• vom 09.09.2017, 17:30 Uhr

Pop/Rock/Jazz


Mogwai

Mogrock




  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief






    (wirth) Post-Rock, Trance-Rock, Synth-Rock, "New Wave of New Wave of New Wave-Punk" - die Etiketten, die man der schottischen Band Mogwai angeheftet hat, sind zahlreich und alle irgendwie richtig. Vor mehr als zwanzig Jahren fanden die Männer um Stuart Braithwaite in Glasgow zusammen, und seither pflegen sie eine ganz eigene Form des Instrumentalrocks, die unterschiedlich hart daherkommt, mal mehr, mal weniger mit Gesangspartien unterlegt ist, mal spannungsgeladene Soundskulpturen erschafft, mal ein wenig belanglos vor sich hin plätschert. Das neue, neunte Studioalbum - das erste ohne Gründungsmitglied John Cummings - enthält all das, kehrt gleichzeitig aber wieder stärker zu den Wurzeln zurück. In den besten Fällen ("Coolverine", "Don’t Believe The Fife" und der grandiose Titelsong am Ende) sind Mogwai-Songs wie die Gezeiten: langsames Einsetzen der Flut, wuchtige Klangwogen, sanftes Auslaufen der Gitarren- und Synthiewellen. Vielleicht sollte man es einfach Mogrock nennen.

    Live: 1. 11. in der Wiener Arena


    Mogwai

    Every Country’s Sun

    (Rock Action/PIAS)




    Schlagwörter

    Mogwai, Instrumentalrock, Pop

    Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2017-09-07 18:03:18
    Letzte ńnderung am 2017-09-07 18:06:09




    Werbung



    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. "Ich entschuldige mich"
    2. Von YouTube in die Wiener Stadthalle
    3. Starke Frauen und ein mutiger Film räumen bei der Berlinale ab
    4. Ein tieftrauriger Romantiker
    5. "Hosen runter, gib ihm!"
    Meistkommentiert
    1. Armin Wolf klagt FPÖ wegen Facebook-Posting
    2. ÖVP/FPÖ sorgen für Zweidrittelmehrheit im ORF
    3. "Kultur in harten Kämpfen verschonen"
    4. "Ich entschuldige mich"
    5. Spiel dich – verkühl dich nicht!


    Quiz


    Bille August.

    Am Donnerstag, 15. Februar 2018, ging die Eröffnung der 68. Berlinale über den roten Teppich. Zahlreiche Stars aus nah und fern waren mit dabei.

    Wissensdurstig, neugierig, seelenvoll und nachdenklich sieht David Bowie auf den Aufnahmen aus. Hier in August Wallas Zimmer. Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede


    Werbung


    Werbung