• vom 11.04.2013, 15:50 Uhr

Natur


Weltraumforschung

Die Nasa geht auf Asteroidenjagd




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • US-Raumbehörde will bis 2019 kleinen Himmelskörper einfangen und erforschen.

Washington. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will bis zum Jahr 2019 einen kleinen Asteroiden einfangen. Das teilte Nasa-Chef Charles Bolden am Mittwoch (Ortszeit) anlässlich der Vorstellung des aktuellen Budget-Entwurfs der Behörde mit. Zunächst soll ein sieben bis zehn Meter großer Himmelskörper identifiziert werden, der anschließend von einem speziellen Raumschiff eingefangen und zwischen Erde und Mond ausgesetzt wird.


Im Jahr 2021 sollen Astronauten zu dem Asteroiden fliegen und Gesteinsproben zur Erde bringen. Der Asteroid wäre laut Nasa zu klein, um die Erde zu bedrohen. Die Astronauten sollen in einer neuartigen "Orion"-Kapsel zu dem Gesteinsbrocken fliegen, die derzeit von der Nasa entwickelt wird. Das ebenfalls geplante "Space Launch System" soll die Kapsel in den Weltraum schießen. Die Erfahrungen aus dem Projekt könnten dabei helfen, Menschen um 2025 zu einem größeren Asteroiden und in den 2030er zum Mars zu schicken.

"Diese Mission bedeutet eine noch nie da gewesene technische Leistung, die zu neuen wissenschaftlichen Entdeckungen und technischen Möglichkeiten führen und dabei helfen wird, unseren Heimatplaneten zu beschützen", sagte Bolden. Nächstes Jahr will die Nasa mit der Entwicklung der Technik und der Auswahl des Asteroiden beginnen. Dafür hat die Behörde bei der US-Regierung ein Anfangsbudget von rund 78 Millionen Dollar (etwa 60 Millionen Euro) beantragt.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2013-04-11 15:53:06


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Das erste Weihnachten im All
  2. Wo sich der Fuchs zuhause fühlt
  3. Die Natur des Jahres 2019
  4. Top-Forschungsland hat Sand im Getriebe
  5. 66 eingeschleppte Arten gefährden Europas Artenvielfalt
Meistkommentiert
  1. Woher die Impfskepsis kommt
  2. Extreme Wetterereignisse nehmen zu
  3. Zähes Ringen ohne Erfolg
  4. "Gen-Schere am Embryo bringt keinen Nutzen"
  5. Top-Forschungsland hat Sand im Getriebe

Werbung





Werbung