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Update: 17.05.2018, 19:38 Uhr

Sachbuch

Der Blick über den Tellerrand auf das Morgen




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Von Wolfgang Taus


    Wenn wir in einer sich wandelnden Welt weiter erfolgreich sein wollen, dann müssen wir verstehen, was in unseren Köpfen passiert, wenn wir etwas Neues erschaffen. In diesem faszinierenden Buch sind der Hirnforscher David Eagleman und der Komponist Anthony Brandt dieser "kreativen Software" auf der Spur. Anhand von vielen Beispielen - von der Raumfahrt über Ökonomie und Kunst bis zum Sport - zeigen die Autoren auf, wie mittels Kreativität sich immer wieder Neues Bahn bricht. Schon jetzt sehen wir die Anfänge davon in der Kreativitätsgesellschaft: Synthetische Biologen, Multimediaingenieure, Entwickler von selbstfahrenden Autos sind nur die Speerspitze dessen, was auf uns zukommt.

    Biegen, Brechen, Verbinden

    Unsere kognitive Flexibilität hilft uns, diese rasanten Veränderungen erfolgreich zu bestehen. Dabei hängt der kreative Prozess vor allem von drei Fähigkeiten unseres Gehirns ab: Biegung, Brechung und Verbindung, halten die Autoren fest. Mit unserer Fähigkeit, über Gelerntes hinauszugreifen, nehmen wir die Welt um uns wahr und stellen uns gleichzeitig andere Welten vor. In den Schulen werde aber derzeit kaum Raum für Kreativität gelassen, so die Autoren. Das Fundament für morgen wird heute gelegt. Die nächste große Idee entsteht aus dem Verbiegen, Brechen und Verbinden dessen, was wir heute um uns sehen. Der Blick über den Tellerrand bedeutet, bereits jetzt einen Blick vom Morgen zu erhaschen.





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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-05-17 16:27:59
    Letzte Änderung am 2018-05-17 19:38:19


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