• vom 03.08.2007, 17:12 Uhr

Forschung


Tod des Physikers Wolfgang Kummer




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  • Er war einer der renommiertesten Forscher Österreichs.
  • Wien. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der österreichische Physiker Wolfgang Kummer nach langer, schwerer Krankheit am 15. Juli im 72. Lebensjahr gestorben. Dass zu seiner Emeritierungsfeier im Jahr 2005 gleich zwei Physik-Nobelpreisträger anreisten, bewies sein hohes Ansehen.

Kummer, am 15. Oktober 1935 in Krems geboren, studierte an der Technischen Universität (TU) Wien und brachte es bis zum Präsidenten des Aufsichtsrates am Cern in Genf (1985 bis 1987). Daneben baute er in Wien an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die damals noch junge Wissenschaft der Elementarteilchenphysik auf. Von 1968 bis zu seiner Emeritierung war Kummer auch Ordinarius am Institut für Theoretische Physik der TU Wien.

Kummer arbeitete intensiv an der so genannten "Großen Vereinheitlichten Theorie" (Great Unified Theory - GUT): Alle Teilchen und Kräfte, welche die Materie ausmachen, sollen in einer einzigen Theorie vereinigt werden.




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Dokument erstellt am 2007-08-03 17:12:02
Letzte Änderung am 2007-08-03 17:12:00

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