Embryonale Stammzellen, die aus Körperzellen gewonnen werden können (iPS-Zellen), könnten einen Paradigmenwechsel in der Medizin bringen. - © Evotec

Medizinische Forschung

Vom Nobelpreis in die Apotheke10

  • Werner Lanthaler, Vorstandsvorsitzender des pharmazeutischen Forschungsunternehmens Evotec, über neuartige Medikamente und Wirtschaftsinteressen an medizinischer Grundlagenforschung.

Täglich berichten Biologen, Mediziner und Genetiker über neuartige Ansätze zur Heilung von Erkrankungen. Doch im Vergleich zur Zahl der Resultate in der biotechnologischen Forschung werden nur wenige neue Medikamente zugelassen. Warum ist das so? Und wie kommen die Früchte wissenschaftlicher Arbeit aus dem Labor in die Testreihen der... weiter




Aedes aegypti

"Auch Gelsen könnten Zika übertragen"1

  • Die ägyptische Stechmücke, die das Zika-Virus derzeit vermutlich am stärksten verbreitet, ist einer der effizientesten Überlebenskünstler der Insektenwelt. Doch auch andere Moskito-Arten geben gefährliche Erreger weiter - selbst in Österreich.

Wien. Sie bohrt sich mit ihrem nadelspitzen Rüssel durch die Haut und süffelt Blut. Der Lebenssaft des Menschen zählt zu ihren Lieblingsspeisen. Daher vermehrt sie sich bevorzugt in besiedelten Gebieten, wo sie in alten Autoreifen, Dosen, Mistkübeln, Vogeltränken oder Blumentöpfen ihre Eier legt. Die ägyptische Stechmücke ist nicht größer als ein... weiter




Herzkreislauf

"Normaler" Sex kein Auslöser für Herzinfarkte4

Ulm. Sex steigert das Herzinfarktrisiko gewöhnlich nicht, wie eine Langzeitstudie deutscher Forscher zeigt. Patienten könnten ihr Sexualleben nach einem Infarkt auch wieder aufnehmen. Anders scheint es sich beim Seitensprung zu verhalten. Dieser sei herzkreislauftechnisch offenbar gefährlicher als Sex in der Partnerschaft... weiter




Pulmonalvenenisolation durch Hochfrequenzisolation zur Beendigung von Vorhofflimmern in der linken Vorkammer. - © Biosense-Webster

Vorhofflimmern

Wenn Herzen den Takt verlieren26

  • Der Kardiologe Heinz Gössinger über die erfolgreichste Therapie bei Herzrhythmusstörungen.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Gössinger, wie viele Österreicher leiden an Herzrhythmusstörungen? Heinz Gössinger: Wenn man die gelegentlichen Extraschläge dazuzählt, hat jeder zweite Herzgesunde manchmal Unregelmäßigkeiten, aber nur ein kleiner Teil bedarf wirklich einer speziellen Therapie. Die häufigste Rhythmusstörung mit gravierenden Folgen... weiter




Medizin

Kardiologen zielen auf Cholesterin-Wert wie bei Babys

Wien/Salzburg. Die Konzentration an "bösem" LDL-Cholesterin im Blut kann offenbar gar nicht niedrig genug sein, um "Herzinfarkt & Co." zu verhindern. Neue Behandlungskonzepte erlauben die Absenkung auf sogar unter 50 Milligramm LDL-Blutfett pro Deziliter. Das entspricht dem Wert von Neugeborenen, sagte am Dienstag der Wiener Kardiologe Gerald... weiter




Medizin

Frühe Menopause gefährdet das Herz1

  • Vor allem Frauen erleiden oft einen Herzinfarkt ohne typische Beschwerden.

Wien. (ski) Frauen haben im Vergleich zu Männern öfter nicht-obstruktive koronare Herzkrankheit. Sie erleiden deutlich häufiger - im Verhältnis von 42 zu 30,7 Prozent - als Männer einen Herzinfarkt ohne typische Beschwerdesymptomatik. Das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden, steigt mit vorzeitiger Menopause und der Diagnose eines... weiter




zurück zu Wissen


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Frostige Supererde in galaktischer Nachbarschaft entdeckt
  2. Meteoritenkrater auf Grönland entdeckt
  3. Tod durch Selfies
  4. "Ein Gegengewicht zu US-Top-Unis"
  5. Killer-Code gegen Krebs
Meistkommentiert
  1. Materie am Punkt ohne Wiederkehr
  2. "Mit Helden tun wir uns schwer"
  3. Obwohl nicht ansteckend, breitet sich Diabetes aus
  4. Tod durch Selfies
  5. Blindenschrift für die Jackentasche

Werbung