• vom 10.01.2019, 17:10 Uhr

Pop/Rock/Jazz

Update: 10.01.2019, 17:16 Uhr

Pop

Pop-Großtermine 2019: Abschiede und Wiederhören




  • Artikel
  • Lesenswert (7)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Andreas Rauschal

  • Rammstein, Bon Jovi & Co: Eine Vorschau auf heimische Live-Events des Jahres.



Auch heuer wieder fix in Wien: James Hetfield und Metallica.

Auch heuer wieder fix in Wien: James Hetfield und Metallica.© apa/Herbert P. Oczeret Auch heuer wieder fix in Wien: James Hetfield und Metallica.© apa/Herbert P. Oczeret

Der bereits jetzt recht volle Kalender mit Konzertterminen in Wien lässt im Grunde zwei nicht ganz neue Schlüsse zu: Zum einen ist die Bundeshauptstadt gut dabei, wenn es um Tourstationen im Programm internationaler Top-Acts geht. Und begünstigt wird diese Situation zum anderen davon, dass das Live-Geschäft als heutige Musiker-Einkommensquelle Numero uno nach wie vor kräftig brummt. Während zahlreiche Termine im Lauf des Jahres erst angekündigt werden, lässt sich aus den bereits feststehenden etwa ein Revival des Happel-Stadions als Konzertlocation - und ein entsprechender Zug zum Pop-Großereignis - ablesen.

Wiesn am Rasen

Es beginnt dort am 2.6. im Rahmen seiner "Still Not Dead Yet"-Tour mit Phil Collins (dessen Ex-Bandkollege Steve Hackett unter dem Motto "Genesis Revisited" übrigens am 27.4. im Museumsquartier kleinere Brötchen bäckt), ehe Bon Jovi (17.7.), Pink (24.7.) und Metallica (16.8.) folgen. Gleich zwei Tage am Stück (22. und 23.8.) wird das Stadion übrigens auch von Rammstein gefüllt, obwohl die Band seit zehn Jahren kein neues Album mehr veröffentlicht hat (was sich allerdings heuer noch ändern wird). Zum Open-Air-Bierzelt umgebaut wird das Areal dann am 31.8., wenn Andreas Gabalier den Rasen zur Wiesn macht.

Zu den Großevents in der Stadthalle zählen Konzerte von Herbert Grönemeyer (22.3. und 12.9.), Eros Ramazzotti (15.4.), Mumford & Sons (3.5.) oder Eric Clapton (6.6.). Bereits am 26.3. verabschiedet sich die EAV in den Ruhestand, ehe ihr Elton John (1. und 2.5.) und Kiss (29.5.) folgen werden. Vorfreude gilt der Dave Matthews Band (28.3.) und Bryan Ferry (7.6.). Ein Wiederhören gibt es mit Dido (11.5.), Tool (5.6.) oder den Backstreet Boys (28.5.). Take That (26.6.) und Mark Knopfler (28.6.) komplettieren den dichten StadthallenJuni, ehe es im Herbst etwa mit Ariana Grande (3.9.) oder David Hasselhoff (10.10.) weitergeht.

Im Gasometer vorrangig zu erwähnen sind das Wien-Debüt des US-Musikers Anderson Paak (27.3.) sowie Auftritte von Zach Condon mit seiner Band Beirut (am 14.4. zur Präsentation des neuen Albums "Gallipoli") und ein Doppelschlag von Element of Crime (2. und 3.5.). Aber auch Guns-N’-Roses-Gitarrist Slash (feat. Myles Kennedy & The Conspirators, am 10.2.), Tokio Hotel (1.6.) sowie die Hamburger Hip-Hop-Protagonisten Dendemann (21.2.) und Fettes Brot (25.10.) schauen vorbei.

Musizierende Schauspieler gibt es mit David Duchovny in der Arena (12.2.) und Kiefer Sutherland im WUK (5.10.). Im WUK u.a. auch auf dem Programm: Ein Wiederhören mit Razorlight (8.2.), ein Abend mit Tocotronic-Mann Dirk von Lowtzow zwischen Lesung und Konzert (3.4.) und nicht zuletzt Lambchop (mit dem neuen Album "This (Is What I Wanted To Tell You", am 19.4.). Am Open-Air-Areal der Arena spielen die anscheinend sehr beliebten AnnenMayKantereit (am 23., 24., und 25.5., jeweils ausverkauft), die Grazer Band Granada (7.6.) oder Anja Plaschg alias Soap&Skin (13.9.). Letztgenannte gibt es am 3.4. zusätzlich im Wiener Konzerthaus zu erleben, wo sich kurz darauf im Rahmen seiner Never Ending Tour auch Bob Dylan (16. und 17.4.) einfinden wird.




weiterlesen auf Seite 2 von 2




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2019-01-10 17:11:20
Letzte Änderung am 2019-01-10 17:16:30



Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. rätsel
  2. Krisengebiet Mann
  3. Öl-Geld für das Silicon Valley
  4. Flüchtiger Zauber
  5. "Wir sind alle noch ziemlich barbarisch"
Meistkommentiert
  1. "Selbstbewusst einen lauten Schas lassen"
  2. Menasse bekommt trotz Kritik Zuckmayer-Medaille
  3. Roman unter Wahrheitspflicht
  4. "Kammermusik ist fast wie Urlaub"
  5. Led Zeppelin: Als das Luftschiff fliegen lernte


Quiz


Der Deutsche gab am Pult im Goldenen Saal des Musikvereins den Kapellmeister Deluxe.

Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker. Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk.

Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913


Werbung