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Gastkommentar

Nicht nur ein Thema der Bundespolitik2

  • Die Debatte um die Verlagerung behördlicher Einrichtungen ist auch in den Ländern angekommen. Und es ist nur ein Schlachtruf gegen Wien. Ein Blick in jene Bundesländer, in denen heuer gewählt wurde.

Das Bestreben der Länder, staatliche Einrichtungen, die derzeit in der Bundeshauptstadt angesiedelt sind, in die Regionen zu verlagern, ist bekannt. Im Nationalratswahlkampf vom Herbst 2017 wurde medial sogar das Verdikt vom Kampf gegen das "rote Wien" aus der Zwischenkriegszeit bemüht... weiter




Die Autorin war Bürgermeisterin der Marktgemeinde Ottensheim und erzählt, wie viel umgesetzt wurde - allein durch das Engagement von Frauen. - © fotolia/scusi

Partizipation

Wege zur Ermächtigung18

  • Wie erhöht man die Beteiligung von Frauen in der kommunalen Arbeit? Ottensheim zeigte, wie es geht.

Zwölf Jahre war ich Bürgermeisterin in der Marktgemeinde Ottensheim. Es ist eine Gemeinde mit vielen innovativen Geistern, mit starker Bürgerbeteiligung - und mit vielen Frauen in den vorderen Reihen. Beim Schreiben dieser Zeilen wird mir wieder einmal bewusst... weiter




Ist Landflucht weiblich? Die Raumforscherin Gerlind Weber gibt Antworten im Interview.Interview

Landflucht

Die vergessene Zielgruppe44

  • Die Landflucht ist nicht nur, aber vor allem weiblich. In manchen Regionen besteht mittlerweile ein Frauenmangel.

Vor zwei Wochen erschien an dieser Stelle ein Interview mit der Raumforscherin Gerlind Weber über Ursachen und Folgen der Landflucht sowie über mögliche neue Denkansätze. Darauf folgte eine Antwort des Städtebund-Generalsekretärs Thomas Weninger auf einige Aussagen... weiter




- © Rosner

Direkte Demokratie

Wie hilfreich sind Bürgerbefragungen für Gemeinden?10

  • Wenn sich direkte Demokratie beweisen kann, dann auf der lokalen Ebene. So wird oft argumentiert. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie sind jedoch speziell für Bürgerbefragungen eher unerfreulich.

Direkte Demokratie liegt im Trend. Besonders auf kommunaler Ebene wird immer häufiger mit Bürgerbeteiligung gearbeitet. Partizipation kommt unter anderem bei Bauprojekten zum Einsatz, etwa bei neuen Straßen, Landebahnen von Flughäfen und bei Kraftwerken... weiter




Finanzausgleich

Kein "Stadt gegen Land"15

  • Replik auf das Interview mit Gerlind Weber: Städte haben enorme Lasten zu tragen.

Vor einer Woche erschien an dieser Stelle ein Interview mit der Raumforscherin Gerlind Weber über Ursachen der Landflucht und neue Strategien dagegen. Unter anderem regt Weber eine andere Verteilung von finanziellen Mitteln an. Thomas Weninger, Generalsekretär des Städtebundes... weiter




Landflucht

Wider den Wachstumsmythos7

  • Was nicht wächst, stirbt: Die betriebswirtschaftliche Bauernregel ist in gewisser Weise auch für Gemeinden gültig. Ein Drittel der Kommunen schrumpft jedoch - und das nachhaltig. Ein Gespräch über neue Denkmodelle für dieses Problem.

Vor zwei Wochen hat die Statistik Austria ihre vorläufigen Bevölkerungsdaten für 2017 publiziert. Sie bestätigen eine langjährige Entwicklung, dass der Zuzug in die Zentralräume unter anderem auf Kosten ländlicher, peripherer Regionen erfolgt. Von Zuwanderung aus dem Ausland profitieren auch fast... weiter




Naturschutz

Eine Chance für periphere Gemeinden und Natur4

  • Petra Kestler über das Niemandsland zwischen Ost und West, wo heute das Grüne Band verläuft.

Jahrzehntelang spaltete der Eiserne Vorhang Europa in Ost und West. Stacheldraht, Minenfelder und Sperrzonen trennten Menschen und Mächte. Seit dem 9. November 1989 ist der Eiserne Vorhang Geschichte. Aus dem ehemaligen menschenleeren Grenzgebiet wurde eine Linie des Lebens... weiter




Am Universitätsklinikum St. Pölten versorgen rund 3000 Mitarbeiter mehr als 46.000 Patienten pro Jahr. Dazu kommen etwa 432.000 ambulante Kontakte. - © NÖ Landeskliniken-Holding

Spitalsfinanzierung

Gezerre um Kostenstellen und Kapazitäten5

  • Patienten sollen von den Spitalsambulanzen in die Ordinationen gebracht werden - der Konflikt zwischen Land und Sozialversicherung ist vorprogrammiert. So auch in Niederösterreich.

