#erzschlag

galaktische vorhaben40

sternbild: kiel des schiffs carina-zwerggalaxie groß machen die große magellansche wolke mit ihren 15 milliarden sternen wieder groß machen das gesamte sternbild drache mit der draco-zwerggalaxie wieder groß machen sternbild: bärenhüter bootes II, die kleinste und lichtschwächste satellitengalaxie wieder groß machen und vor allem: universum zuerst! weiter




"Heimat ist nie ein realer Ort, eher ein irrealer Sehnsuchtsort", sagt Daniel Schreiber. - © Amy PattonInterview

Interview

Renaissance des Heimatgefühls2

  • Autor Daniel Schreiber denkt in "Zuhause" über neue Sehnsüchte nach und warum Heimat damit wenig zu tun hat.

"Wiener Zeitung":Immer weniger junge Menschen leben an dem Ort, an dem sie aufgewachsen sind, ziehen für Jobs oder Partnerschaften in andere Städte. In Ihrem Buch beschreiben Sie, wie kompliziert die Beziehung zu dem, was wir als Zuhause bezeichnen, geworden ist. Daniel Schreiber: Sind wir die Generation Wurzellos... weiter




Der Hafen von Smyrna auf einer alten Postkarte aus dem Jahr 1910. Die Gräuel, die türkische Truppen 1922 an der christlichen Bevölkerung anrichteten, nannte der damalige britische Kolonialminister Winston Churchill eine "Höllenorgie". - © wikimedia

Die Besiegten - Das blutige Erbe des Ersten Weltkriegs

Ein Kontinuum der Gewalt5

  • Robert Gerwarth untersucht die Konflikte, die nach Ende des Ersten Weltkriegs ausbrachen.

(WT) Als der Pulverschmauch des Ersten Weltkrieges sich allmählich verzog, war nichts mehr in Europa, wie es vorher gewesen war. Die multi-ethnischen Reiche der Habsburger, der Romanows, der Hohenzollern sowie der Osmanen waren untergegangen, aus deren Erbmassen rasch neue brutal geführte Auseinandersetzungen "um alles oder nichts" entbrannten... weiter




Literatur

Wissen als Weltgedicht6

  • Der österreichische Schriftsteller Raoul Schrott legt sein neuestes Werk, "Erste Erde. Epos", als eine allumfassende Reise durch die Geschichte der Evolution an: eine Offenbarung.

Mit unserem Wissen ist das so eine Sache. Es scheint sich, in abartiger Geschwindigkeit, die auch die besorgniserregende Vermehrungsrate des Menschen noch überholt, global auszuweiten und zu potenzieren; zudem ist es an den verschiedensten digitalen Zapfstellen verfügbar, sodass sich auch eher bildungsferne Mitbürgerinnen und Mitbürger damit... weiter




Literatur

Lügen wie die anderen2

  • Leonhard Franks autobiografisch grundierter Roman "Die Räuberbande".

Jugendbande - dieses Wort weckt düstere Assoziationen: etwa zu Ausschreitungen in elenden Trabantenstädten, zu innerurbanen Revierkämpfen, zu mafiösen Drogengangs. Neu ist das Phänomen gewaltbereiter Jugendcliquen freilich nicht: schon im Mittelalter machten sie Europas Städte unsicher. Den großen Auftrieb bekam das Bandenwesen dann mit der... weiter




Erlesen

Extremismen des Zeitgeists1

Unsere Befreiung aus allen denkbaren gesellschaftlichen und sonstigen Beschränkungen, begonnen vor Jahrhunderten und bekanntlich wechselhaft und von Rückschlägen unterbrochen, strebt nunmehr ihrem Höhepunkt zu, ja, hat ihn vielleicht schon überschritten. Dabei werden am Ende nicht die 50er Jahre herauskommen, sondern irgendwas anderes: Neues... weiter




Literatur

Gesellschaftsspiel1

Die berühmte Schriftstellerin George Eliot weilt 1872 in Berlin und versetzt die Salons in helle Aufregung. Männer wie Frauen der guten Gesellschaft sind von ihr fasziniert, obwohl sie weder jung noch schön ist. Der jüngere Bruder ihres deutschen Verlegers, Max Duncker, flirtet sogar mit ihr, der mysteriösen, skandalumwitterten "Sibylle"... weiter




Philosoph des Alltags: Alain de Botton. - © Eamonn McCabe/Getty Images

Lebenshilfe

Eine neue Kunst des Liebens1

  • Der britisch-schweizerische Autor Alain de Botton plädiert für einen aufgeklärt romantischen Pessimismus: Ein Mensch kann nicht alles für einen anderen sein.

Da nicht erst seit Hermann Hesse jedem Anfang ein Zauber innezuwohnen scheint, stützen sich die wohl meisten Ehen und Partnerschaften auf einen herrlichen Beginn. Die Ernüchterung folgt nicht selten mit den Jahren. Das ist der Lauf der Dinge, - oder eben der Liebe. "Der Lauf der Liebe" - so nennt der Philosoph des Alltags, Alain de Botton... weiter




Brillant im Analysieren, maßlos im Beschreiben: der Autor und Philosoph Jonas Lüscher. - © Ullsteinbild/Schiffer-Fuchs

Literatur

Ein Tableau aus Standbildern4

  • Zu viel Gelehrtheit und Detailfreude: Dem ambitionierten Roman "Kraft" des Schweizer Autors und Philosophen Jonas Lüscher fehlt es an erzählerischer Lust und Ökonomie.

Auf die Frage, wie man einen Film am besten beginnt, meinte ein Produzent einmal: "Mit einem Erdbeben - und dann langsam steigern . . ."In Jonas Lüschers Roman "Kraft" muss man auf solch einen dramatischen Einstieg fast bis zum Schluss warten. Erst ab Seite 211 (von 237) beginnt die Erde zu beben - und auch da nur zum Schein... weiter




beobachtet (für ingrid gruber)50

und wenn so am morgendie wut und der zorn gleichtzeitig in die knochen fahren und wenn so am abend am stammtisch oder bei facebook die selbstgerechtigkeit vom hass aufgeblasen wird dann ist die fee nicht zu sehen dann ist die fee nicht zu hören die lächelt und von gleichheit, wohlwollen und liebe ... weiter




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