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Klimastrategie

Wer zahlt die Klimawende?5

  • Im Wohnbereich werden ambitionierte CO2-Ziele verfolgt, das Wohnen soll aber nicht teurer werden.

Wien.Wer soll das alles bezahlen? Am Ende der meisten politischen Debatten steht ja dann doch diese Frage. Und so wird es wohl auch bei der Klima- und Energiestrategie der Regierung sein. Die Einsparungsziele sind ambitioniert. Und sie sind vor allem alternativlos... weiter




- © Luiza Puiu

Baukultur

Blick in eine düstere Zukunft10

  • Der dritte Baukulturreport erzählt mit drei Szenarien, wie Österreich im Jahr 2050 aussehen könnte.

Wien. Wann und wo auch immer Bagger anrücken, haben sie die Aufregung meist im Schlepptau dabei. Bei größeren, oftmals aber auch recht kleinen Bauvorhaben wird Politik, also konkret das Aufeinanderprallen von Interessen, für die Bevölkerung sehr unmittelbar erlebbar: Ein altes Gebäude wird... weiter




Rauchverbot

Länder rufen nach Koordinierung durch Bund

  • Rauchverbot für unter 18-Jährige soll österreichweit einheitlich geregelt werden - die Länder vermissen aber eine Steuerung.

Wien. (sir/apa) Beim Nichtraucherschutz in der Gastronomie hat die Regierung in einer heftig diskutierten Volte die Neuerung beschlossen, dass alles beim Alten bleiben wird. Dafür wird der Jugendschutz verstärkt und ein Rauchverbot für unter 18-Jährige umgesetzt... weiter




- © CC

Gastkommentar

Grenzen in der Planung2

  • Wo die Grenzen von Gemeinden oder Bundesländern verlaufen, ist meist historisch gewachsen. Die Gegenwart hält sich jedoch nicht an diese Grenzziehungen - eine Herausforderung für die Raumplanung.

Raumordnung ist Ländersache, und die Bundesländer haben jede Menge an überörtlichen Planungen erlassen, entweder für das ganze Land oder für Regionen. Und auch die Gemeinden haben längst die Verpflichtung erfüllt, für ihr Gemeindegebiet Planungen aufzustellen... weiter




Pflegefinanzierung

Düstere Aussichten1

  • Pflegefinanzierung: Der Städtebund erwartet mehr als eine halbe Milliarde an Mehrkosten. Zwischen Städten, Gemeinden, Ländern und dem Bund stehen die Zeichen auf Konfrontation.

Wien. (rei) Gibt es nicht rasch entsprechende Weichenstellungen, bekommt das österreichische Pflegesystem ein ernstes Problem. So könnte man die Position des Städtebundes zum Thema Pflegesystem und Finanzierung einen Tag vor der Budgetrede von ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger zusammenfassen... weiter




In Krems-Stein wurde der Hochwasserschutz zuletzt 2013 auf die Probe gestellt. - © apa/Hochmuth

Strukturschwache Regionen

Hochwasserschutz nicht immer sinnvoll1

  • Strukturschwache Regionen sollten sich eher auf die Wirtschaftsleistung konzentrieren.

Wien. Nicht in allen Gegenden macht es einer Studie von Wiener Mathematikern zufolge gleich viel wirtschaftlichen Sinn, Investitionen in Infrastruktur zum Hochwasserschutz zu tätigen. Es hänge davon ab, wie viel Wirtschaftsleistung hinter den Dämmen liegt... weiter




Das obersteirische Eisenerz verlor in den vergangenen Jahrzehnten mehr als die Hälfte seiner Einwohner. Darunter viele junge Menschen. - © apa/Techt

Zukunftsgemeinden Steiermark

Über alle Berge

  • In der Steiermark setzt sich die Landflucht insbesondere bei jungen Menschen fort. Wettbewerbe wie die "Zukunftsgemeinde Steiermark" suchen nach jugendfreundlichen Initiativen und sollen dem Trend entgegenwirken.

Graz. Der Widerspruch war nicht zu übersehen: In der Aula der Alten Universität von Graz ehrten überwiegend ältere Männer in Trachtenanzügen die jugendfreundlichsten Gemeinden der Steiermark. Allen voran Hermann Schützenhöfer, der einst selbst Jugendreferent des Landes war und vergangene Woche als... weiter




Kinosterben

"Darling, ich war im Kino"9

  • Die Zeit des Kinosterbens mag vorerst vorbei sein, aber viele Kinos sind nicht mehr geblieben, vor allem am Land.

Mank. Andrea Bouton schlichtet 3D-Brillen ein, dann muss sie sich um zwei Gäste kümmern, die Eistee bestellt haben. Inzwischen schleichen sich zwei Kinder aus dem Kinosaal und bitten um Popcorn. Aus dem Raucherzimmer kommt der Wunsch nach einem Kaffee. Und so geht es weiter... weiter




Fotolia/mRGB, marteck

Gastkommentar

Nicht nur ein Thema der Bundespolitik2

  • Die Debatte um die Verlagerung behördlicher Einrichtungen ist auch in den Ländern angekommen. Und es ist nur ein Schlachtruf gegen Wien. Ein Blick in jene Bundesländer, in denen heuer gewählt wurde.

