Das Fire! Orchestra von Mats Gustafsson (oben links), mit Mariam Wallentin & Sofia Jernberg & Anna Lindal & Leo Svensson & Josefin Runsteen & Katt Hernandez & Per Texas Johansson & Christer Bothén & Isak Hedtjärn & Alexander Zethson & Susana Santos Silva & Johan Berthling & Andreas Werliin & Mikael Werliin zu Gast in Wels. - © Waschaecht, Johan Bergmark

Jazz und Improvisation

Music unlimited zum 32. Mal in Wels3

  • Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten geht heuer von 9. bis 11. November das music-unlimited-Festival über die Bühne.

Wels hat sich längst als Fixpunkt der internationalen Jazzfestival-Szene etabliert. Im 32. Jahr seines Bestehens hat auch heuer wieder die Welser Kulturinitiative waschaecht (frischgebackener Träger des Österreichischen Kunstpreises 2018) von 9. bis 11. November eine ganze Reihe an Künstlerinnen und Künstler der Internationalen Jazz- und... weiter




Otto Schenk in seiner Bibliothek, wo er seine Bücher "nascht" und seine Schallplatten hört. - © Julia StixInterview

Interview

"Jeder Komponist kann gemein sein"15

  • Otto Schenk über die Hinterhältigkeit von Beethoven und Mozart und die Tröstlichkeit der Tuba.

"Wer’s hört, wird selig" heißt Otto Schenks neues Buch. Der 88-jährige Schauspieler und Regisseur schildert darin seine musikalischen Erweckungserlebnisse und wühlt im reichen Anekdotenschatz seiner jahrzehntelangen Karriere des Opern-Inszenierens. Im Gespräch mit der "Wiener Zeitung", bei Tee in seiner Bibliothek, erzählt er... weiter





Konzertkritik

Scheitern und Gelingen3

  • Rainer Honeck leitete zum Start von Wien Modern Werke von Cage und Staud.

Die Meister des Experiments, die unerschrockenen Botschafter des Neuen - dies sind nicht die Zuschreibungen, mit denen man normalerweise die Wiener Philharmoniker bedenkt. Eher steht das Traditionsorchester für das Altbewährte. Umso löblicher, dass der Klangkörper zur Eröffnung der diesjährigen Ausgabe des Festivals "Wien Modern" Neuland betrat -... weiter




Konzertkritik

Spiellust und Scherze

  • Das Concerto Köln gastierte im Musikverein.

Giuliano Carmignola zählt mittlerweile zu den Altmeistern der Barockinterpreten. Er stand gemeinsam mit dem Concerto Köln auf der Bühne des Wiener Musikvereins und bei aller Seriosität, mit der hier musiziert wird, bedeutet der zu Scherzen aufgelegte Carmignola nebenbei mit Gesten und Blicken, dass es ihm auch um den Spaß geht... weiter




Jazz-CD

Eine Fundgrube2

  • Georg Breinschmids "Breinländ".

Georg Breinschmid zählt zur Elite der heimischen Jazzbassisten. Entsprechend zahlreich sind die Gassen, in denen er sich musikalisch bewegt: Bald gründet er ein neues Trio, bald arbeitet er an einem Kompositionsauftrag, bald trumpft er als Gastsolist auf der Bühne auf oder singt im Studio alleine ein Dialekt-Liedchen... weiter




In Trademark-Pose auf der Bühne: Gwilym Lee als Brian May (l.), Rami Malek als Freddie Mercury. - © Twentieth Century Fox

Queen

Die Apotheose von Wembley11

  • Der Film "Bohemian Rhapsody" feiert den Mythos Freddie Mercury opulent und klangschön - aber mit einigen Zeitfehlern.

Wo anfangen? Vielleicht bei dem Fistelgesang eines blonden, jungen Mannes. "Galileo Figaro!", plärrt er in ein Mikrofon. "Höher!", fordert ein Schwarzschopf im Hintergrund. Der Blonde, er heißt Roger Taylor, plärrt also noch einmal "Galileo", und er tut es immer wieder - obwohl er glaubt, dass ihn eh nur noch "die Hunde hören"... weiter




Jazz-CD

Alterslässigkeit

  • Das Album "Combo 66" von John Scofield.

