• vom 06.05.2018, 08:00 Uhr

Pop/Rock/Jazz


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Von Andreas Wirthensohn

  • Das Album "In The Rainbow Rain" von Okkervil River.



Seit 20 Jahren gibt es Okkervil River aus Austin, Texas inzwischen schon. Von der Ur-besetzung ist nur noch Mitbegründer Will Sheff übrig geblieben, aber das ist vielleicht gar nicht das Schlechteste. Denn die Zusammenarbeit mit immer neuen Musikern sorgt offenbar dafür, dass das mittlerweile neunte
Studioalbum der Band völlig anders klingt als alles, was man bisher von Okkervil River zu hören bekam.

Information

Okkervil River
In The Rainbow Rain
(ATO/Pias Coop)

War das letzte Album, "Away" von 2016, eher introvertiert und melancholisch gewesen, so sorgt "In The Rainbow Rain" nun für eine deutliche Belebung. Musikalisch ist das Ganze richtiggehend opulent geraten: verspielte Gitarren, reichlich Synthies, Backgroundchor und sogar Streicherarrangements - Pop mit 80er-Jahre-Tendenz statt Folk. Und auch die Texte handeln nicht, wie zuletzt, von Vergänglichkeit, sondern vom Glauben an das Leben.

Schon der Opener erzählt ja von "berühmten Luftröhrenschnitten" (auch Will Sheff rettete dieser Eingriff als Kleinkind das Leben). Und am Ende gibt es noch ein etwas schwülstiges Loblied auf das "Human Being". Ungewohnt, aber nicht uninteressant.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-05-03 15:54:38
Letzte Änderung am 2018-05-03 16:13:16



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