Das Bestreben der Länder, staatliche Einrichtungen, die derzeit in der Bundeshauptstadt angesiedelt sind, in die Regionen zu verlagern, ist bekannt. Im Nationalratswahlkampf vom Herbst 2017 wurde medial sogar das Verdikt vom Kampf gegen das "rote Wien" aus der Zwischenkriegszeit bemüht... weiter




Die Autorin war Bürgermeisterin der Marktgemeinde Ottensheim und erzählt, wie viel umgesetzt wurde - allein durch das Engagement von Frauen. - © fotolia/scusi

Partizipation

Wege zur Ermächtigung18

  • Wie erhöht man die Beteiligung von Frauen in der kommunalen Arbeit? Ottensheim zeigte, wie es geht.

Zwölf Jahre war ich Bürgermeisterin in der Marktgemeinde Ottensheim. Es ist eine Gemeinde mit vielen innovativen Geistern, mit starker Bürgerbeteiligung - und mit vielen Frauen in den vorderen Reihen. Beim Schreiben dieser Zeilen wird mir wieder einmal bewusst... weiter




Ist Landflucht weiblich? Die Raumforscherin Gerlind Weber gibt Antworten im Interview.Interview

Landflucht

Die vergessene Zielgruppe43

  • Die Landflucht ist nicht nur, aber vor allem weiblich. In manchen Regionen besteht mittlerweile ein Frauenmangel.

Vor zwei Wochen erschien an dieser Stelle ein Interview mit der Raumforscherin Gerlind Weber über Ursachen und Folgen der Landflucht sowie über mögliche neue Denkansätze. Darauf folgte eine Antwort des Städtebund-Generalsekretärs Thomas Weninger auf einige Aussagen... weiter




- © Rosner

Direkte Demokratie

Wie hilfreich sind Bürgerbefragungen für Gemeinden?10

  • Wenn sich direkte Demokratie beweisen kann, dann auf der lokalen Ebene. So wird oft argumentiert. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie sind jedoch speziell für Bürgerbefragungen eher unerfreulich.

Direkte Demokratie liegt im Trend. Besonders auf kommunaler Ebene wird immer häufiger mit Bürgerbeteiligung gearbeitet. Partizipation kommt unter anderem bei Bauprojekten zum Einsatz, etwa bei neuen Straßen, Landebahnen von Flughäfen und bei Kraftwerken... weiter




Finanzausgleich

Kein "Stadt gegen Land"15

  • Replik auf das Interview mit Gerlind Weber: Städte haben enorme Lasten zu tragen.

Vor einer Woche erschien an dieser Stelle ein Interview mit der Raumforscherin Gerlind Weber über Ursachen der Landflucht und neue Strategien dagegen. Unter anderem regt Weber eine andere Verteilung von finanziellen Mitteln an. Thomas Weninger, Generalsekretär des Städtebundes... weiter




Landflucht

Wider den Wachstumsmythos7

  • Was nicht wächst, stirbt: Die betriebswirtschaftliche Bauernregel ist in gewisser Weise auch für Gemeinden gültig. Ein Drittel der Kommunen schrumpft jedoch - und das nachhaltig. Ein Gespräch über neue Denkmodelle für dieses Problem.

Vor zwei Wochen hat die Statistik Austria ihre vorläufigen Bevölkerungsdaten für 2017 publiziert. Sie bestätigen eine langjährige Entwicklung, dass der Zuzug in die Zentralräume unter anderem auf Kosten ländlicher, peripherer Regionen erfolgt. Von Zuwanderung aus dem Ausland profitieren auch fast... weiter




Naturschutz

Eine Chance für periphere Gemeinden und Natur4

  • Petra Kestler über das Niemandsland zwischen Ost und West, wo heute das Grüne Band verläuft.

Jahrzehntelang spaltete der Eiserne Vorhang Europa in Ost und West. Stacheldraht, Minenfelder und Sperrzonen trennten Menschen und Mächte. Seit dem 9. November 1989 ist der Eiserne Vorhang Geschichte. Aus dem ehemaligen menschenleeren Grenzgebiet wurde eine Linie des Lebens... weiter




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Woher kommt der Ortsname?

Mit Weibern nichts am Hut

- © Gemeinde Weibern Erstmals genannt wurde der oberösterreichische Ort Weibern im Hausruckviertel in einer Urkunde von 785. Das Schriftstück existiert nicht mehr im... weiter




Woher kommt der Ortsname?

Wein statt Server

- © Gemeinde Mailberg Im Bezirk Hollabrunn liegt der kleine Ort Mailberg. Geprägt ist er vom Weinbau - nicht von elektronischen Nachrichten... weiter





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