• vom 17.03.2017, 16:30 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Music

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Von Christoph Irrgeher




     Vom heimischen Label Col legno weiß man vor allem: Die Firma verdient Respekt. Immerhin bringt sie regelmäßig die Musik zeitgenössischer Komponisten heraus und produziert damit, von einer kommerziellen Warte betrachtet, Profit-Verhütungsmittel in Serie.

    Information

    iris electrum
    (col legno)

    Angesichts dieses Kurses wundert es nicht, wenn einen auf "iris electrum" gleich zu Beginn strenge Streicherdissonanzen anfahren. Doch Überraschung: Das Debütalbum des Wiener Komponisten und Schlagzeugers Johannes Wakolbinger entpuppt sich als Pop unter Beimischung raffinierter Mittel. Ein 13-köpfiges Kollektiv mit der Sirenenstimme von Mira Lu Kovacs entrollt einen Patchwork-Teppich aus tröstlichen Bläsersätzen, schillernden Electro-Flächen, Minimal-Music-Gefrickel, jazzigen Versenkungen und vor allem Passagen, in denen sich Musik zur Magierin des Moments aufschwingt.





    Schlagwörter

    Music, Col legno, iris electrum, Pop, CD, Extra

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2017-03-17 12:57:05
    Letzte ńnderung am 2017-03-17 13:25:18




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