- © Simon Rosner

Gemeinden

Maßnahmen zur Wiederbelebung21

  • Purgstall ist ein Beispiel dafür, wie Kommunen versuchen, leere Ortszentren mit Leben zu erfüllen.

Purgstall. Das neue Purgstall findet sich dort, wo der Ort aufhört. Und die niederösterreichische Gemeinde im Mostviertel ist hier nur ein Beispiel von vielen - von vielen in ganz Österreich. Der gestiegene Wohlstand und die Motorisierung haben die Ränder befüllt und belebt... weiter




Was tun mit Baulücken? Seit einigen Jahren werden bei Umwidmungen strengere Maßstäbe angelegt. Es geht auch darum, die Zersiedelung nicht noch weiter zu fördern und Lücken zu schließen. - © Rosner

Baulandreserven

Mut zum Lückenschluss7

  • Wie in Österreich versucht wird, bereits gewidmetes Bauland zu mobilisieren.

Bregenz. Wer in Österreich auf Bundesstraßen unterwegs ist, wird in den Ortschaften oft das sehen: Haus, Haus, Lücke, Haus, Haus, Haus, Lücke. Oder so ähnlich. Im Osten sind es für gewöhnlich mehr Lücken als im Westen, doch da wie dort hat das Thema Baulandmobilisierung in den vergangenen Jahren an... weiter




Bart Somers ist vor zwei Jahren als "bester Bürgermeister" der Welt ausgezeichnet worden. Er hat aus der Problemstadt Mechelen eine sichere und wieder wachsende Stadt gemacht. - © Mechelen

Inklusive Gesellschaft

Der Stein des Weisen?14

  • Bart Somers hat als Bürgermeister seine Stadt Mechelen verwandelt. Er trat so scharf gegen Kriminalität auf, wie er es auch gegen Diskriminierung tat. Nun schrieb er ein Buch über seine Idee einer "inklusiven Gesellschaft".

Mechelen hat seinen Ruf verloren. In diesem speziellen Fall ist das aber ein Erfolg. Ende der 1990er Jahre war die belgische Stadt, auf halber Strecke zwischen Antwerpen und Brüssel gelegen, ein Desaster. Die Kriminalitätsrate war eine der höchsten im Land... weiter




- © Rosner

Öffentlicher Verkehr

Für die letzten Kilometer4

  • Ruftaxi-Systeme sorgen in immer mehr Gemeinden für den Lückenschluss zwischen Linienverkehr und Haustüre.

Salzburg. In einer Zeit, in der die Ausdünnung des öffentlichen Angebots im ländlichen Raum wortreich beklagt wird, gibt es eine zarte Gegenbewegung. Im öffentlichen Verkehr brachten die letzten Jahre eine kleine Renaissance des öffentlichen Angebots... weiter




Pflegeregress

Vorhang auf, alle Fragen offen9

  • Beim Pflegeregressverbot dräut ein handfester Interessenkonflikt zwischen Bund und Ländern herauf.

Wien. Wer zahlt, schafft an, sagt eine Redewendung. Sie ist wohl als zeitgenössische Version des "Recht des Stärkeren" zu verstehen. Es gibt aber auch eine österreichische Variante dieser Weisheit: Wer anschafft, soll zahlen. Das sagen nämlich die österreichischen Landeshauptleute... weiter




- © Ingo Bartussek/fotolia

Klimastrategie

Wer zahlt die Klimawende?5

  • Im Wohnbereich werden ambitionierte CO2-Ziele verfolgt, das Wohnen soll aber nicht teurer werden.

Wien.Wer soll das alles bezahlen? Am Ende der meisten politischen Debatten steht ja dann doch diese Frage. Und so wird es wohl auch bei der Klima- und Energiestrategie der Regierung sein. Die Einsparungsziele sind ambitioniert. Und sie sind vor allem alternativlos... weiter




- © Luiza Puiu

Baukultur

Blick in eine düstere Zukunft11

  • Der dritte Baukulturreport erzählt mit drei Szenarien, wie Österreich im Jahr 2050 aussehen könnte.

Wien. Wann und wo auch immer Bagger anrücken, haben sie die Aufregung meist im Schlepptau dabei. Bei größeren, oftmals aber auch recht kleinen Bauvorhaben wird Politik, also konkret das Aufeinanderprallen von Interessen, für die Bevölkerung sehr unmittelbar erlebbar: Ein altes Gebäude wird... weiter




Rauchverbot

Länder rufen nach Koordinierung durch Bund

  • Rauchverbot für unter 18-Jährige soll österreichweit einheitlich geregelt werden - die Länder vermissen aber eine Steuerung.

Wien. (sir/apa) Beim Nichtraucherschutz in der Gastronomie hat die Regierung in einer heftig diskutierten Volte die Neuerung beschlossen, dass alles beim Alten bleiben wird. Dafür wird der Jugendschutz verstärkt und ein Rauchverbot für unter 18-Jährige umgesetzt... weiter




- © CC

Gastkommentar

Grenzen in der Planung2

  • Wo die Grenzen von Gemeinden oder Bundesländern verlaufen, ist meist historisch gewachsen. Die Gegenwart hält sich jedoch nicht an diese Grenzziehungen - eine Herausforderung für die Raumplanung.