St. Pölten. Eigentlich ist Niederösterreich stark verschuldet. Rechnet man alle öffentlichen Schulden dazu, also auch jene, die nicht im Budget abgebildet sind, sind es rund acht Milliarden Euro. Und dennoch hat vor allem Niederösterreich massiv in den Spitalsausbau investiert... weiter




- © fotolia/bakhtiarzein

Verwaltung

Wie viel Fantasie braucht es, um die Republik neu zu regieren?5

  • Neue Ansätze wären auch für die Verwaltung wichtig. Eine Idee wäre ein Entwicklungszentrum für die Verwaltung.

Im Regierungsprogramm heißt es: "Wir wollen die Verwaltung im österreichischen Staat grundlegend reformieren und vereinfachen." Konkretisiert wird das Vorhaben nicht, es wiederholt jahrzehntelange Reformversprechen, darunter mehr Bürgernähe, mehr Effizienz, Kostenreduktionen... weiter




Strafen

Die verbotene Stadt8

  • Graz arbeitet daran, den Ruf als Verbot-Hauptstadt Österreichs einzuzementieren. Jetzt wurden die Höchststrafen noch einmal hinaufgesetzt - im Extremfall auf bis zu 1000 Euro.

Graz. In Singapur gehören sie zum Stadtbild - die unzähligen Verbotsschilder, die alle 100 Meter irgendetwas verbieten oder reglementieren. Inzwischen haben sie sogar einen gewissen Kultstatus erreicht. Es gibt zahlreiche Souvenirläden, die T-Shirts mit bedruckten Verbotstafeln verkaufen: "Singapore... weiter




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Raumordnung

Wie viel Mitwirkung verträgt die Raumordnung?6

  • Heute ist es Standard, die Bevölkerung bei kommunalen Projekten einzubinden. Die Sache ist aber heikel.

Die Absicht, mehr direkte Demokratie in Österreich zu ermöglichen und das auf der Ebene der Gemeinden vielleicht erst einmal auszuprobieren, hat eine breite öffentliche Diskussion ausgelöst. Und das ist gut so. Damit wird nämlich auch sichtbar, was es bisher schon gibt und welche Erfahrungen... weiter




E-Government

Dokumentenmappe für unterwegs7

  • Regierung will digitale Identität schaffen - Grundrechts-Experten sehen potenzielle Gefahr.

Wien. (sir) Wer ein neues Auto anmelden will, braucht eine gut geordnete Dokumentenmappe. Neben einem Lichtbildausweis ist bei der Anmeldung der Meldezettel mitzubringen, dazu eine Versicherungsbestätigung, der Typenschein sowie der Kaufvertrag. Bei einem Gebrauchtwagen ist auch das Pickerl... weiter




Frauenerwerbsquote

Das Land hat die Stadt überholt18

  • Im ländlichen Raum ist die Erwerbsquote von Frauen mittlerweile höher als in der Stadt - vor allem wegen mehr Teilzeitjobs.

Wien. Es ist eine stabile, langjährige Entwicklung, dass immer mehr Frauen einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Vor 20 Jahren lag die Erwerbsquote noch deutlich unter 50 Prozent, nun liegt sie klar darüber. Besonders markant sind die Veränderungen in den unterschiedlichen Altersgruppen... weiter




030109bund

Öffentlicher Dienst

Sparstift in der Verwaltung12

  • Die neue Regierung will im Bundesdienst mit Personalreduktionen das Budgetdefizit bekämpfen.

Wien. Das Dogma des "schlanken Staates" durchzieht die heimische Politik seit vielen Jahren. Und es ist auch im gegenwärtigen Regierungsprogramm wieder enthalten. Darunter finden sich Schlagworte wie "Deregulierung" und "Bürokratiebremse", aber auch einige mehr oder weniger konkrete Punkte zur... weiter




Medizin

Niederösterreich setzt auf Landarzt-Initiative

  • Wenn Kassenstellen nicht besetzt werden können, stellen Landeskliniken Allgemeinmediziner.

St. Pölten. Das Land Niederösterreich hat am Dienstag die "Initiative Landarzt" gestartet. Sind Kassenstellen längere Zeit nicht besetzt, soll künftig die Landeskliniken-Holding einspringen und Mediziner für die Praxen zur Verfügung stellen. Von 770 Kassenstellen im niedergelassenen Bereich seien... weiter




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Woher kommt der Ortsname

Heimat und Schuhe

- © Gemeinde Heimschuh Der Name Heimschuh dürfte vom mittelhochdeutschen "Schachen" kommen, was so viel wie "kleiner Wald" bedeutet und ein gebräuchlicher Namensteil vieler... weiter




Woher kommt der Ortsname?

Mit Weibern nichts am Hut

- © Gemeinde Weibern Erstmals genannt wurde der oberösterreichische Ort Weibern im Hausruckviertel in einer Urkunde von 785. Das Schriftstück existiert nicht mehr im... weiter





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