Konzertkritik

Intensive Besonnenheit3

  • Pianist Arcadi Volodos gastierte im Wiener Konzerthaus.

Arcadi Volodos spielte im Wiener Konzerthaus Stücke von Schubert, Rachmaninoff und Skrjabin in ruhiger Besonnenheit. Das Licht im großen Saal des Konzerthauses geht aus - rückblickend sieht man damit schon angekündigt, was Arcadi Volodos an diesem Abend vermitteln möchte: Einen unverstellten Blick auf den Klang und die Musikalität der ausgewählten... weiter





Konzertkritik

Schwankende Schönheit6

  • Wien Modern: Erfolg für Julia Purgina.

Auf Unsicherheit ist Verlass bei "Wien Modern": Das Neuton-Festival hat sich das Thema heuer auf die Fahnen geschrieben, und es trägt ihm bis ins verblüffende Detail Rechnung. Ein Konzertende um 21 Uhr? So steht es im Internet, erweist sich aber als falsche Fährte: Tatsächlich setzt es am Mittwoch im Konzerthaus 40 Minuten mehr... weiter




Der Hammerflügel in Baden. - © Christian Schoerg

Instrumente

"Beethoven-Klavier" in Baden soll restauriert werden2

  • Das Instrument soll spätestens 2020 anlässlich des 250. Geburtstages des Komponisten wieder für Konzerte zu Verfügung stehen.

Baden. Das historische Hammerklavier im Beethovenhaus Baden, auf dem Ludwig van Beethoven zu Werke gegangen war, soll wieder spielbar gemacht werden. Das Instrument soll spätestens zum 250. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2020 wieder für Konzerte zu Verfügung stehen. Aufgrund zahlreicher Schäden befindet sich das Klavier derzeit in einem nicht... weiter




Otto Schenk in seiner Bibliothek, wo er seine Bücher "nascht" und seine Schallplatten hört. - © Julia StixInterview

Interview

"Jeder Komponist kann gemein sein"15

  • Otto Schenk über die Hinterhältigkeit von Beethoven und Mozart und die Tröstlichkeit der Tuba.

"Wer’s hört, wird selig" heißt Otto Schenks neues Buch. Der 88-jährige Schauspieler und Regisseur schildert darin seine musikalischen Erweckungserlebnisse und wühlt im reichen Anekdotenschatz seiner jahrzehntelangen Karriere des Opern-Inszenierens. Im Gespräch mit der "Wiener Zeitung", bei Tee in seiner Bibliothek, erzählt er... weiter




Konzertkritik

Scheitern und Gelingen3

  • Rainer Honeck leitete zum Start von Wien Modern Werke von Cage und Staud.

Die Meister des Experiments, die unerschrockenen Botschafter des Neuen - dies sind nicht die Zuschreibungen, mit denen man normalerweise die Wiener Philharmoniker bedenkt. Eher steht das Traditionsorchester für das Altbewährte. Umso löblicher, dass der Klangkörper zur Eröffnung der diesjährigen Ausgabe des Festivals "Wien Modern" Neuland betrat -... weiter




Konzertkritik

Spiellust und Scherze

  • Das Concerto Köln gastierte im Musikverein.

Giuliano Carmignola zählt mittlerweile zu den Altmeistern der Barockinterpreten. Er stand gemeinsam mit dem Concerto Köln auf der Bühne des Wiener Musikvereins und bei aller Seriosität, mit der hier musiziert wird, bedeutet der zu Scherzen aufgelegte Carmignola nebenbei mit Gesten und Blicken, dass es ihm auch um den Spaß geht... weiter




Risikofreudig: Johannes Maria Staud vor der Uraufführung von "Scattered Light". - © Universal Edition/Irons

Interview

"Salz in die Wunde streuen"5

  • Johannes Maria Staud über seine regierungskritische Oper "Die Weiden", Risikostücke und unsichere Zeiten.

Wien. Komponist Johannes Maria Staud beweist in diesem Herbst zweimal Wagemut: An diesem Sonntag eröffnet das Festival Wien Modern mit seinem neuen Orchesterwerk "Scattered Light", das ohne die helfenden Hände eines Dirigenten ertönt, die Staatsoper hebt im Dezember ein politisches Stück des Tirolers aus der Taufe... weiter




Klangkollektiv Wien

Das erste Mal12

  • Gründungskonzert des Klangkollektiv Wien.

