Pop-CD

Balthazar: Fever

  • Die Band aus Belgien mit neuem Material.

Balthazar aus Belgien melden sich nach fast vier Jahren "Auszeit" - die beiden Songwriter Maarten Devoldere und Jinte Deprez haben ihre Kreativität in der Zwischenzeit bei ihren (Neben-)Projekten Warhaus und J. Bernardt ausgelebt - mit ihrem vierten Album zurück. "Fever" ist die Essenz ihres bisherigen Schaffens, ein eingängiger Mix aus Indie-Rock... weiter




Pop-CD

Jens Friebe: Der Gewitzte

  • Der deutsche Musiker kommt ins Wiener Chelsea.

Ein grandioses Cover, gestaltet von Stefan Papst (Ja, Panik), nämlich ein kolorierter Kupferstich der Moskauer Universität, ziert das sechste Album von Jens Friebe. Das passt zum Albumtitel, dessen wortspielerische Gewitztheit an die Kalauerqualität Morrisseys heranreicht. Friebe legte mit "Fuck Penetration" zuletzt elf deutsch-englische Songs vor... weiter





Pop-CD

Pippa: Mehr Versprechen als Großtat

  • Die österreichische Schauspielerin Pippa Galli debütiert als Songwriterin.

Ja, es ist schwierig, Mythen zu kreieren. Selbst für einen ideen-und erfolgreichen Kulturmanager wie Stefan Redelsteiner, der seinerzeit etwa dem Nino aus Wien, Wanda, Voodoo Jürgens oder Stefanie Sargnagel zu Weltberühmtheit in Wien (und vereinzelt auch darüber hinaus) verholfen hat. Als neueste Entdeckung seines Hauses (und des angeschlossenen... weiter




Private und musikalische Veränderungen: Van Etten. - © Ryan Pfluger

Pop

Sharon Van Ettens Wandel mit Zuversicht2

  • Die US-Musikerin überrascht auf ihrem neuen Album mit raffiniertem Elektroniksound und eingängigen Popmelodien.

Nach fast fünfjähriger Veröffentlichungspause - nur unterbrochen von der EP "I Don’t Want To Let You Down" mit fünf Songs, die ursprünglich für das Vorgängeralbum geschrieben wurden - meldet sich Sharon Van Etten mit ihrem neuen Studioalbum, "Remind Me Tomorrow", in geändertem musikalischem Outfit zurück... weiter




Konzertkritik

Die Spannung der Stille

  • Michael Tilson Thomas dirigierte Mahlers Neunte Symphonie mit den Wiener Philharmonikern im Musikverein.

Die Stille zwischen den Noten ist, wie wenn "Schnee auf Schnee fällt", sagte einst Claudio Abbado. Diese poetisch aufgeladene Vorstellung erscheint ein schöner Zugang zur Neunten Symphonie Gustav Mahlers. Dieses "Nichts an Klang", das man dennoch akustisch erfahren kann, haben die Wiener Philharmoniker unter Michael Tilson Thomas eindrucksvoll... weiter




Die neue Leichtigkeit: Songwriter James Blake. - © Amanda Charchian

Pop

James Blake entdeckt die Liebe4

  • Der britische Songwriter gibt sich auf seinem neuen Album ungewohnt greifbar und positiv. Das hat gute Gründe.

Vom britischen Kulturtheoretiker Mark Fisher ist der Satz überliefert, dass der Konsum von James-Blake-Musik in chronologischer Abfolge der Erfahrung gleichkommt, einem Geist dabei zuzuhören, wie er stufenweise Gestalt annimmt. Und es ist tatsächlich schwer zu glauben, dass der adressierte Songwriter diese Einschätzung aus dem Jahr 2013... weiter




Ans Licht: Die Türen geistern durch den Hallraum. - © Markus S Fiedler

Pop

Die Türen: Lieder, die ins Kraut schießen2

  • Die Band aus Berlin veröffentlicht mit "Exoterik" ein tolles und überbordendes neues Album.

