Überschwemmungen nach dem jüngsten Unwetter in Niederösterreich. - © APA/EINSATZDOKU.AT

Katastrophenfonds

Das Unwetter und seine Folgen2

  • Ohne den Katastrophenfonds wäre es für die Gemeinden kaum möglich, sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen.

Wien. Wenn Wetterdienste Rekorde vermelden, sind das in der Regel keine guten Nachrichten. Das wärmste Jahr aller Zeiten, die meisten Hitzetage seit Beginn der Aufzeichnungen, die meisten Sturmereignisse innerhalb eines Jahres. Vergangene Woche gab es für die Meteorologen wieder einen Rekord zu vermelden: Noch nie waren in Puchberg am Schneeberg an... weiter




Baurechtsanträge für Assling in Osttirol werden künftig in Lienz bearbeitet. In einem Büro, das für elf Gemeinden die Agenden übernimmt. - © Fotolia/TRFilm

Kommunale Zusammenarbeit

Ein Fall für Spezialisten1

  • Elf Osttiroler Gemeinden lagern die Baurechtsagenden in ein gemeinsames Büro aus. Ein Vorbild?

Wien. In den Gemeindeverwaltungen Österreichs passiert derzeit viel. Der Grund: Es geht vielerorts nicht mehr. Immer komplexere Vorgaben gesellen sich zu immer mehr Aufgaben. Und erschwerend kommt hinzu, dass Haftungsfragen an Relevanz gewinnen. Für Bürgermeister kann dies eine Existenzbedrohung... weiter




Die Stubaitalbahn hat den stärksten Fahrgastzuwachs unter den Regionalbahnen. Ein Erfolgsfaktor war die Tarifreform Tirols. - © IVB/Berger

Regionalbahnen

Die Renaissance der Bummelzüge18

  • Österreichs 19 Regionalbahnen wachsen konstant, frühere Schließkandidaten haben wieder eine Zukunft.

Salzburg. Sie sind der Nahversorger unter den Eisenbahnen. Dabei geht es den 19 Regionalbahnen, die überwiegend in Länder- und Städteeigentum stehen, nicht schlecht. Laut den Zahlen des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) beförderten die Regionalbahnen im Vorjahr 36... weiter




- © AdobeStock/tinadefortunata

Gemeindebäder

Nur noch Spaß statt Sport23

  • Die Anzahl der Nichtschwimmer steigt - vielleicht deshalb, weil es immer weniger Schwimmbäder mit Sportbecken gibt.

Wien. Am Wochenende ist ein Sechsjähriger nach einem Badeunfall im Faaker See in Kärnten gestorben. Wenig später musste ein Dreijähriger im Oberwarter Freibad reanimiert werden - Badegäste hatten ihn im Wasser treibend entdeckt und Alarm geschlagen, das Kind ist außer Lebensgefahr... weiter




Die Larve eines Borkenkäfers. Die Insekten bauen ihre Brutgänge unter der Rinde von Fichten. - © Kristina Gould

Niederösterreich

Waldschutzprogramm gegen Borkenkäfer5

  • Der Schädling bedroht die heimischen Wälder. Das Land Niederösterreich sagt ihm nun den Kampf an.

St. Pölten. Meterhoch stapeln sich Baumstämme neben den Forststraßen. Immer wieder karren Bauern neue heran. Die Fichten müssen geschlägert werden. Sie sind krank. Der Borkenkäfer hat sie erledigt. Die Zeit drängt, denn die befallenen Bäume müssen so schnell wie möglich aus dem Wald gebracht werden... weiter




Das Thema Wohnen wird für Michael Ludwig, den langjährigen Wohnbaustadtrat Wiens, auch als Präsident des Städtebundes zentral bleiben. - © Markus Wache

Österreichischer Städtetag

Neustart mit neuen Herausforderungen1

  • Wiens Bürgermeister Michael Ludwig steht als neuer Präsident des Städtebundes vor großen Aufgaben.

Feldkirch. Als Michael Häupl vor 23 Jahren zum Präsidenten des Städtebundes gewählt wurde, war Österreich gerade der Europäischen Union beigetreten. Zwei Drittel hatten davor bei der Volksabstimmung dafür gestimmt, doch es gab auch Skepsis und Bedenken - auch in den Reihen der Bürgermeister... weiter




Die Mariensäule vor dem Voitsberger Rathaus. - © Sumsi/Wikimedia Commons

Gemeindefusion

Eine neue Stadt in der Steiermark5

  • Das schrumpfende Voitsberg und das wachsende Bärnbach wollen fusionieren. Es gäbe mehr Geld über den Finanzausgleich, doch das wäre nicht der einzige Vorteil.

Feldkirch. Voitsberg schrumpft. Die Stadt ebenso wie der gesamte Bezirk, wobei die Stadtgemeinde Bärnbach hier eine Ausnahme im nördlichen Bezirksgebiet darstellt. Bärnbach wächst nämlich leicht. Nun soll auch Voitsberg wieder wachsen, und zwar gleich um gut 6000 Einwohner... weiter




Schärding kooperiert mit seinem Umland. Es ist der Anfang einer Zusammenarbeit. - © Fotolia

Stadtregionen

Getrennt und doch zusammen3

  • Es gibt gute Gründe, dass Städte und ihr Umland künftig mehr kooperieren. Es ist sogar eine Notwendigkeit, will man die Klimaziele erreichen und die Natur erhalten. In der Umsetzung gibt es aber Schwierigkeiten.

