• vom 28.11.2018, 20:00 Uhr

Mensch


Organoide

Mini-Plazenta für Forschung über die Schwangerschaft




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    © Centre for Trophoblast Research © Centre for Trophoblast Research

    Cambridge. (est) Die Plazenta versorgt das ungeborene Kind über die Nabelschnur mit Nahrung. Sie bildet sich nach der Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut. Viele Schwangerschaften scheitern jedoch, weil sich die befruchtete Eizelle nicht im Mutterleib einnistet und sich nicht über die Plazenta mit der Mutter verbindet. Da Tiermodelle sich hier vom Menschen zu stark unterscheiden, ist wenig über die Ursachen bekannt.

    Einem Team der britischen Universität Cambridge ist es gelungen, im Labor Plazenta-Organoide zu züchten. Aus Zotten von Plazenta-Gewebe ließen sie winzige, genetisch stabile Plazenta-Strukturen heranwachsen, die alle Hormone und Proteine einer Schwangeren produzieren. Laut den Forschern um Ashley Moffett und Charlie Loke sind die Züchtungen der jungen Plazenta sehr ähnlich. Moffett und Loke hoffen, anhand der Organoide neue Erkenntnisse über die die Vorgänge und Komplikationen in der frühen Schwangerschaft zu gewinnen.





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-11-28 17:07:34
    Letzte Änderung am 2018-11-28 17:19:46


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