Kaiser Franz als Bürger (Jos. Eisner, ohne Datum). - © Wikimedia commons

Geschichte

Seine Majestät als Gärtner4

  • Vor 250 Jahren wurde der "Blumenkaiser" Franz geboren. Historische Fakten, Anekdoten und Korrekturen zu einem Mythos.

Wer in den Boboli-Gärten, einer florentinischen Parkanlage, aufwächst und von den Eltern genügend Freiräume im doppelten Sinne des Wortes erhält, muss - so die einfache Vermutung - zwangsläufig einen "grünen Daumen" bekommen, wie das Beispiel von Kaiser Franz zeigt. Dieser kam am 12. Februar 1768 als erstgeborener Sohn des Großherzogs der Toskana... weiter




Klimts Portrait der Adele Bloch-Bauer ("Goldene Adele"), 1907. (Ausschnitt) - © Wikimedia commons

Kunst

Mit dem absoluten Auge2

  • Der österreichische Maler Gustav Klimt durchlief viele Stilperioden - und fand im Jugendstil zu seiner Glanzform. Zum 100. Todestag am 6. Februar.

In das an Jubiläen reiche Jahr 2018 fällt auch der 100. Todestag eines der bedeutendsten Vertreter des Jugendstils und Wegbereiters der Moderne: Gustav Klimt. Der heute weltberühmte Maler wurde als zweites von sieben Kindern am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien (heute 14. Bezirk, Linzer Straße 247) in eine Handwerkerfamilie geboren... weiter




Biologie

Klimageschichte hat Artenreichtum geprägt2

Wien. Nicht nur örtliche Umweltbedingungen, sondern auch die globale Klimageschichte formten die Zusammensetzung von Arten in einer Region, berichtet ein Forscherteam mit österreichischer Beteiligung. Welche Pflanzen heute lokal in Europas Buchenwäldern vorkommen, wurde durch die vorige Eiszeit vor 10... weiter




Vor 100 Jahren übernahmen Matrosen die Gewalt über den Panzerkreuzer St. Georg. - © heeresgeschichten.at

Erster Weltkrieg

Meuterei in Cattaro10

  • Die Matrosen der k.u.k. Kriegsmarine rebellierten gegen extreme Belastungen. Das Startsignal zum Aufstand erfolgte am 1. Februar 1918.

Um die Mittagszeit des 1. Februar 1918 wurden auf dem Admiralsschiff "Sankt-Georg" der in der Bucht von Cattaro (Boka Kotorska) liegenden Kreuzerflottille und auf einigen weiteren Schiffen dieser Einheit rote Flaggen gehisst. Die Offiziere wurden entwaffnet und eingesperrt; unter "Hurrah"-Rufen übernahmen die aufständischen Matrosen die Gewalt über... weiter




Sabine Ladstätter will ab heuer den Tempel der Artemis weiter erforschen.

Grabungslizenz in Ephesos

"Freudentaumel" über Ephesos7

  • Österreich darf die Grabungen in der antiken Stadt wieder aufnehmen. Grabungsleiterin Sabine Ladstätter über die Pläne 2018.

Wien. Österreichs Archäologen dürfen die Grabungen in der antiken Stadt Ephesos wieder aufnehmen. Das gaben Außenministerin Karin Kneissl und ihr türkischer Amtskollege Mevlüt Cavusoglu am Donnerstag überraschend in Istanbul bekannt. Im September 2016 hatte die Türkei dem Österreichischen Archäologischen Institut (ÖAI) seine seit 120 Jahren... weiter




Der linke Oberkiefer eines 20-Jährigen ist das früheste Fossil des modernen Menschen außerhalb von Afrika. - © Gerhard Weber/Uni Wien

Menschheitsgeschichte

Moderner Mensch verließ Afrika um 60.000 Jahre früher23

  • Wiener Forscher identifiziert ältesten Homo sapiens außerhalb Afrikas. Der Fund "stellt bisherige Vorstellungen über unsere Evolution infrage".

Wien/Tel Aviv. (apa/est) Über die Ursprünge des modernen Menschen gingen die Meinungen lange auseinander. Als akzeptiert gilt heute die auf Fossilfunden beruhende Theorie, wonach der Homo sapiens vor zwischen 300.000 und 200.000 Jahren in Afrika entstanden ist. Doch von Afrika zog er um einiges früher in die Welt als angenommen... weiter




Reinhard Heninger, hier im Bild mit seiner Familie, lernte seinen biologischen Vater, einen sowjetischen Soldaten, erst sehr viel später kennen. Heninger ist ein so genanntes "Besatzungskind". - © Sammlung Barbara Stelzl-MarxInterview

Besatzungskinder

Vater: unbekannt5

  • Viele der zwischen 1945 und 1956 geborenen Kinder von österreichischen oder deutschen Frauen und alliierten Soldaten machen sich heute mit Hilfe der Geschichtsforschung auf die Suche nach ihren Wurzeln. Auch wenn ihre Kindheit aufgrund ihrer Herkunft oft mit Diskriminierung und Tabu verbunden war: Die Identifikation mit dem Land ihrer unbekannten Väter verbindet viele der Besatzungskinder. Ein Interview mit der Historikerin Barbara Stelzl-Marx.

"Wiener Zeitung":Der Begriff "Besatzungskind" war für viele der Betroffenen zugleich ein Stigma und mit Ausgrenzung verbunden. Kann man den Begriff daher ohne Anführungszeichen verwenden? Barbara Stelzl-Marx: Die Bezeichnung hat sich inzwischen als Begriff der Zeitgeschichte etabliert. Wir möchten damit diese spezifische Gruppe von anderen... weiter




Die Massaker an Armeniern (Bild aus dem Jahr 1915) und die Todesmärsche sind gut dokumentiert. Zahlreiche Länder haben den Genozid anerkannt, darunter Kanada, Russland, Griechenland, Italien, Argentinien, Chile, die Schweiz und die Niederlande.

Türkei

Empörung in der Türkei über französisches Genozid-Gesetz2

  • Senat in Paris billigt Entwurf zu Leugnung des Armenier-Völkermords.

Ankara/Paris. (czar) Dieses Gesetz ist "null und nichtig". Wenn es nach dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan geht, dann hat ein französischer Entwurf zum Verbot der Leugnung des Völkermords an den Armeniern keine Gültigkeit. Doch hat der Senat in Paris den Vorschlag nun gebilligt, den nur noch Präsident Nicolas Sarkozy unterzeichnen muss... weiter




Das Attentat auf den Präsidenten während einer Theateraufführung. Abb.: Zeitgenössische Darstellung/Wikipedia

Abraham Lincoln

Ein Opfer des Hasses7

  • Vor 150 Jahren wurde Abraham Lincoln von einem politischen Fanatiker erschossen.

Als der Schauspieler John Wilkes Booth sich am 14. April 1865 dem US-Präsidenten Abraham Lincoln von hinten näherte und diesen in seiner Loge des Ford-Theaters von Washington meuchlings erschoss, tötete er eine politische Integrationsfigur. Ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben, starb tags darauf jener Präsident... weiter




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12. November 1818
12. November 1818

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