• vom 01.02.2019, 17:00 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Pop-CD

Vitale Zeitreise mit Razorlight




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Von Gerald Schmickl

  • Die britische Band kommt mit ihrem aktuellen Album ins Wiener WUK.



Ständig hören wir, dass man die Zeit nicht zurückdrehen könne - was für ein Blödsinn! Jedes Jahr üben wir uns (noch) bei der Rückkehr zur Winterzeit darin; politisch wird es im Gefolge von Trump weltweit praktiziert; und musikalisch ist die Zeitreise in die Vergangenheit eine der wenigen noch lohnenden Unternehmungen, wie’s scheint.

Information

Razorlight
Olympus Sleeping
(Atlantic Culture Records)

Live am 8. Februar im Wiener WUK.

Das hat sich wohl auch Johnny Borrell, einst Kurzzeit-Bassist bei den Libertines, gedacht - und mit seiner (mittlerweile komplett umbesetzten) Band Razorlight nach fast zehn Jahren Pause ein neues Album eingespielt. Darauf wird der Indierock der frühen Nullerjahre erstaunlich vital(stoffreich) hochgekocht: es rumpelt, schunkelt, shuffelt und rockt in schmaler, traditioneller Quartettbesetzung so munter dahin, dass es (ähnlich wie bei den Fratellis im vergangenen Jahr) eine belebend-anregende Freude ist. Das frühere Großmaul Borrell nimmt den Mund (vielleicht sogar altersgereift) diesmal nicht zu voll - und belässt es dabei, seine glockenhelle Bubenstimme ausschließlich für einnehmende Songs, wie etwa "Carry Yourself" oder "Midsummer Girl", einzusetzen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2019-01-31 14:50:47
Letzte Änderung am 2019-01-31 16:53:41




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