Wien. Irgendwann muss man einfach anfangen. Im Bezirk Feldkirch war dieses Irgendwann vor 40 Jahren, in Schärding im November 2017. Die Stadt hat gemeinsam mit drei weiteren Gemeinden aus dem Umland, St. Florian, Suben und Brunnenthal, das Projekt "Stadtregion" initiiert... weiter




- © Moser

Pflegeregress

Würdevolles Altern braucht Qualität in der Pflege5

  • Nach Abschaffung des Pflegeregresses muss man eine Balance zwischen Pflege im Heim und zu Hause schaffen.

Die gute Nachricht zuerst: Menschen haben hierzulande gute Chancen, alt zu werden. Die Lebenserwartung liegt heute bei mehr als 81 Jahren, Tendenz steigend. Die Gruppe der Hochaltrigen (älter als 85 Jahre) ist die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe... weiter




- © apa/Hans Klaus Techt

Städtetag

Hälfte der Österreicher sorgt sich um Finanzierung der Pflege

  • Städtebarometer offenbart Vertrauen in die Pflege, aber auch Bedenken zur Finanzierung. Das Thema wird auch den Städtetag prägen, bei dem Michael Häupl als Präsident abtritt.

Wien. (sir) Einmal geht’s noch, bevor er geht. Ein Amt hat Michael Häupl noch über, er wird es erst in der kommenden Woche an seinen Nachfolger in Wien abgeben. Auf dem 68. Österreichsichen Städtetag in Feldkirch, der Jahresversammlung der heimischen Städte... weiter




Das Zeller Becken weist mit zwei Städten urbane Züge auf und schneidet beim Benachteiligungsindex besser ab als benachbarte Regionen.

Ländlicher Raum

Messbare Nachteile8

  • Eine Studie versuchte, die Nachteile abgelegener Regionen in Salzburg zu quantifizieren. Sie kam zu überraschenden Ergebnissen.

Maishofen. Hohe Lebensqualität ist eines der wenigen Ziele, auf das sich fast alle Bewohner einer Stadt, eines Orts einigen können. Das Problem dabei ist, dass hohe Lebensqualität praktisch für jeden etwas anderes bedeutet. Für die einen ist hohe Lebensqualität... weiter




- © apa/LK OÖ/Stollmayer

Borkenkäfer

Sie fliegen wieder6

  • Der Borkenkäfer hat wieder Saison. Das Wissen über deren Schädlichkeit ist bei Wald-Erben noch ausbaubar.

Wien. Buchdrucker und Kupferstecher sind ehrenwerte Berufe. Und es sind auch Professionen, die eher am Verschwinden sind. Was sich über weitere Namensträger leider nicht sagen lässt. Buchdrucker und Kupferstecher sind auch Arten von Borkenkäfer, die vor allem die Fichten quälen... weiter




- © apa/Helmuth Fohringer

Pflege

Begrenzung des Angebots

  • Die Bundesländer legen die Zahl der Pflegebetten fest. Und dennoch ist ihr Handlungsspielraum nur gering.

Mautern/Scheffau. Die Arbeit von Bürgermeistern besteht zwar nur zu einem sehr geringen Teil aus Eröffnungen. Aber es ist wohl nicht übertrieben, wenn man diese Termine als die angenehmeren im Leben eines Bürgermeisters bezeichnet. Ein langes, manchmal mühsames Projekt ist geschafft... weiter




- © Simon Rosner

Gemeinden

Maßnahmen zur Wiederbelebung21

  • Purgstall ist ein Beispiel dafür, wie Kommunen versuchen, leere Ortszentren mit Leben zu erfüllen.

Purgstall. Das neue Purgstall findet sich dort, wo der Ort aufhört. Und die niederösterreichische Gemeinde im Mostviertel ist hier nur ein Beispiel von vielen - von vielen in ganz Österreich. Der gestiegene Wohlstand und die Motorisierung haben die Ränder befüllt und belebt... weiter




Was tun mit Baulücken? Seit einigen Jahren werden bei Umwidmungen strengere Maßstäbe angelegt. Es geht auch darum, die Zersiedelung nicht noch weiter zu fördern und Lücken zu schließen. - © Rosner

Baulandreserven

Mut zum Lückenschluss6

  • Wie in Österreich versucht wird, bereits gewidmetes Bauland zu mobilisieren.

Bregenz. Wer in Österreich auf Bundesstraßen unterwegs ist, wird in den Ortschaften oft das sehen: Haus, Haus, Lücke, Haus, Haus, Haus, Lücke. Oder so ähnlich. Im Osten sind es für gewöhnlich mehr Lücken als im Westen, doch da wie dort hat das Thema Baulandmobilisierung in den vergangenen Jahren an... weiter




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Woher kommt der Ortsname?

Mit Weibern nichts am Hut

- © Gemeinde Weibern Erstmals genannt wurde der oberösterreichische Ort Weibern im Hausruckviertel in einer Urkunde von 785. Das Schriftstück existiert nicht mehr im... weiter




Woher kommt der Ortsname?

Wein statt Server

- © Gemeinde Mailberg Im Bezirk Hollabrunn liegt der kleine Ort Mailberg. Geprägt ist er vom Weinbau - nicht von elektronischen Nachrichten... weiter