• vom 12.05.2018, 15:51 Uhr

Geschichte

Update: 12.05.2018, 15:53 Uhr

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Nachgebautes Römerboot auf Jungfernfahrt in Mittelfranken




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Neue Erkenntnisse über den antiken Schiffsbau erhofft.

Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg um den Althistoriker Boris Dreyer erhoffen sich von dem fast komplett aus Holz bestehenden Boot neue Erkenntnisse über den antiken Schiffsbau und die Einsatzmöglichkeiten innerhalb der römischen Flotte. - © APAweb/dpa, Timm Schamberger

Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg um den Althistoriker Boris Dreyer erhoffen sich von dem fast komplett aus Holz bestehenden Boot neue Erkenntnisse über den antiken Schiffsbau und die Einsatzmöglichkeiten innerhalb der römischen Flotte. © APAweb/dpa, Timm Schamberger

Erlangen. Die Kopie eines fast 2.000 Jahre alten römischen Bootes ist am Samstag zur Jungfernfahrt durch Mittelfranken gestartet. Nach gut einem Jahr Bauzeit ist das nachgebaute Militärschiff "Fridericiana Alexandrina (Navis)" in Erlangen getauft worden und auf die Premierenfahrt nach Fürth geschickt worden.

Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg um den Althistoriker Boris Dreyer erhoffen sich von dem fast komplett aus Holz bestehenden Boot neue Erkenntnisse über den antiken Schiffsbau und die Einsatzmöglichkeiten innerhalb der römischen Flotte. Zahlreiche Studenten, Schüler und freiwillige Helfer haben an dem Boot mitgebaut. Sie wurden von zwei erfahrenen Bootsbauern unterstützt. Das Boot hat knapp 100.000 Euro gekostet, obwohl verschiedene Seiten das Projekt mit Spenden beispielsweise des Bauholzes unterstützten.

Die historische Vorlage für das Boot stammt aus Oberstimm, einem Ortsteil von Manching bei Ingolstadt. Im Jahr 1986 hatten dort Archäologen in der Nähe eines römischen Kastells zwei gut erhaltene Militärschiffe aus der Zeit um 100 nach Christus entdeckt.

Die Forscher wollen unter anderem herausfinden, mit welcher Technik die etwa 20 Römer auf dem Schiff ruderten, wie viel Kraft sie einsetzen mussten, welche Geschwindigkeit das Boot erreichen und welche Strecken es zurücklegen konnte. Forscher der Universität Regensburg hatten 2004 den ersten Nachbau eines antiken Flusskriegsschiffs zu Wasser gelassen. Auch die Universität Trier war an einem ähnlichen Schiffsbau beteiligt.





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Dokument erstellt am 2018-05-12 15:51:57
Letzte Änderung am 2018-05-12 15:53:00


16. Oktober 1818
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