• vom 18.03.2014, 19:54 Uhr

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Update: 18.03.2014, 20:18 Uhr

Coaching

Auswege aus der Problemspirale




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Von Rosa Eder-Kornfeld

  • Nur keine Hemmungen: Wie zwei Unternehmerinnen Coaching salonfähig machen wollen
  • Erster Wiener Coachingsalon öffnete seine Pforten am Wiener Yppenplatz.

Endlich ausbrechen aus dem Teufelskreis und Veränderung wagen: Dazu braucht es oft Unterstützung von außen.

Endlich ausbrechen aus dem Teufelskreis und Veränderung wagen: Dazu braucht es oft Unterstützung von außen.© fotolia/beermedia Endlich ausbrechen aus dem Teufelskreis und Veränderung wagen: Dazu braucht es oft Unterstützung von außen.© fotolia/beermedia

Wien. Die Standbetreiber und Gastronomen am Wiener Yppenplatz nahe dem Ottakringer Brunnenmarkt kennen sie schon. Und wissen, dass die Business-Coaches Barbara Weber-Kainz und Linda Kaszubski bei der Arbeit sind, wenn sie hier mit ihren Kunden Runde um Runde drehen. "Coaching to go", wie die beiden es nennen, ist eine effiziente Methode, um dem Gehirn Beine zu machen und gedankliche Auswege aus so mancher scheinbar festgefahrenen Situation zu finden.

Der Ausgangspunkt für die Spaziergänge befindet sich mitten im bunten Marktgeschehen des Yppenplatzes, vor Wiens erstem "Coachingsalon", der im Februar eröffnet hat. Dass man bei "Salon" automatisch an einen Besuch beim Friseur oder im Kosmetikstudio denkt, ist voll beabsichtigt. "Wir wollen Coaching als Teil eines ganzheitlichen Wohlfühlprogramms etablieren. Der Termin beim Coach soll genauso selbstverständlich in Anspruch genommen werden wie zum Beispiel ein neuer Haarschnitt oder ein Wellness-Tag", betont Linda Kaszubski im Gespräch mit der "Wiener Zeitung".

Die Gründerinnen des ersten Wiener Coachingsalons Linda Kaszubski (r.) und Barbara Weber-Kainz.

Die Gründerinnen des ersten Wiener Coachingsalons Linda Kaszubski (r.) und Barbara Weber-Kainz.© Christine Wurnig Die Gründerinnen des ersten Wiener Coachingsalons Linda Kaszubski (r.) und Barbara Weber-Kainz.© Christine Wurnig

Der unkonventionelle Ansatz kommt auch in den Bezeichnungen für ihre Produkte zum Ausdruck. "Für mich’s soll’s rote Rosen regnen" oder "These boots are made for walking" - Kosten: jeweils 190 Euro für zwei Einheiten à 60 Minuten - sollen künftige "Coachees" neugierig machen und Lust auf die Entdeckung neuer Perspektiven machen.


"Wir stellen nur Fragen"
Die beiden Unternehmerinnen, die mit einem Team von an der Freien Universität Berlin ausgebildeten Coaches zusammenarbeiten, möchten mit ihrem Salon vor allem Menschen ansprechen, die von ihrem Arbeitgeber kein Coaching angeboten bekommen und diese Dienstleistung daher auch relativ selten nutzen.

Doch wozu zum Coach gehen, wenn man seinen Frust doch ohnehin permanent mit Kollegen und/oder Freunden durchkaut und sich vor guten und noch dazu kostenlosen Tipps nicht mehr retten kann? - Genau aus diesem Grund, meint Barbara Weber-Kainz. "Freunde geben gute Ratschläge, wir stellen nur Fragen und unterstützen unsere Kunden dabei, den Weg zur Lösung ihres Problems selbst zu finden."

Das Problem kann zum Beispiel darin bestehen, dass jemand ein Ziel hat und nur schleppend vorankommt, vor einer wichtigen Entscheidung steht, sich verändern will, selbstbewusster auftreten will oder das Gefühl hat, oft zu kurz zu kommen.

Wer sich also schon über längere Zeit in der gleichen Schleife dreht und auf keinen grünen Zweig kommt, ist im Coachingsalon an der richtigen Adresse. Termine in der Mittagspause oder auf dem Heimweg vom Büro sind möglich. Wer neugierig ist und Überraschungen liebt, kann auch die "Wundertüte" (40 Minuten zu 70 Euro) buchen und sich einfach einmal anhören, was Coaching für ihn bewirken könnte.

Linda Kaszubski und Barbara Weber-Kainz planen, ihr Konzept des Coachingsalons über ein Franchisesystem auch in Berlin, Dresden und Zürich zu etablieren. Ihre Ansprüche: ein durchgehend hohes Ausbildungsniveau der an den Standorten tätigen Coaches, festgelegte Standards bei der Standortwahl, dem Erscheinungsbild und den Produkten sowie der Qualitätskontrolle.




Schlagwörter

Coaching, Coachingsalon, Wien

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2014-03-18 11:59:08
Letzte Änderung am 2014-03-18 20:18:20



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