Literatur

Eine Ehe retten

  • "Liebe ist die beste Therapie" von John Jay Osborn.

Der US-amerikanische Anwalt, Jus-Professor und Autor John Jay Osborn hat mit seinem Roman "Liebe ist die beste Therapie" ein Kammerspiel vorgelegt, das so ähnlich überall auf der Welt, wo Menschen aus der gehobenen Mittelschicht sich einer Paartherapie unterziehen, spielen könnte. Steve und Charlotte haben sich entfremdet... weiter





Literatur

Verlust der Selbstständigkeit

  • Peter Härtlings erschütterndes Abschiedswerk "Der Gedankenspieler".

"Er schloss die Augen, hörte in sich hinein und spürte die Leere wieder, die Gleichgültigkeit. So könnte ich anfangen zu sterben, sagte er und fügte hinzu: Ich bin müde." Diese durchaus autobiografisch anmutenden Sätze hat Peter Härtling Johannes Wenger in den Mund gelegt - Hauptfigur in seinem letzten Roman, "Der Gedankenspieler"... weiter




Literatur

Bereicherndes Lebenstonikum2

  • Ein posthumer Sammelband von Roger Willemsen mit Essays, Aufsätzen und Porträts unter dem Titel "Musik!".

Am Anfang steht Stille. Am Ende war Stille. In den letzten Wochen seines Lebens, so die Literaturkritikerin Insa Wilke in ihrem Nachwort zu Roger Willemsens Band "Musik!" mit Aufsätzen, Manuskripten und Kurzessays zu Klang, Musikern und der Schönheit des Hörens, hörte der Autor keine Musik mehr. Und der Auftakt des Buches des am 7... weiter




Literatur

Drach-Herbst2

  • Ein neuer Band der Werkausgabe des Dichters Albert Drach - und kommende Termine

Im Zsolnay Verlag ist ein weiterer Band der auf neun Bände angelegten Albert-Drach-Werkausgabe erschienen. Er enthält zwei späte Prosaarbeiten des 1995 verstorbenen Autors: In "‚O Catilina‘" (geschrieben zwischen 1976 und 1980) macht Drach aus der alten lateinischen Geschichte von der Verschwörung des Catilina eine bittere... weiter




Literatur

Kaleidoskop der Verlierer1

  • Heinz Strunk versucht sich im Band "Das Teemännchen" an Kurzgeschichten.

Willkommen zur großen Freakshow, die Heinz Strunk sarkastisch und erbarmungslos inszeniert. In "Das Teemännchen", seinem ersten Kurzgeschichten-Band, treten wieder allseits ramponierte Existenzen auf, denen das Schicksal entweder sprechende Namen als Menetekel verpasst hat oder nicht minder sprechende Bezeichnungen wie Gnom, Penner... weiter




"Am Ende bleibt allein das Meer in seiner endlosen Bewegung." - © Robert Bressani

Literatur

Unendliche Gleichgültigkeit2

  • Karl-Heinz Otts neuer, mit feinem Humor versehener Roman ist eine Festschrift auf das Meer - und bietet eine direkt vor unseren Augen liegende Wahrheit an.

Die Frage "Wer bin ich?" ist irgendwie nicht aus unseren Köpfen zu bekommen; die eigene Existenz bleibt ein Rätsel, auch für Zeitgenossen, die ihre Befindlichkeiten gern in Klarsichtfolien mit sich herumführen. Dass sich die Frage überhaupt stellt, hängt mit unserer intellektuellen Grundausstattung zusammen, die, unabhängig von Auffassungsgabe... weiter




Dramatiker, Übersetzer, nun auch Prosaautor: Davit Gabunia. - © CC

Literatur

Der gelackmeierte Voyeur1

  • Der Roman "Farben der Nacht" des jungen Georgiers Davit Gabunia spielt mitten im heißen Tifliser Revolutionssommer des Jahres 2012.

In Tiflis sind die Nächte heiß im Sommer 2012. Der junge Surab verbringt, seit er arbeitslos geworden ist, die Tage und Nächte gelangweilt in seiner Wohnung. Seine Frau Tina hat noch eine Arbeitsstelle und sorgt für das Familieneinkommen, die beiden Kinder sind vorübergehend bei der Großmutter auf dem Land untergebracht... weiter




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Thriller

Das Böse in uns2

  • Craig Russell widmet sich in "Wo der Teufel ruht" den Anfängen der Psychiatrie, dem Nationalsozialismus und der tschechoslowakischen Geschichte.

Er hat wieder zugeschlagen: Nach langen, intensiven Recherchen ist Craig Russel wieder aus seiner Schreibstube hervorgekrochen und hat dabei einen neuen Thriller mitgebracht, der es in sich hat. Auf fast 550 Seiten vereint der schottische Autor die Geschichte der ehemaligen Tschechoslowakei, den dortigen Nationalsozialismus und die Sudetenfrage... weiter




Krimi

Liebe, Mord und Schiele

Raub und Mord, ein bisschen zwischenmenschliches Knistern, dazu noch etwas Kunstgeschichte – und fertig ist der passende Krimi zum Schiele-Gedenkjahr. Bei Natalie Mesensky ist der Roman über Kunstdiebstähle in Tulln nur das Vehikel, um das Leben des berühmten Malers Egon Schiele auf der Zwischenebene nachzuzeichnen... weiter




Wagt sich auf das gefährliche Terrain der Eltern-Biographie: Kristine Bilkau. - © Thorsten Kirves

Literatur

Genug gewartet

  • In ihrem zweiten Roman lässt die deutsche Autorin Kristine Bilkau eine Tochter der großen Liebe ihrer Mutter nachforschen - berührend, ohne Pathos.

Nach ihrem erfolgreichen Romandebüt "Die Glücklichen" (2015) hat Kristine Bilkau nun eine weitere Beziehungsgeschichte nachgelegt. Wieder geht es um die Frage, wie - und ob - sich Glück greifen lässt. Der Roman "Eine Liebe, in Gedanken" beginnt wie eine Mahnung. Immer wieder hat die Tochter den Besuch bei der Mutter hinausgeschoben... weiter




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