Jan und Aleida Assmann bei Vorträgen in Wien. - © Montage: WZ, M. Ziegler / APA, Schlager

Auszeichnung

Gegen das Vergessen4

  • Aleida und Jan Assmann erhalten den Friedenspreis für ihre Forschungen zur Erinnerungskultur.

Frankfurt am Main. Die Ägyptologie wird gerne als "Orchideenfach" belächelt. Doch Aleida und Jan Assmann haben Leben und Totenkult der alten Ägypter studiert - und für die heutige Welt fruchtbar gemacht. Die Hochkultur am Nil schuf einst monumentale Denkmäler gegen das Vergessenwerden. Das 71 und 79 Jahre alte Ehepaar Assmann hat das Thema... weiter




Magnete steigern Intensität der Kollisionen am Cern. - © Cern

Teilchenphysik

Die neue Weltformel im Ring11

  • Das Kernforschungszentrum Cern erhöht die Zahl der Teilchen-Kollisionen.

Genf/Wien. Verstehen wir die Naturgesetze unserer Welt? Derzeit nur teilweise. Zwar wissen wir, aus welchen Elementarteilchen der Kosmos besteht und welchen Kräften er gehorcht. Doch die Antworten auf andere fundamentale Fragen fehlen. Am Kernforschungszentrum Cern in Genf will man die Lücken schließen. Es gilt die Formel: Mehr ist mehr... weiter




Sorgte 1896 für Aufregung: Eine Bürgerinitative wollte die Stadtbahn in Tieflage, um die Ansicht auf die Breitenfelder Kirche (hier in heutiger Sicht) nicht zu gefährden. - © Thomas Hofmann

Stadtplanung

Gestörte Blicke10

  • Die freie Sicht auf die (und in der) Stadt war den Wienern schon immer wichtig. Eine historische Betrachtung abseits von "Canaletto".

Die legendären Worte Franz Grillparzers - "Hast du vom Kahlenberg das Land dir rings besehn, so wirst du, was ich schrieb und was ich bin, verstehn" - verlieren nie an Aktualität. Täglich ändert sich der Blick vom Kahlenberg ein klein wenig. Täglich wird irgendwo etwas abgerissen, täglich sprießt da oder dort ein Bauwerk in die Höhe... weiter




Matthias Sindelar (l.) beim Spiel Ostmark : Deutsches Reich am 3. April 1938 in Wien (Endstand: 2 : 0). - © apa/Sepp Graf

Geschichte

Scheiberlspiel gegen WM-Stil11

  • Zwischen Widerstand und Eingliederung: Österreichs Fußball zwischen 1938 und 1945 - und welche Legenden sich bis heute erhalten haben.

Er war, wie das Magazin "Fußball-Sonntag" schrieb, "der Beste, den Wiens weltberühmter Fußballsport jemals hervorgebracht hat": Matthias Sindelar. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich daher am 23. Jänner 1939 die Nachricht in Wien, dass das Sportidol im Alter von nur 35 Jahren gestorben war. Der beliebteste Fußballspieler seiner Zeit war tot in... weiter




Gesundheit

Der Tod von HIV26

  • Forscher entdeckten einen Rezeptor, der dabei helfen könnte, mit dem HI-Virus infizierte Zellen zu killen.

Forscher entdeckten einen Rezeptor, der dabei helfen könnte, mit dem HI-Virus infizierte Zellen zu killen. weiter




Seit 40 Jahren beschäftigt die Suche nach Leben auf dem Mars die Forschung: Bodenproben des Nasa-Rovers Curiosity liefern neue Hinweise. - © Nasa/JPL-Caltech/MSSS/afp

Astrobiologie

Organisches Material auf dem Mars21

  • Methan und organische Moleküle auf dem Roten Planeten machen Suche nach Leben brisanter.