Das Knistern im Saal war spürbar. Ein Gründungskonzert findet schließlich nicht alle Tage statt. Im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses präsentierte sich am Mittwoch das Klangkollektiv Wien erstmals vor Publikum. Das Interesse des Kammerorchesters richtet sich ganz auf die Musik der Wiener Klassik. Mit Sorgfalt und Liebe, abseits jeder Routine... weiter




"Lohengrin" als Parodie auf den Heimatkitsch: Andreas Schager in der Titelrolle. - © Pöhn/Staatsoper

Opernkritik

Du lieber Schwan. . .!18

  • Andreas Schager als Lohengrin in der Wiener Staatsoper.

Ein Plastikschwan kündigt Lohengrin an, der schließlich in Form von Andreas Schager erscheint. Doch schnell wird klar: Man hat ihn weiß Gott schon besser gehört. Sein Timbre ist zwar das wohligste von allen und sein Volumen beeindruckt, doch seine Töne müssen ihren Sitz oft erst suchen. Auch die Damen in der Runde bestechen nicht gerade durch... weiter




Konzertkritik

Schwere Kost als ätherische Elegie6

Mit Schreibworkshops in einem Gefängniskomplex neben der mittelalterlichen Zisterzienserabtei von Clairvaux, am Rand der Champagne, hat alles begonnen. Die Gedichte der Insassen wurden in Musik verwandelt. Etwa vom französischen Komponisten Philippe Hersant. 2012 schuf er "Instants limites"; auf Wunsch von Dirigent Teodor Currentzis erweiterte er... weiter




Die für 3. und 4. November geplanten Konzerte mit den Wiener Philharmonikern wurden dagegen ersatzlos abgesagt. Der Kartenpreis wird erstattet, gab die Gesellschaft der Musikfreunde bekannt. - © APAweb/AFP/Getty Images, Gustavo Caballero

Erkrankung

John Williams muss geplante Wien-Konzerte absagen10

  • "Star Wars"-Komponist lässt auch Konzerte in der Londoner Royal Albert Hall ausfallen.

Wien/London. Ein Konzert des US-Filmkomponisten John Williams ("Star Wars") in der Londoner Royal Albert Hall muss am Freitag ohne den 86-Jährigen stattfinden. Wie die Organisatoren mitteilten, sei Williams bereits in die britische Hauptstadt gereist, dort aber plötzlich erkrankt. Er werde nun in einem Krankenhaus behandelt... weiter




Zubin Mehta ist nach langer krankheitsbedingter Pause zurück am Pult. - © afp/Getty

Konzertkritik

Der Publikumsliebling ist zurück1

  • Zubin Mehta gastierte mit dem Israel Philharmonic Orchestra im Musikverein.

Der Applaus und die Standing Ovations am Ende galten klar Zubin Mehta und seinem Lebenswerk. Nach einigen abgesagten Konzerten aus Krankheitsgründen stand er nun wieder auf der Bühne des Wiener Musikvereins - und das Publikum dankte es ihm ausgiebig. Zwar kann man den Einschnitt der überstandenen Chemotherapie an seiner reduzierten Gestik ablesen... weiter




Konzertkritik

Die Musik hinter den Noten1

  • Philippe Herreweghe mit Mozart im Konzerthaus.

Philippe Herreweghe hat seine Karriere mit Barock begonnen und allmählich ausgeweitet. Seine Gemeinde nimmt er auf diesem Weg mit, und so kommt es wohl, dass bei diesem Mozartabend zahlreiche Barockliebhaber im Publikum sitzen. Und die wissen, was sie wollen. Das ist nicht in jedem Genre so. Manchmal zählt die Show mehr als der Inhalt... weiter




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Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.

Ignaz Kirchner als "Samiel", 2007, während der Fotoprobe von "Der Freischuetz" in Salzburg.  Das Tutu ist das Spezifikum der Ballerina, die elfengleich über die Bühne schwebt.