• vom 05.05.2018, 13:34 Uhr

Forschung

Update: 05.05.2018, 15:04 Uhr

Raumfahrt

Mission mit österreichischer Beteiligung




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Der "InSight"-Lander der NASA ist nun nach langer Verzögerung unterwegs zum Mars.

Diesmal hat es geklappt: Der Lander beim Start von der Vandenberg Air Force Base.  - © APAweb/AP, Nasa, Ingalls

Diesmal hat es geklappt: Der Lander beim Start von der Vandenberg Air Force Base.  © APAweb/AP, Nasa, Ingalls

Vandenberg Air Force Base. Ein neuer Lander der US-Raumfahrtbehörde NASA ist auf dem Weg zum Mars. Der erfolgreiche Start von "InSight" an Bord einer "Atlas"-Rakete von der Vandenberg Air Force Base im US-Staat Kalifornien wurde am Samstag live von der NASA übertragen. Ende November soll "InSight" auf dem Mars landen.

Die rund 650 Millionen Euro teure Mission mit österreichischer Beteiligung, die erste von der Westküste der USA aus zu einem anderen Planeten, ist auf zwei Jahre angelegt. Wegen eines undichten Forschungsinstruments hatte der Start schon einmal um zwei Jahre verschoben werden müssen.

 Vitalfunktionen  im Visier

"InSight" (Abkürzung für "Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport") soll unter anderem den Wärmefluss des Planeten untersuchen und Erdbeben messen. Die NASA-Forscher versprechen sich von der Mission nicht nur neue Erkenntnisse über den Mars, sondern auch über die Entstehung der Erde.

Anders als beispielsweise der Rover "Curiosity" kann "InSight" nicht rollen, sondern bleibt stationär an einem Ort und soll mit wissenschaftlichen Instrumenten die Vitalfunktionen des Planeten vermessen. Eines der zentralen Vorhaben ist die Messung der Temperatur, also des Wärmeflusses.

 Auswertung

Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist an der Auswertung eines Teils der wissenschaftlichen Daten beteiligt, die im Rahmen der Mission gesammelt werden. Wenn das "Physical Properties Package" (HP3) nach der Landung durch einen besonderen Mechanismus, der an einen Nagel mit eingebautem Hammer erinnert, bis zu fünf Meter tief in den Marsboden eintaucht, wird es für die Experten des IWF interessant: Sie werden auf Basis jener Messdaten, die beim Eindringen des Geräts aufgezeichnet werden, Rückschlüsse auf die bodenmechanischen Eigenschaften der Marsoberfläche ziehen, wie das Institut mitteilte.





Schlagwörter

Raumfahrt, Weltall, NASA, Mars

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Dokument erstellt am 2018-05-05 13:35:30
Letzte Änderung am 2018-05-05 15:04:28


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