Raumordnung ist Ländersache, und die Bundesländer haben jede Menge an überörtlichen Planungen erlassen, entweder für das ganze Land oder für Regionen. Und auch die Gemeinden haben längst die Verpflichtung erfüllt, für ihr Gemeindegebiet Planungen aufzustellen... weiter




Pflegefinanzierung

Düstere Aussichten1

  • Pflegefinanzierung: Der Städtebund erwartet mehr als eine halbe Milliarde an Mehrkosten. Zwischen Städten, Gemeinden, Ländern und dem Bund stehen die Zeichen auf Konfrontation.

Wien. (rei) Gibt es nicht rasch entsprechende Weichenstellungen, bekommt das österreichische Pflegesystem ein ernstes Problem. So könnte man die Position des Städtebundes zum Thema Pflegesystem und Finanzierung einen Tag vor der Budgetrede von ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger zusammenfassen... weiter




In Krems-Stein wurde der Hochwasserschutz zuletzt 2013 auf die Probe gestellt. - © apa/Hochmuth

Strukturschwache Regionen

Hochwasserschutz nicht immer sinnvoll1

  • Strukturschwache Regionen sollten sich eher auf die Wirtschaftsleistung konzentrieren.

Wien. Nicht in allen Gegenden macht es einer Studie von Wiener Mathematikern zufolge gleich viel wirtschaftlichen Sinn, Investitionen in Infrastruktur zum Hochwasserschutz zu tätigen. Es hänge davon ab, wie viel Wirtschaftsleistung hinter den Dämmen liegt... weiter




Das obersteirische Eisenerz verlor in den vergangenen Jahrzehnten mehr als die Hälfte seiner Einwohner. Darunter viele junge Menschen. - © apa/Techt

Zukunftsgemeinden Steiermark

Über alle Berge

  • In der Steiermark setzt sich die Landflucht insbesondere bei jungen Menschen fort. Wettbewerbe wie die "Zukunftsgemeinde Steiermark" suchen nach jugendfreundlichen Initiativen und sollen dem Trend entgegenwirken.

Graz. Der Widerspruch war nicht zu übersehen: In der Aula der Alten Universität von Graz ehrten überwiegend ältere Männer in Trachtenanzügen die jugendfreundlichsten Gemeinden der Steiermark. Allen voran Hermann Schützenhöfer, der einst selbst Jugendreferent des Landes war und vergangene Woche als... weiter




Kinosterben

"Darling, ich war im Kino"10

  • Die Zeit des Kinosterbens mag vorerst vorbei sein, aber viele Kinos sind nicht mehr geblieben, vor allem am Land.

Mank. Andrea Bouton schlichtet 3D-Brillen ein, dann muss sie sich um zwei Gäste kümmern, die Eistee bestellt haben. Inzwischen schleichen sich zwei Kinder aus dem Kinosaal und bitten um Popcorn. Aus dem Raucherzimmer kommt der Wunsch nach einem Kaffee. Und so geht es weiter... weiter




Fotolia/mRGB, marteck

Gastkommentar

Nicht nur ein Thema der Bundespolitik2

  • Die Debatte um die Verlagerung behördlicher Einrichtungen ist auch in den Ländern angekommen. Und es ist nur ein Schlachtruf gegen Wien. Ein Blick in jene Bundesländer, in denen heuer gewählt wurde.

Das Bestreben der Länder, staatliche Einrichtungen, die derzeit in der Bundeshauptstadt angesiedelt sind, in die Regionen zu verlagern, ist bekannt. Im Nationalratswahlkampf vom Herbst 2017 wurde medial sogar das Verdikt vom Kampf gegen das "rote Wien" aus der Zwischenkriegszeit bemüht... weiter




Die Autorin war Bürgermeisterin der Marktgemeinde Ottensheim und erzählt, wie viel umgesetzt wurde - allein durch das Engagement von Frauen. - © fotolia/scusi

Partizipation

Wege zur Ermächtigung18

  • Wie erhöht man die Beteiligung von Frauen in der kommunalen Arbeit? Ottensheim zeigte, wie es geht.

Zwölf Jahre war ich Bürgermeisterin in der Marktgemeinde Ottensheim. Es ist eine Gemeinde mit vielen innovativen Geistern, mit starker Bürgerbeteiligung - und mit vielen Frauen in den vorderen Reihen. Beim Schreiben dieser Zeilen wird mir wieder einmal bewusst... weiter




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Woher kommt der Ortsname

Heimat und Schuhe

- © Gemeinde Heimschuh Der Name Heimschuh dürfte vom mittelhochdeutschen "Schachen" kommen, was so viel wie "kleiner Wald" bedeutet und ein gebräuchlicher Namensteil vieler... weiter




Woher kommt der Ortsname?

Mit Weibern nichts am Hut

- © Gemeinde Weibern Erstmals genannt wurde der oberösterreichische Ort Weibern im Hausruckviertel in einer Urkunde von 785. Das Schriftstück existiert nicht mehr im... weiter





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