Es beginnt rhythmisch noch sehr entspannt auf einem gemächlichen Bassgroove mit prototypisch sparsamen Zeilen, die sich nur mit großer Mühe nicht als Lob des Müßiggangs, der Kontemplation und - ja! - der Leistungsverweigerung lesen lassen: "Heute ist Welthundetag / Und wir gehen in den Park / Lassen uns kraulen / Hundeseele baumeln"... weiter




Wiener Symphoniker

Die Unwägbarkeiten von Körper und Klang

Das Cellokonzert von Antonín Dvořák gehört zum Standardrepertoire Gautier Capuçons, eine Aufnahme gibt es etwa mit Paavo Järvi und dem hr-Sinfonieorchester. Nun präsentiert er es unter Alan Gilbert gemeinsam mit den Wiener Symphonikern. Gilbert wählt dabei den Weg der Mitte, sprich, er vermeidet Extreme... weiter




Konzertkritik

In der Kraftkammer2

  • Intensiv: Trio-Abend mit Pianist Daniil Trifonov.

(irr) Es ist ein wenig wie mit der russischen Puppe, in der eine Miniatur ihrer selbst steckt: Als Sergei Rachmaninow sein Klaviertrio in d-Moll schrieb, widmete er es seinem eben verstorbenen Mentor Piotr Tschaikowski - und lieh sich einige Noten aus dessen berühmtem Trio, das selbst einen Todesfall betrauerte... weiter




Mit Grummelstimme: Micah P. Hinson - © Veranstalter

Pop

Micah P. Hinson: Apokalypse mit Gitarre6

  • Der US-Songwriter kommt am Freitag ins Wiener Chelsea.

Eine kurze Kulturgeschichte seiner Albumcover legt nahe, dass der Mann eine Vorliebe für Frauen und Schusswaffen hat. Erstere spiegelte sich nicht nur auf seinem 2009 veröffentlichten Album "All Dressed Up And Smelling Of Strangers" mit Neuinterpretationen etwa des alten Schwerenöters Leonard Cohen ("Suzanne")... weiter




Die Ausweglosigkeit in einer Schneelandschaft beschwören Händl Klaus und Beat Furrer. - © Monika Rittershaus

Opernkritik

Bilder der Kälte1

  • Beat Furrers Oper "Violetter Schnee" wurde in Berlin uraufgeführt.

Beat Furrer hat Glück. Oder prophetische Fähigkeiten: Wie zuletzt Michel Houellebecq in der Literatur, gelang dem Wahlösterreicher mit seinem neuen Werk "Violetter Schnee" ungeachtet der langen Vorbereitungszeit die Oper zur Stunde. In Furrers Stück, das am Sonntag an der Berliner Staatsoper umjubelte Uraufführung feierte... weiter




Götterszene: Tomasz Konieczny (Wotan) mit Sophie Koch (Fricka). - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Mit Furor zum Feuerzauber4

  • Packend, aber nicht ganz ideal besetzt: "Die Walküre" an der Staatsoper.

Die Untertitel-Anlage sprang erst nach 30 Minuten an, auch der Elan ließ auf sich warten: Als die Staatsoper am Samstag Wagners "Ring des Nibelungen" fortsetzte, herrschte zu Beginn dieser "Walküre" vor allem gute Ordnung. Das Orchester stellte seine Noten sauber im Luftraum ab - was keine Meisterleistung war... weiter




Kostümtheater in der Anstalt: Lyonel (Ilker Arcayürek) wirbt um Lady Harriet (Kim-Lillian Strebel). - © Werner Kmetitsch

Opernkritik

Martha, Martha, du entschwandest8

  • Die Oper Graz müht sich redlich, Friedrich von Flotows Opernhit wiederzubeleben.

Schon einmal Adolphe Adams "Postillon de Lonjumeau" auf der Bühne gesehen? Oder von Friedrich von Flotows "Martha" mehr mitbekommen als "Ach so fromm, ach so traut" und die "Letzte Rose" im Opern-Wunschkonzert? Die Dauerbrenner von einst sind nur noch theoretische Größen. Flotows "Martha" hat sich in diesem Jahrtausend immerhin in die Wiener... weiter




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Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker. Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk.

Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913

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