Wien. Spuren von Sauerstoff, Wasserstoff und Methan in der Atmosphäre eines Planeten gelten als Zeichen für mögliches Leben. Astrobiologen suchen seit mehr als 40 Jahren nach Spuren von Leben auf dem Mars. 1976 brachte die US-Raumfahrtbehörde Nasa im Rahmen der Viking-Mission erstmals stationäre Mars-Rover auf den Roten Planeten... weiter




Delfine unter sich. - © APAweb, afp, Don Emmert

Biologie

Delfine kennen sich beim Namen5

  • Trotz starker Bindungen behalten Männchen ihre Pfeiflaute bei.

Zürich. Delfine kommunizieren mit hochfrequenten Pfeiflauten, die sie als eine Art Namen nutzen, um sich auch über große Distanzen unter Wasser identifizieren zu können, wie Forscher der Unis Zürich und Western Australia sowie der University of Massachusetts herausgefunden haben und in "Current Biology" berichten... weiter




Forschungsförderung

"Horizont Europa" mit 100 Milliarden Euro für Forschung1

Brüssel. Die EU-Kommission sieht 100 Milliarden Euro für den Forschungs- und Innovationsbereich im Rahmen des nächsten Mehrjahresbudgets 2021-2027 vor, um Europa in diesen Bereichen zu einem weltweiten Spitzenreiter zu machen. EU-Forschungskommissar Carlos Moedas sagte am Donnerstag, das derzeit laufende Programm "Horizon 2020" sei eine der größten... weiter




Die Mehrzahl (82 Prozent) der Pilze gehörten zu denStänderpilzen (Basidiomycota) wie etwa Steinpilze und Eierschwammerln. - © APAweb, Angelika Kreiner

Pilze

Wo und unter welchen Umständen Schwammerl wachsen9

  • Ihr Vorkommen hängt hauptsächlich von der Verbreitung der Bäume ab, mit denen sie eine intensive Partnerschaft pflegen.

Wien. Nicht nur die Schwammerlsucher wollen wissen, wo welche Pilze zu finden sind. Auch ein Wissenschafterteam mit österreichischer Beteiligung hat untersucht, unter welchen Umständen sie wo wachsen. Ihr Vorkommen hängt hauptsächlich von der Verbreitung der Bäume ab, mit denen sie eine intensive Partnerschaft pflegen... weiter




Schwammerl stehen unter Stress. - © APAweb, Helmut Fohringer

Biologie

Auch Pilze stehen unter umweltbedingtem Stress

  • Europäische Wälder sind teils unterversorgt.

Wien. (gral) Die Umweltverschmutzung macht ganz offensichtlich auch den Pilzen zu schaffen, wie ein Wissenschafterteam des Imperial College London mit österreichischer Beteiligung nun herausgefunden hat. Dies erkläre auch die fortschreitende Mangelversorgung der Bäume in Europas Wäldern, so die Forscher im Fachblatt "Nature"... weiter




Freeport, Texas, steht nach Hurrikan Harvey (Sept. 2017) unter Wasser. - © APAweb, ap, Charlie Riedel

Meteorologie

Tropische Wirbelstürme wandern langsamer

Madison. Fünf Tage lang tobte Hurrikan "Harvey" 2017 über Texas, überflutete Houston und weite Landflächen mit Wassermassen. Diese Ausdauer war einer neuen US-Studie zufolge eher kein Zufall: Tropische Wirbelstürme ziehen demnach langsamer weiter als früher, wüten damit länger über einer Region - und können Regen- und Sturmschäden dort noch... weiter




Nicht der hier dargestellte Planet 9, sondern hunderte kleine Brocken beeinflussen die Geschehnisse im äußeren Sonnensystem. - © ESO/wiki commons/Caltech

Astronomie

Viele kleine Welten statt Planet 99

  • Die geballte Schwerkraft von hunderten kleinen Himmelskörpern formt das äußere Sonnensystem.

Boulder/Wien. Im äußeren Sonnensystem verfolgen kleinere Himmelskörper unerwartete Bahnen. Statt wie die inneren Planeten hübsch brav um unser Gestirn zu kreisen, scheren sie aus. Astronomen rätseln, warum deren Umlaufbahnen vom Zentrum der Sonne losgelöst sind. Der wohl faszinierendsten Theorie zufolge zirkuliert jenseits des äußersten Planeten... weiter




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