojanow kennt die Erfahrung der Flucht und des Fremdseins", heißt es in der Jurybegründung über den heute in Wien lebenden Schriftsteller. "Er kennt die Situation des ausgegrenzt Seins und weiß um die Notwendigkeit, das Verbindende in der Welt und zwischen den Menschen herauszustreichen und zu fördern. Als Mittel dafür hat er die Literatur gewählt und setzt sich in seinem Werk und durch sein Engagement für Toleranz gegenüber den anderssprachigen und kulturell anders geprägten Nachbarn in herausragender Art und Weise ein."

Beitrag zum friedlichen Miteinander

Damit leiste Trojanow "einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in Europa und der Welt und wird damit dem Anspruch des Ehrenpreises des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln auf idealtypische Weise gerecht". Der 1965 geborene Autor hat sich auch in seinem im Vorjahr vorgelegten Buch "Nach der Flucht" mit Migration als zentraler Lebenserfahrung auseinandergesetzt. Für sein umfangreiches Werk wurde Trojanow mit mehr als einem Dutzend Auszeichnungen bedacht.

Der Ehrenpreis des Buchhandels wird heuer zum 28. Mal verliehen. Die erste Auszeichnung ging 1990 an Milo Dor, seitdem wurden u.a. Viktor Frankl, Simon Wiesenthal, Hugo Portisch, Christine Nöstlinger, Ilse Aichinger und zuletzt Elif Shafak gewürdigt. Die feierliche Ehrung für Trojanow geht am 25. November im Rahmen der Europäischen Literaturtage (ELIT) in Spitz an der Donau über die Bühne.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-07 13:04:29
Letzte Änderung am 2018-06-07 13:18:16


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