• vom 04.03.2017, 14:00 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Pop-CD

Lässige Grandezza




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Von Heimo Mürzl

  • Über das Solo-Debüt von Cameron Avery, dem Bassisten von Tame Impala.



Cameron Avery, hauptberuflich Bassist der famosen australischen Indierock-Band Tame Impala, versucht sich auf seinem Solo-Debüt erfolgreich als Edel-Crooner. Mit lässiger Grandezza, verführerischer Eleganz, viel Gefühl und noch mehr Soul in der Stimme imaginiert er musikalische Ersatzwelten, die einen für ein paar Minuten die Realität vergessen lassen. In zehn wunderbar ausbalancierten Songs verdichtet er nahezu alle Ingredienzien klassischer Popmusik und outet sich als unheilbarer Romantiker.

Information

Cameron Avery
Ripe Dreams, Pipe Dreams
(Anti/Indigo)
Live am 26. April im Wiener Chelsea.

Musikalisch orientiert sich der Multiinstrumentalist an der Ästhetik legendärer Sänger und Songwriter wie Scott Walker, Dean Martin, Gordon Lightfoot oder Chris Isaak. Seine dunkle Bariton-Stimme mit ihrem heiseren Timbre changiert zwischen Verruchtheit und Anmut, die superben Songs sind geschmackvoll instrumentiert, und die opulenten orchestralen Arrangements verleihen der Produktion eine klassische Patina. Seinem Anspruch, sich vom gängigen Indiepop abzusetzen, wird Cameron Avery mit diesem Album zweifelsohne gerecht.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-03-02 17:59:05
Letzte Änderung am 2017-03-03 16:17:24



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