• vom 15.02.2008, 14:27 Uhr

Job

Update: 15.02.2008, 14:32 Uhr

Mit Benehmen in den Chefsessel




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  • Richtiger Umgangston erhöht Karrierechancen.
  • Firmen investieren in die Manieren ihrer Mitarbeiter.
  • Wien. (sd) Ein Geschäftsessen mit dem potenziellen Chef bedeutet für Bewerber vor allem eines: eine Bestandsprüfung auf dem Society-Parkett.



Wer sich hier wacker schlägt, kann bei seinem Gegenüber ordentlich punkten, ist Susanne Dobesch von der Akademie der Business Codes überzeugt. Denn "im Job ist wieder ein kultivierter Umgangston gefragt", erklärt die Benimm-Expertin im Gespräch mit der "Wiener Zeitung".


Neben fachspezifischem Know-how würde es bei der Auswahl von Mitarbeitern - insbesondere Führungskräften - immer mehr darauf ankommen, ob derjenige auch bei gesellschaftlichen Anlässen eine gute Figur macht. Laut Dobesch prüfen viele Chefs ihre potenziellen Mitarbeiter bei einem Geschäftsessen im Vorfeld auf deren Gesellschafts-Tauglichkeit hin. Wer gut abschneidet, könne sich damit sogar über den einen oder anderen fachlichen Mangel hinweg helfen. so Dobesch.

Dress-Codes in Firmen
Dass gutes Benehmen im Berufsleben immer wichtiger wird, belegt auch eine Umfrage der Agentur Temmel, Seywald & Partner unter den Human Ressource-Experten von 30 heimischen Unternehmen.

Fast drei Viertel der Befragten sind überzeugt, dass sich das Benehmen stark im Geschäftsleben auswirkt. Deshalb haben ebenso viele Unternehmen auch bereits interne Richtlinien für den Umgang mit Kunden und Mitarbeitern festgelegt. Knapp ein Fünftel schreibt seinen Mitarbeitern sogar eigene Dress-Codes im Geschäftsalltag vor.

Dabei sind ganze 90 Prozent der befragten Unternehmen mit dem Business-Auftritt ihrer Mitarbeiter zufrieden. Trotzdem wird weiter in die Manieren des eigenen Personals investiert. Mehr als die Hälfte der Unternehmen schickt ihre Mitarbeiter zu Benimm-Workshops. "Viele Firmen sind bereit, 500 Euro pro Mitarbeiter in Verhaltenstraining zu investieren", weiß Dobesch.

Viele Fettnäpfchen
Beim korrekten Umgang im Berufsalltag lauern viele Fettnäpfchen. Angefangen von der richtigen Anrede über das Erkennen von Rangordnungen bis hin zum perfekten Telefongespräch haben Geschäftsleute viele Hürden zu meistern.

Das "A und O" ist laut Dobesch, dem Gegenüber Aufmerksamkeit zu schenken. Die spezifischen Umgangsformen hängen von der jeweiligen Berufsgruppe ab. Im Künstlerkreis müsste man sich etwa anders benehmen als unter Bankern, meint Dobesch.



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2008-02-15 14:27:31
Letzte Änderung am 2008-02-15 14:32:00

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