• vom 07.06.2018, 13:17 Uhr

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Update: 07.06.2018, 13:32 Uhr

Krimi

Ein nächtliches Mitbringsel




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  • "Es lebe der Zentralfriedhof" wäre der ideale Soundtrack für Johann Allachers "Der Knochentandler".



Nach einer durchzechten Nacht hat der Bummelstudent Erki Neubauer (die Figur ist Johann Allachers Lesern bereits aus dem Krimi "Der Watschenmann" bekannt) mit einem dicken Schädel zu kämpfen (auch dieses Motiv ist bereits bekannt). Doch dem nicht genug: Nach seinem nächtlichen Ausgang hat er ein weiteres Objekt mit nach Hause gebracht. Und so muss er sich am nächsten Tag nicht nur Gedanken über seinen eigenen Schädel machen. Sein nächtliches Mitbringsel, ein Totenkopf, ist von großer Bedeutung und bringt Erki Neubuaer in weiterer Folge enorme Gefahr. Denn das Interesse an dem Fundstück ist immens, und so erhofft sich Erki enormen finanziellen Profit. Freilich muss er recht bald feststellen, dass das Ganze für ihn eine Nummer zu groß ist, was ihn aber nicht von seinem Vorhaben abhält, seinen Kontostand aufzubessern. Wozu hat man Freunde, die man gleich mit hineinziehen kann?

Einmal mehr beschreibt Johann Allachers mit Liebe zum Detail eine Wiener Szenerie und lässt damit vor allem bei Ortskundigen ein Kofpkino laufen. Aber nicht nur die Fans von Lokalkrimis kommen auf ihre Kosten.

Johann Allacher: Der Knochentandler
Emons Verlag; 254 Seiten; 11,30 Euro





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-07 13:31:10
Letzte Änderung am 2018-06-07 13:32:06


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