Szenen aus dem Spanischen Bürgerkrieg: Schlacht am Ebro und Kampf um Madrid (li.,v.o.n.u.); Belagerung des Alcázars von Toledo, bombardiertes Guernica, Schlacht um Belchite (re.,v.o.n.u.). - © Collage von Bettyreategui/Wikimedia Creative Commons

Literatur

Literarische Milizen14

  • Von der Schreibmaschine zum Maschinengewehr - der Spanische Bürgerkrieg machte viele internationale Schriftsteller zu antifaschistischen Abwehrkämpfern.

Der Spanische Bürgerkrieg zwischen 1936 und 1939 hat sich tief ins kulturelle Gedächtnis der antifaschistischen Bewegung eingeschrieben. Ursache dafür ist die Fülle und Vielfalt künstlerischer Zeugnisse, die in den Kriegsjahren und danach von Unterstützern der Spanischen Republik geschaffen wurden. Neben zeitgenössischen Fotografien und Filmen sind... weiter




Die zwei Wiener Künstler Stefanie Sargnagel und Voodoo Jürgens. - © Matthias WintererInterview

Literatur

Fruchtbare Lehrjahre im Tschocherl81

  • Stefanie Sargnagel und Voodoo Jürgens bilden die Speerspitze einer neuen Wiener Szene.

Das Beisl als Ort des Geschehens. Stefanie Sargnagel trägt rote Baskenmütze und Burberry-Schal, Voodoo Jürgens Gnackmatten und Goldketterl. Beide trinken Kaffee und rauchen Kette. 2016 war ihr Jahr. Sargnagel gewann den Ingeborg-Bachmann-Publikumspreis. Jürgens war auf Platz eins der österreichischen Album-Charts... weiter




John Ronald Reuel Tolkien: Für ihn war Schreiben ein Hobby. - © apa

Literatur

"Und ewig zu binden!"8

  • Vor 125 Jahren wurde mit J.R.R. Tolkien der Schöpfer von Mittelerde geboren. Eine schwere Geburt.

Oxford. (bau) Er erfand Mordor, die Hobbits, den Balrog und die Elbensprache. Und mit ihm fing das Zeitalter der anspruchsvollen Fantasy-Literatur an: Alles begann, als der Philologie-Professor John Ronald Reuel Tolkien in Oxford eines Tages auf einer Prüfungsarbeit notierte: "In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit ... weiter




Sachbuch

Düstere Aussichten

  • Àgnes Heller über unsere Zeit der negativen Utopie.

(voho) Angst beherrscht unsere Gegenwart, wenn sie sich der Zukunft zuwendet. Das war in den letzten Jahrzehnten längst nicht so: Die Zukunft schien hell, ein offenes Tor. Mittlerweile aber laufen die ideellen Energien völlig entgegen einer verheißungsvollen Utopie. Vorherrschend sind vielmehr Anti-Utopien, Dystopien genannt... weiter




Sachbuch

Die Geschichte von Gehirn und Geist3

  • Die Hirnforschung steht noch immer fast am Anfang.

(WT) Der aufrechte Gang unserer Urahnen hat vor über drei Millionen Jahren die Eröffnung eines größeren Blickfeldes ermöglicht. Für den Homo Sapiens beginnt mit dem ersten "Spiegelerlebnis" ein nicht abschließbarer Prozess der Selbsterkennung. In der Antike setzt das Erforschen nach dem Wesen von Erkenntnis und Wissen ein... weiter




#erzschlag

innen32

ach die nierderlnso schene niernderln und die leber so eine schene leber und das lungerl eine pracht unds magerl ganz voll nur ka herzerl weiter




Sachbuch

Wie wir Amerikaner wurden3

  • Wer Trumps Amerika nicht so gerne mag, kann sich mit Hellmuth Karaseks literarischer Liebeserklärung an die USA der Nachkriegszeit und ihrem enormen Einfluss auf das Leben in Deutschland oder Österreich etwas trösten.

Im Juli 2015 reist der deutsche Journalist und Schriftsteller Helmuth Karasek mit seiner Frau nach Südfrankreich, um dort die Sommerferien zu verbringen. Im Gepäck hat er ein soeben begonnenes Buchmanuskript, das er nun fertigstellen will. "Nach dem Krieg - Wie wir Amerikaner wurden" soll der Band heißen. Doch dazu wird es nicht kommen... weiter




Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren. - © Markus Tedeskino/ag. Fokus

Literatur

Dem Fluss der Imagination folgen2

  • Der japanische Autor Haruki Murakami verlässt in seiner Autobiographie den Pfad der gewohnten Zurückhaltung - und lässt tief in seine erfolgreiche Schriftstellerkarriere blicken.

Es gibt eine ewige Anwärter-Liste zum Literaturnobelpreis. Vor nicht allzu langer Zeit stand Bob Dylan ganz oben. An diese Stelle rückt nun der mittlerweile 65-jährige japanische Erfolgsautor Haruki Murakami, der heuer wieder leer ausgegangen ist. Sicherlich hätte ihn diese Auszeichnung gefreut, doch er lässt sich durch nichts beirren: Er schreibt... weiter




Der Schriftsteller Peter Härtling (geb. 1933 in Chemnitz) an seinem Arbeitstisch. - © Berentzen

Literatur

Erzählen gegen die Fremde1

  • "Unsere Hilflosigkeit schlägt sich in Kinderaugen nieder": Eine Begegnung mit dem Schriftsteller Peter Härtling und seinem neuen Buch, "Djadi, Flüchtlingsjunge".

"Er kam unerwartet für die Wohngemeinschaft. . ." So fängt es an. Und es stimmt. Alle kamen sie unerwartet. Niemand hatte auf sie gewartet. Doch man hätte all die erwarten können, ja müssen, die ein mörderischer Krieg vor sich her treibt. Aber man tat es nicht. Also kommt auch Djadi unerwartet. Keine Eltern, keine Geschwister, voller Angst... weiter




Sachbuch

Ein Leben für ein vereinigtes Europa

  • Walter Göhring legt eine umfassende Biografie von Richard Coudenhove-Kalergi vor.

"Es genügt nicht, Paneuropa zu wünschen, zu erhoffen oder zu ersehnen: Sie müssen es wollen. Sie müssen es nicht nur als Forderung der Geschichte betrachten, sondern als Forderung des Gewissens", resümierte Richard Coudenhove-Kalergi (1894-1972) über seine unermüdlichen Aktivitäten für ein friedlich vereintes Europa in den 1970ern... weiter




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