John Scofield besitzt etwas, das den meisten Kollegen fehlt: Unverkennbarkeit. Zwei, drei Töne aus seiner Jazzgitarre, dazu eine Blue-Note und ein launiger Schleifer - schon steht der Absender der Klangspende außer Zweifel. Mittlerweile 66, zeigt sich der US-Amerikaner auf seinem neuen Album gleichermaßen tiefenentspannt wie hochkonzentriert... weiter




Wer war David Bowie? Dieser Frage widmet sich Dylan Jones herkulisch auf 816 Seiten. - © Jimmy King

Pop

Gedächtnis aus Papier2

  • Der britische Journalist Dylan Jones legt eine Biografie David Bowies vor, die auf Gesprächen mit mehr als 300 Freunden, Wegbegleitern, Zu-, Mit- und Wegarbeitern beruht.

Allmählich muss man schwindelfrei sein. Denn stapelt man nur eine zugegeben subjektive Auswahl an Büchern über David Bowie aufeinander, dann hat man sehr schnell einen (über)manns- und -frauhohen Stapel beieinander, der mit nur ein klein wenig Ausdauer rasch zum Hügel wird. Schon 1993 brachte Elizabeth Thomson "The Bowie Companion" heraus... weiter




Risikofreudig: Johannes Maria Staud vor der Uraufführung von "Scattered Light". - © Universal Edition/Irons

Interview

"Salz in die Wunde streuen"5

  • Johannes Maria Staud über seine regierungskritische Oper "Die Weiden", Risikostücke und unsichere Zeiten.

Wien. Komponist Johannes Maria Staud beweist in diesem Herbst zweimal Wagemut: An diesem Sonntag eröffnet das Festival Wien Modern mit seinem neuen Orchesterwerk "Scattered Light", das ohne die helfenden Hände eines Dirigenten ertönt, die Staatsoper hebt im Dezember ein politisches Stück des Tirolers aus der Taufe... weiter




Musikalisches Befreiungsspiel: Soap&Skin singt "What A Wonderful World". - © Poly Maria

Pop

Licht ins Dunkel2

  • Anja Plaschg alias Soap&Skin wagt auf ihrem neuen Album einen Schritt aus dem Schatten.

Erst vor fünf Monaten überraschte die Frau im Zuge eines Live-Auftritts, bei dem im Duett mit der britischen Songwriterin Anna Calvi auch ein Cover des großen David Bowie auf dem Programm stand. Man hörte eine ebenso konzentrierte wie fesselnde Deutung des bereits auf das Ende verweisenden und entsprechend dunkel funkelnden Songmonolithen... weiter




Klangkollektiv Wien

Das erste Mal12

  • Gründungskonzert des Klangkollektiv Wien.

Das Knistern im Saal war spürbar. Ein Gründungskonzert findet schließlich nicht alle Tage statt. Im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses präsentierte sich am Mittwoch das Klangkollektiv Wien erstmals vor Publikum. Das Interesse des Kammerorchesters richtet sich ganz auf die Musik der Wiener Klassik. Mit Sorgfalt und Liebe, abseits jeder Routine... weiter




"Lohengrin" als Parodie auf den Heimatkitsch: Andreas Schager in der Titelrolle. - © Pöhn/Staatsoper

Opernkritik

Du lieber Schwan. . .!18

  • Andreas Schager als Lohengrin in der Wiener Staatsoper.

Ein Plastikschwan kündigt Lohengrin an, der schließlich in Form von Andreas Schager erscheint. Doch schnell wird klar: Man hat ihn weiß Gott schon besser gehört. Sein Timbre ist zwar das wohligste von allen und sein Volumen beeindruckt, doch seine Töne müssen ihren Sitz oft erst suchen. Auch die Damen in der Runde bestechen nicht gerade durch... weiter




Konzertkritik

Schwere Kost als ätherische Elegie6

Mit Schreibworkshops in einem Gefängniskomplex neben der mittelalterlichen Zisterzienserabtei von Clairvaux, am Rand der Champagne, hat alles begonnen. Die Gedichte der Insassen wurden in Musik verwandelt. Etwa vom französischen Komponisten Philippe Hersant. 2012 schuf er "Instants limites"; auf Wunsch von Dirigent Teodor Currentzis erweiterte er... weiter




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  1. Cowboys, die Pailletten lieben



Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.

Ignaz Kirchner als "Samiel", 2007, während der Fotoprobe von "Der Freischuetz" in Salzburg.  Das Tutu ist das Spezifikum der Ballerina, die elfengleich über die Bühne schwebt.

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