• vom 11.04.2015, 14:00 Uhr

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Update: 09.07.2015, 13:22 Uhr

Pop-CD

Shah, Nadine: Fast Food




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    (h. m.) Nadine Shah, die Sängerin mit norwegisch-pakistanischen Wurzeln, steht nicht im Verdacht, mit rosaroter Brille geboren worden zu sein. Ihr Debütalbum "Love Your Dum And Mad" bestach 2013 durch spröde, dunkel-drängende, mystische und bisweilen gespenstische Musik und beeindruckte mit intensiven Beschreibungen der Schattenseiten des Lebens. Die Intensität, die genreübergreifenden Grenzwanderungen und ein stimmiges Maß an Exzentrik, das die Dame mit dem dunklen Timbre auszeichnet, bleiben auch auf dem zweiten Album der ehemaligen Jazzclubsängerin erhalten.

    Als Produzent fungierte erneut Ben Hillier (Blur, Depeche Mode), der die schwermütig-gravitätischen Stücke auf "Fast Food" wie molltönende Epen, also bedrohlich, schroff und düster wie ein herannahendes Unwetter klingen lässt, während er die Uptempo-Songs mit Schlagzeug, Gitarre und Bass atmosphärisch-dicht nach vorne treibt. Charakteristisch für alle Songs ist der ungemein eindringliche Gesang von Nadine Shah, der es mit ihrer unverwechselbaren Alt-Stimme gelingt, düstere Stimmungsbilder und dezentes Unbehagen elektrisierend zu vermitteln.

    Nadine Shah: Fast Food (Apollo Records/Hoanzl)





    Schlagwörter

    Pop-CD, Nadine Shah, Music, Extra

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2015-04-10 11:41:10
    Letzte Änderung am 2015-07-09 13:22:41




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