• vom 24.10.2017, 16:30 Uhr

Stadt & Land

Update: 24.10.2017, 16:50 Uhr

Gemeindebund

Die Gemeinden haben eine Vorbildwirkung




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Von Gisela Paul

  • Österreichs Kommunen können und wollen den gestiegenen Anforderungen und Qualitätsansprüchen bestmöglich gerecht werden.
  • Davon sind der Gemeindebund und sein amtierender Präsident, Alfred Riedl, überzeugt.

Präsident Alfred Riedl steht an der Spitze des Gemeindebundes.

Präsident Alfred Riedl steht an der Spitze des Gemeindebundes.© feel image/Gemeindebund Präsident Alfred Riedl steht an der Spitze des Gemeindebundes.© feel image/Gemeindebund

"Wiener Zeitung:" Die Anforderungen an Gemeinden steigen - einerseits aufgrund der Auflagen, aber auch durch das gestiegene Bewusstsein der Bevölkerung für die persönliche Sicherheit: Dies reicht vom Umweltschutz bis zur Qualität der Energie, Luft und Wasser. Wie können die Gemeinden diesbezüglich hier rechtzeitig Weichenstellungen für eine erfolgreiche Zukunft vornehmen?

Alfred Riedl: Wir leben in einem Land mit extrem hohen Umwelt- und Qualitätsstandards. Das ist auch gut so. In wenigen anderen Ländern kann man Wasser bedenkenfrei aus der Leitung trinken oder sich über eine Luftqualität dieser Güte freuen. Viele sehen nicht, welchen Aufwand auch wir als Gemeinden im Hintergrund dafür treiben müssen. Ständige Qualitätskontrollen, höchster Stand der Technik und ständige Weiterentwicklung, vor allem auch in der Energieerzeugung. Die Gemeinden haben hier vielfach auch eine Vorbildrolle, etwa bei der Errichtung umweltfreundlicher Energieerzeuger wie Solar- oder Photovoltaikanlagen. Da ist viel geschehen in den vergangenen Jahren.


Wird es zukünftig eine der Aufgaben der Kommunen sein, alternative Angebote bereitzustellen - bei der Wasseraufbereitung, der Energieversorgung und so weiter - um alle ihre Einwohner zufriedenstellen zu können?

Bei der Wasserversorgung können wir eigentlich kaum noch höhere Qualitätslevels erreichen, die funktioniert weitgehend perfekt. In der Energieversorgung können wir einerseits Vorbild sein, indem wir bei öffentlichen Gebäuden neue Technologien einsetzen. Andererseits ist die beste Energie aber jene, die erst gar nicht gebraucht wird. Der Schlüssel liegt hier in energiesparenden Alltagstechnologien. Da ist noch viel drin, von der Dämmung angefangen, bis hin zu stromsparenden Geräten.

Wie wird der Informationsbedarf der Bürgermeister, welche Möglichkeiten es da gibt, abgedeckt?

Die Bürgermeister sind in diesen Dingen wichtige Multiplikatoren. Es ist wichtig, dass sie selbst immer auf dem neuesten Informationsstand sind, weil sie direkt in die Bevölkerung hinein kommunizieren und handeln können. Der Gemeindebund hat hier viele Partnerschaften mit relevanten Organisationen und Einrichtungen, um diesen Informationsfluss am Fließen zu halten.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-10-24 16:35:09
Letzte ─nderung am 2017-10-24 16:50:04



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