• vom 01.10.2016, 12:30 Uhr

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Von Bruno Jaschke

  • Morrisseys Gitarrist Boz Boorer legt ein Soloalbum vor.



Wie viele große Hintergrundfiguren der Pop-Szene legt mit Boz Boorer der musikalische Direktor in Morrisseys Begleitband und Kooperator von Größen wie Adam Ant und Edwyn Collins auch auf seinem neuen Soloalbum, "Age Of Boom", Zeugnis von seiner Vielseitigkeit ab: Rock, Pop und natürlich Rockabilly, an dessen Revival er in den frühen 80er Jahren mit seiner Band The Polecats wesentlich beteiligt war, verquirlt er mit vereinzelten Referenzen an Idole wie T. Rex, einem auffällig starken Comedy-Einschlag und bemerkenswert guten Texten über Liebe, laute Nachbarn, Bar-Schwätzer und die Alpträume, die Comics hervorrufen.

Information

Boz Boorer

Age Of Boom

(Fabrique Records)

Wie es bei solchen Projekten ebenfalls häufig der Fall ist, mischt ein ordentliches Aufgebot an (Star-)Gästen mit: Eddie Argos von Art Brut, James Maker und - neben vielen weiteren - auch Alex Lusty, mit dem Boorer das eigenartige Rap-Duo Happy Martyr betreibt, bereichern neun der 14 Songs mit vokalen Gastbeiträgen. Trotzdem ist das Album von erfreulicher Stringenz und überzeugt auf allen Ebenen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2016-09-29 18:20:12
Letzte Änderung am 2016-09-29 18:39:33



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