• vom 10.03.2018, 16:00 Uhr

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Von Gerald Schmickl

  • Auf den Spuren von Talk Talk: Lo Moon aus Los Angeles und ihr namenloses Debütalbum.



Wer Talk Talk aus ihren Glanzzeiten (also Ende der 80er Jahre) kennt und liebt, bevor sie, also speziell ihr Mastermind Mark Hollis, ins Esoterisch-Minimalistische abdrifteten und schließlich ganz im Schweigen versanken, wird mit Lo Moon große Freude haben, denn das Trio aus L.A. klingt verblüffend nach der englischen Kultband.

Information

Lo Moon
Lo Moon
(Columbia/Sony)

Vor allem Sänger (und Gitarrist) Matt Lowell hat dieses melodramatisch-sehnsuchtsvolle Vi-brato in der Stimme, mit dem Mark Hollis so unverkennbar schmachtete, und liefert nun, knapp 30 Jahre später, ein willkommenes Dacapo. Schon die ersten beiden Songs des (namenlosen) Debütalbums von Lo Moon, "This Is It" und "Loveless", greifen nach allen noch verfügbaren Talk-Talk-Sternen. "Real Love" ist dann das diesbezügliche Meisterstück. Die restlichen Nummern emanzipieren sich etwas vom britischen Vorbild, sind in wohlig austariertem Midtempo aber ebenfalls betörend-verträumte Mondgesänge - mit u.a. Gastfeatures von Adam Granduciel (The War On Drugs). Erhebend schön.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-03-08 16:29:41
Letzte Änderung am 2018-03-08 17:15:38



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