Mutterliebe

Der Traum von der Inklusion1

  • Ein sehr intimes Buch über ein schwerstbehindertes Kind - und wie die Gesellschaft und das Gesundheitssystem seine Eltern vor unüberwindliche Hürden gestellt hat.

Mareice Kaiser hat einen Traum: Alle Kinder bekommen dieselben Chancen und werden von der Gesellschaft gleichermaßen akzeptiert, egal ob sie "normal" oder behindert sind. Warum sie diesen Traum hat? Weil sie ein aufgrund eines Gendefekts schwerstbehindertes Kind geboren hat - und danach die volle Ladung an Reaktionen von Mitleid bis Verachtung aus... weiter




Sachbuch

Ein polternder Weckruf für Europa

Für Political Correctness, so US-Präsident Trump, habe er "keine Zeit". Damit bricht er die Regeln für anständiges Benehmen, für Anstand gegenüber der Gesellschaft. Dazu kommt seine immer wieder gezeigte Eigenschaft, sich mit inhaltlichen Themen "nur oberflächlich" abzugeben und Probleme recht schnell als gelöst oder nicht vorhanden abzutun... weiter




#erzschlag

7 Wörter48

schön sprechen schönes handi geben schöne scheiße weiter




#erzschlag

deep32

warum schreist du herr nachbar warum schreist du frau nachbarin schon den dritten tag der tag ist doch gekommen und die nacht wird kommen so wie immer warum schreist du herr nachbar warum schreist du frau nachbarin schon den dritten tag sind zu wenige im krieg gestorben sind zu wenige im mittelmeer ertrunken warum weinst du nicht herr nachbar warum... weiter




Diskrete Erinnerung an Stefanie Bachrach: Grabplastikauf dem Döblinger Friedhof. - © Peter Jungwirth

Literatur

Wiener Trauerreigen8

  • Am 15. Mai 1917, seinem 55. Geburtstag, weilte Arthur Schnitzler in Salzburg, als eine seiner liebsten Weggefährtinnen in Wien Suizid beging. Ein gesellschaftliches Sittenbild.

Im Reigen der illustren Frauen um Arthur Schnitzler nahm eine junge Hilfskrankenschwester eine Sonderrolle ein, stand sie doch dem Autor und seiner Ehefrau Olga gleichermaßen nahe, ohne die Eifersucht der fast gleich alten Gattin herauszufordern. Die im Mai 1887 geborene Stefanie Bachrach, Tochter eines Bankiers... weiter




Zigaretten, Aschenbecher, Weinglas: Ernst Jandl zeichnet seinen Arbeitsplatz. - © Literaturmuseum

Ausstellung

Sechzig Zigaretten später17

  • "Im Rausch des Schreibens": Das Literaturmuseum untersucht den produktiven Exzess.

"...wieder Zuflucht bei Chloroform gesucht". Georg Trakl ist, man möge die despektierliche Ausdrucksweise verzeihen, wahrscheinlich der größte Junkie in der aktuellen Ausstellung im Wiener Literaturmuseum. "Im Rausch des Schreibens" widmet sich Exzessen und Bewusstseinserweiterungen in der Literatur - und nicht nur... weiter




#erzschlag

betty30

irgendwann tat ich das und diesirgendwann war ich da und dort war oft fort irgendwo war es so irgendwo war ich froh brannte lichterloh irgendjemand sagt dies und das irgendjemand traut sich spass das ist schon was aber immer und immer steh ich auf dich weiter




Sachbuch

Gegenstrategie zum Populismus

Flüchtlingskrise, Brexit, Eurokrise, zunehmende Spannungen zwischen der EU und einer immer autoritärer auftretenden Türkei vor dem Hintergrund der weiter lodernden Brandherde im Mittleren Osten - das europäische Integrationsprojekt steckt zum 60-Jahr-Jubiläum der Römischen Verträge in einer signifikanten Identitätskrise... weiter




Die ehitlik-Moschee in Berlin ist eine von dreizehn, die Constantin Schreiber für je ein Freitagsgebet besucht hat. - © reuters/Fabrizio Bensch

Sachbuch

Die Moschee, der politische Ort21

  • Journalist Constantin Schreiber hat sich angehört, was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird.

Sie sind weit sichtbare prunkvolle Bauten mit Kuppel und Minarett, kaum auffindbar in zweiten Stiegen und Hinterhöfen versteckt, in ehemaligen Industriegebäuden untergebracht oder sie versehen ihren Dienst in einer von der Stadt temporär zur Verfügung gestellten Tropen-Park-Anlage. Wie vielschichtig Deutschlands Moscheenlandschaft ist... weiter




Poetische Strahlkraft: Panait Istrati (1884-1935). - © Ullsteinbild - Roger Viollet/Henri Martinie

Literatur

Disteln mit Peitschen1

  • Der rumänische Schriftsteller Panait Istrati ließ in seinem Werk noch einmal die Sinnesfreuden und Schrecken des orientalischen Balkans und der Levante aufleuchten.

Der rumänische Dichter Panait Istrati war einst, in den späten zwanziger Jahren, ein leuchtender Stern am Literaturhimmel. Seine Strahlkraft ging zunächst von einem einzigen Erzählwerk aus: dem Kurzroman "Kyra Kyralina". Der französische Literat und Pazifist Romain Rolland hatte sich des Werks angenommen und es 1924 veröffentlicht... weiter




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