• vom 27.02.2018, 15:37 Uhr

Pop/Rock/Jazz

Update: 27.02.2018, 15:44 Uhr

#metoo

Musikfestivals wollen mehr Frauen auf der Bühne




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Von WZ Online, APA, AFP

  • Die Hälfte der Künstler und Gruppen soll ab 2022 weiblich sein.

38 Festivals schlossen sich der Initiative erst kürzlich an. Darunter ist die Musikmesse Midem in Südfrankreich, die BBC Proms mit klassischerMusik und das unabhängige New Yorker Festival A2IM. - © APAweb/AFP, Daniel Leal-Olivas

38 Festivals schlossen sich der Initiative erst kürzlich an. Darunter ist die Musikmesse Midem in Südfrankreich, die BBC Proms mit klassischerMusik und das unabhängige New Yorker Festival A2IM. © APAweb/AFP, Daniel Leal-Olivas

New York. Vor dem Hintergrund der andauernden Sexismus-Debatte in der Kulturbranche wollen 45 Festivals in Europa und Nordamerika bis zum Jahr 2022 deutlich mehr Frauen auftreten lassen. Frauen sollen mit mindestens 50 Prozent unter den Künstlern, Gruppen und in den Kommissionen vertreten sein, erklärten die Veranstalter am Montag. Große Festivals schlossen sich der Initiative allerdings nicht an.

"Ich hoffe, dass dies der Anfang für eine ausgewogenere Industrie ist, die Vorteile für alle bringt", sagte Vanessa Reed, Vorsitzende des britischen Musikfonds PRS Foundation. Die Organisation führt die "Keychange" genannte Frauen-Initiative an.

Frauen in der Minderheit

38 Festivals schlossen sich der Initiative erst kürzlich an. Darunter ist die Musikmesse Midem in Südfrankreich, die BBC Proms mit klassischer Musik und das unabhängige New Yorker Festival A2IM. Zuvor hatten sich schon sieben weitere Veranstaltungen angeschlossen. Besonders zahlreich beteiligt sind kanadische Festivals, darunter das Branchentreffen Canadian Music Week in Toronto.

Bei den großen und einem breiten Publikum geläufigen Festivals sind Frauen auf der Bühne bisher eher selten zu sehen. Auf dem bekanntesten US-Festival Coachella im April beispielsweise ist mit der Sängerin Beyonce nur eine Frau unter den drei Haupt-Acts.





Schlagwörter

#metoo, Musikfestival, Frauenquote

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-02-27 15:40:12
Letzte Änderung am 2018-02-27 15:44:34



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